Morgenrooooot!!!

Verabredet zum gemeinsamen Lauf mit einem Kumpel, rappele ich mich also um 7 Uhr hoch und bin nach einem kleinen Vorfrühstück um Viertel vor acht bereit … Nix zu sehen von ihm. Na gut… einige Minuten Lauf-ABC soll ja nicht schaden. Aber nach zehn Minuten immer noch keine Spur von meinem sonst so zuverlässigen Morgenmitläufer.

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Also mache ich mich wieder alleine auf den Weg. Eine leicht veränderte Variante zu den Mattheiser Weihern. Heute warten die Nilgänse und Enten auf mich. Die Gassigeherinnen sind ohne Ehemänner unterwegs.

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Auf dem Rückweg leuchtet der Himmel. Ein grandioses Schauspiel. Ein wenig schade, dass ich nicht auf dem Petrsiberg bin, denke ich mir und entscheide mich, das große Biest anzusteuern. Vom Höhenpfad über dem Tiergartental müsste doch noch etwas mehr von dem Morgenspektakel zu sehen sein …

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Ist es auch … ein Traum von Morgenrot. Alleine deshalb hat sich dieser Lauf gelohnt.

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Er soll aber auch Einstimmung sein für meinen letzten Tag als Teamchef im Großraumbüro. Wenn ich am 2. Januar wieder im Verlagshaus erscheine, werde ich in meinem Einzelbüro als Chefreporter aktiv. Aber in den ersten Tagen schule ich erst einmal die neuen Volontäre.

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All meinen Freunden und Gästen wünsche ich einen guten Jahresabschluss und ein bombiges Jahr 2014! Midlifecriris war einmal, es lebe MidLAUFcrisis!

Weihnachtslauf – und ab ins Büro

In einer Zeitungsredaktion ist es Brauch, entweder am zweiten Weihnachtfeiertag oder am Neujahrstag zu arbeiten. Da ich in diesem Jahr beim Jahreswechsel familiär verplant bin, ist also heute Dienst angesagt.

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Ein Morgenlauf tut also gut, während die Familie noch friedlich schlummert. Nochmal die schnellen Asics an den Füßen, geht es also in Richtung Mattheiser Weiher. Der Spaziergang gestern hat gezeigt, dass der Matsch am Petrsiberg nach all dem Regen doch extrem ist. Auf so viel Schmodder habe ich heute keine Lust.

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Noch nichts los auf den Wegen und Straßen der Stadt. Läufer und Gassigeher, wenige Autos. Ein junge Dame mit Stirnlampe begegnet mir im Ort. „Ein Geschenk von meinem Freund“, setzt sie halb zu einer Entschuldigung an, weil es schon ziemlich dämmert. „Sieht doch gut aus“, erwidere ich, bevor sich unsere Laufwege wieder trennen. Heute behauptet zumindest niemand, ich hätte einen Vogel. Nur verständnisvolle Leute unterwegs …

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Die Hundebesitzer sind heute außerordentlich freundlich. Vielleicht liegt es daran, dass heute auch die Männer dabei sein … Im Tiergarten dann ein Läufer mit zwei Hunden, wobei vor allem der viel kleinere von beiden vor Energie umherspringt wie ein Flummi. „Ist erst der dritte Auslauf für ihn“, erklärt mir Herrchen. Ich wünsche einen schöne Tag und gebe mal für einen Kilometer richtig Gummi. Fühlt sich gut an, auch wenn es nicht wirklich schnell ist.

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Etwas mehr als neun Kilometer. Das muss für heute reichen. Zumal ich morgen früh ja schon wieder unterwegs sein werde. Verabredung zum Jahresabschlusslauf mit Dominik.

Und in der Redaktion? Schwere Unfälle, Schlägereien, ein Vater, der sich vor den Augen des Sonnes mit einem selbstgebastelten Böller ins Jenseits gesprengt hat. Weihnachten geht anders ….

Euch allen trotzdem ein friedvolles Restweihnachtsfest!

Der Letzte vor dem Fest – mit den Neuen

Viel Weihnachten morgen in unserer Zeitung. Muss auch so sein, schließlich muss das Blatt für drei Tage Unterhaltung und Besinnlichkeit ausreichen …

DSC04601Viel Lichterglanz heute über der Stadt, als ich zu früher Morgenstunde meine neuen Fujitrabuco zum erstenmal ausgeführt habe. Und wie es sich für wasserdichte Trailschuhe gehört, mussten sie ihr Profil durch reichlich Matsch fräsen.

