Und wieder Sonne!

Auf dem Carport und hinter dem Haus liegt noch ordentlich viel Holz, das heute verarbeitet sein will. Aber nach der Laufpause gestern musste ich den Tag heute mit einer schönen Tour beginnen.

Mit Nebel hatte ich gerechnet. Aber als sich die Sonne zwischen den Nebelschwaden zeigte, wurde aus den zunächst geplanten zehn Kilometern doch etwas mehr. Und auch mehr Höhenmeter addierten sich da.

Großes Biest runter – rauf nach Mariahof – rauf bis zur Pellinger – runter ins Kandelbachtal – rauf nach Kernscheid und zurück nach Olewig.

So haben sich 17 Kilometer gesammelt, mit 309/311 Höhenmetern. Wieder Wildschweine gesehen. Diesmal Frischlinge, die allerdings nicht für ein Foto posieren wollten. An der Pellinger Straße hat sich dann auch eine Horde Jäger bereit gemacht. Ob die Ferkel und ihre Mutter den Tag wohl überstehen werden?

Viel Sonne, Matsch und Spaß. Und jetzt greife ich zur Spaltaxt …

Premieren

So ein freier Tag nach dem Geburtstag ist nicht übel. Besonders, wenn dann auch noch die Sonne den Nebel besiegt und die Landschaft zu einer traumhaften Kulisse für einen etwas längeren Morgenlauf macht.

Aber zunächst noch ein Rätsel: Wer entdeckt in diesem Foto den Fehler? 😉

Auf zur Premiere also: Der erste Lauf im neuen Lebensjahr, der erste Lauf mit den neuen Schuhen, die meine abgelaufenen Trabuco ersetzen. Wieder keine Experiemente. Es ist der neue Gel-Fujitrabuco von Asics. Gore-Tex für den Winter. Und eine heiße Profilsohle, die ich von der leichten Fujiracer-Version schon bestens kenne.

Klar, dass bei diesem Lauf viel Trail dabei sein muss.

Eingang zu meiner Lieblingspassage.

Die Neuen Treter haben tatsächlich ordentlich Grip. Das rutscht im Gelände nichts.Auf feuchtem Asphalt sind sie so knacke neu allerdings (noch) ziemlich rutschig.

Tolle Ausblicke auf dem Weg zum Petrisberg.

Auf Trier….

und dank der inzwischen sehr sparsam beblätterten Bäume auch auf das Amphittheater.

Die Finnenbahn an der alten Sickinger Straße verwöhnt die Gelenke. Bei diesem Wetter muss zumindest unten herum eine 3/4-Hose genügen.

Immer wieder wie aus dem Bausparkassenmagazin: Das Wasserband mit seiner eigenwilligen Bebauung. Mir gefällt das sehr.

Jetzt die übliche 10er Runde zu laufen, wäre bei diesem Wetter schade. Also: Schleife, zunächst durch den Petrispark.

Der Wasserspielplatz wird hoffentlich auf Vordermann gebracht und nicht dauerhaft abgebaut!

Dann übers Unigelände. Seit Christoph mir das Konzept mit den Brücken und den kreuzungsfreien Fußgängerverbindungen erklärt hat, nehme ich jedesmal diese geniale Idee wahr.

Nach eine halben Runde im Teletubbiland, wie meine Frau und ich den Unilaufpfad mit seinen Hügeln nennen, führt der Weg ins Neubaugebiet BU13 auf der Tarforster Höhe, wo die ersten Rohbauten bereits stehen. Neue Straßen, fertige und halbfertige, laden zur Erkundung ein.

Aber richtig Wohl fühle ich mich erst wieder auf dem Pfad im Wald, der Teil des Saar-Hunsrück-Steigs ist. Hinunter fast bis ins Tal, dann wieder steil bergauf und oberhalb des Weingutes Schleimer in Richtung Olewig. Nach einigen engen Kehren zweigt ein kleiner Pfad links ab, der in unser Wohngebiet führt.

Nach 95 Minuten, knapp 16 Kilometern und jeweils 285 Höhenmetern rauf und runter bin ich wieder zuhause. Schön war’s! Und die neuen Schuhe? Prima. Ein paar Sätze mehr dazu schreibe ich demnächst mal.

Für die ganz Neugiereigen hier noch die genauen Streckendaten

 

Schwein gehabt

Leise hat er heute morgen geflüstert, mein Innerer Schweinehund.

Und hätte er gewonnen, wäre es nicht dazu gekommen.

Zwischen Kilometer eins und zwei: die überraschende Begegnung mit Schafen im Zwielicht des Morgens?

Nein, eine Rotte Wildschweine vor mir auf dem Weg hoch nach Kernscheid.

Kurzer Schreck. Angesichts meiner gelben Jacke verschwinden die Jungtiere und Bachen schnell in die Büsche.

Nur ein Keiler sichert den Abzug.

Wir sehen uns an. Ich laufe langsam weiter. Wildschweine sind doch nur angriffslustig, wenn sie Frischlinge haben.  Das denke ich mir und behalte Recht.

Auch Papa Wildsau verdrückt sich und macht den Weg frei für einen schönen Matschlauf am Morgen.

Wieder Stoff für eine Laufkolumne 😉

 

Sonne!

Bevor die Sonne untergeht, muss ich noch von meinem Morgenlauf schwärmen: Nach all den Regentagen ein Sonnenaufgangslauf. 2 Grad Lufttemperatur schaffen gute äußere Bedingungen für den ersten Test meiner neuen Laufhandschuhe. Reichlich dünn sind die, ermöglichen aber die Bedienung von Garmin-Sensorring und iPhone, ohne sie ausziehen zu müssen.

Und weil ich es endlich mal ausprobieren wollte, blieb auch die Sprachausgabe auf dem Phone während des Livetrackings an. Ich denke, das wird bei diesem einen Mal bleiben. Wenn plötzlich mein Minicomputer mit mir spricht, ist das doch eher störend.

Elf Kilometer über den Petrisberg – zum größten Teil auf unbefestigten Wegen.

Der Matsch hielt sich in Grenzen. Ich musste aber immer wieder Stopps einlegen, um den Sonnenaufgang und den Zauber dieser Stunde zu genießen und mit der Kamera festzuhalten.

Und deshalb lasse ich hier vor allem wieder Bilder sprechen.