DSC04609Rauf auf den Petrisberg also auf meinen Lieblingspfaden, die zu dieser Jahreszeit teilweise reichlich von Wildschweinen durchgepflügt werden. Aber das Schmatzen – nicht der Schweine, sondern – der Schuhsohlen, wenn sie versuchen, sich festzukrallen.

DSC04615Schön ist das. Auch die steile Rampe hoch zum Aussichtpunkt Sickingenstraße geht gut. Super Grip, würde man bei Reifen sagen. Und auf feuchtem Asphalt? Ausreichend. Aber richtig Spaß machen die bunten Treter in Matsch, auf feuchtem Blätterwerk und Gras.

DSC04618In der Stadt sind derweil schon die Lichter ausgeschaltet, obwohl es noch ziemlich düster ist. Dafür bietet der Morgenhimmel ein ziemliches Spektakel.

DSC04619Weinberge oder Unicampus? Mein Beine entscheiden sich für den Campus, um wieder hinunter ins Tal zu kommen. Ist auch immer wieder schön, der Skulpturenpark.

DSC04620Und die spiegelnde Oberfläche der Uniweiher ziehen bei Wolkenstimmung auch immer die Blicke an.

DSC04621Ein schöner Morgenlauf, der letzte vor Weihnachten. Die neuen Schuhe taugen.

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Allen Freunden und Gästen meines Blogs wünsche ich ein schönes Weihnachtsfest!

 

 

 

 

 

Der Letzte im alten Jahr

Das war er also, der letzte Gemeinschaftslauf des Samstagslauftreffs Olewig . Und Zur Feier des Tages sind Marion und Bernd mit dabei. So eine Weihnachtsfeier am Vorabend motiviert also doch.

DSC04567Damit es nicht zu brutal wird, starten wir ausnahmsweise um 14 Uhr. Leider erreicht diese Info Michael nicht mehr rechtzeitig, der ebenfalls seit längerer Zeit mal wieder mit unserer Truppe unterwegs sein wollte. So dreht er um 8 Uhr alleine seine Runde, ist aber rechtzeitig zum Frühstück wieder bei der Familie.

DSC04566Wir einigen uns derweil, zunächst um die zwölf Kilometer zu laufen und danach mit der Kernmannschaft nochmal eine Runde im Tiergartental anzuhängen.

DSC04573Eine schön bunte Truppe sind wir. Besonders Marc hat sich farbenfroh herausgeputzt, als wollte er für eine arikanische oder südamerikanische Mannschaft Fußball spielen.

DSC04575DSC04577Hinauf also durch die Weinberge zum Unicampus, an der alten Eiche vorbei nach Irsch. DSC04586Dann an der Burg vorbei den Trail am Wasserwerk hinunter ins Tal und zurück zum Sportplatz. Dort verabschieden sich Marion und unser Senior.

DSC04590Zuviert dann also noch eine Runde im Tiergarten. Marcel fehlt heute, weil er im Weißhauswald mit dem Rad unterwegs ist.

DSC04593Das große Biest hinunter und dann noch die Waldrunde. Christoph bekommt die zweite Luft und legt gemiensam mit Dominik ein ziemlich flottes Tempo vor. Ich halte mich mit Marc etwas zurück und schließe erst am kleinen Biest wieder auf.

DSC04597Knapp 19 Kilometer und 306 positive Höhenmeter sind dann aber auch genug für diesen Tag. Schwere Beine. Das liegt vielleicht auch an dem leichten Infekt, der immer noch in mir steckt.

Das war es also mit den Samstagsläufen 2013. In der kommenden Woche werde ich schwänzen müssen. Und auch der Silvesterlauf findet in diesem Jahr ohne mich statt.

Das Laufen in Gemeinschaft ist für mich eine wichtige Sache. Das habe ich besonders während der vier Monate Laufpause deutlich empfunden. Aber jetzt werde ich hoffentlich wieder regelmäßig dabei sein. Danke an Christoph, unseren Coach, meinen lieben Freund und Nachbarn!

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Ein schönes Gruppenbild zum Abschluss des Laufjahres: Dominik, Marion, Bernd, Christoph, Marc und Grinsemann Rainer.

Das Wichtigste am Sonntag: Keine Nachwirkungen, weder in der Leiste, noch in Sachen Erkältung. 🙂  Wohnzimmer umgeräumt. Baum aufgestellt und geschmückt. Weihnachten kann kommen!

Fast wie Weihnachten

Gestern Abend erwartet mich zuhause ein Paket aus München. Inhalt: ein paar Asics Fujitrabuco GTX in interessanter Farbgestaltung. Vielen Dank an Moritz und Robert für das interessante Testmaterial. Ich freue mich schon auf die ersten Schneeläufe.

IMG_4614Heute Morgen bei der Tour zu den Mattheiser Weihern trage ich aber andere Schuhe: zum ersten Mal seit dem vermaledeiten Treppentraining im Frühjahr, bei dem ich mit die Fußsohle ruiniert hatte die Ascis DS Gel-Trainer 18. Denen hatte ich damals Mitschuld an den folgenden wochenlangen Problemen mit dem Mittelfuß gegeben und sie deshalb im Schuhschrank gelassen.

Heute … Keine Probleme. Ganz im Gegenteil. Die Schuhe fühlen sich ausgezeichnet an und machen Spaß. Leicht und schnell. Dass ich am Ende nicht so schnell bin, wie es sich anfühlt, liegt wohl eher an mir. Vor acht Monaten hätte ich eine Pace etwas über 5 Minuten jedenfalls nicht als schnell bezeichnet … Aber die Dinge ändern sich. Die flachen und leichten DS werde ich ab sofort jedenfalls regelmäßig nutzen.

Ach ja. Als Zugabe in dem Vorweihnachtspaket waren zwei Shirts. Die Aufschrift ist etwas zweideutig und ich muss erst einmal in der Firmenphilosophie von Keller-Sports nachlesen, was es damit auf sich hat:

Was von uns anfangs noch als doppeldeutige Catchphrase benutzt wurde, passt so gut zu unserer Firmenphilosophie, dass es in die Riege unserer Core Values aufgenommen wurde.

 

keller-sports.de ist anders. Wir heben uns von der Konkurrenz ab und beschreiten neue Wege. Deshalb scheuen wir uns nicht vor Herausforderungen, ganz im Gegenteil, diese spornen uns zusätzlich an. Seit dem Beginn der Firma wurden mutige Entscheidungen getroffen um Innovationen voran zu treiben, Geschäftspartner von uns zu überzeugen und den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden.

 

Um uns in unserer Branche durchzusetzen, wollen wir unser Potential nicht einschränken, sondern durch Risikobereitschaft vom konventionellen Pfad abweichen. Unseren Kunden das gewisse Etwas zu bieten ist uns wichtig, weshalb wir uns nicht damit zufrieden geben immer auf Sicher zu spielen.

 

Lasst euch überraschen welche Neuerung keller-sports.de demnächst parat hat. Auf jeden Fall werden wir alle davon überzeugen: „We got balls!“

 

Ich weiß noch nicht, ob ich mich trotz dieser Erklärung mit den Teilen wirklich anfreunden werde …

16 Monate / 16 Kilo

Angesichts der leichten Erkältung, die in mir schlummert, fältt mein Laufpensum in dieser Woche sehr reduziert aus. Heute wollte ich eigentlich wieder, aber das Prasseln des Regens auf dem Dachfenster reißt mich zu früher Stunde aus dem Schlaf. Der geplante gemeinsame Lauf mit Dominik findet also ohne mich statt. Nur nichts riskieren. Stattdessen eine volle Stunde Programm mit Gymnastikmatte, Stabipad, Blackroll und Treppenstufen. Und zum ersten Mal seit dem Sommer 50 Liegestütz (ächz, das ging schon mal leichter), ohne wegen zunehmender Schmerzen in der Leiste abbrechen zu müssen. 😀

kloecknerBei der anschließenden Zeitungslektüre zum Kaffee freue ich mich noch einmal über das schöne Doppel-Titelbild, das ich natürlich gestern Abend schon am Bildschirm in der Redaktion gesehen hatte: Julia Klöckner, die CDU-Chefin von Rheinlandpfalz wird da gezeigt. Einmal, wie sie vor 16 Monaten ausgesehen hat, daneben – um 16 Kilogramm leichter – mit einem aktuellen Portrait.

Wie sie das geschafft hat? Weniger Gummibärchen und Alkohol. Mehr Obst und Gemüse. Und mit körperlicher Bewegung, explizit: Laufen.

Gut gemacht, Frau Klöckner! Herzlich willkommen in der Laufgemeinschaft. Vielleicht laufen wir ja mal gemeinsam, wenn Sie wieder in Trier sind.