Stadtlauf Trier – einfach stark!

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Was soll ich viel schreiben nach diesem Stadtlauf? Es war einfach super! Zwar hat der Tag schon sehr früh begonnen, weil ich bereits um 7 Uhr im Basiscamp der TV-bewegt-Läufer sein musste. Dafür hat dann die Rundumversorgung für alle 60 Teilnehmer gut funktioniert. Und nach dem Lauf waren die strahlenden Gesichter und reichlich Dankesworte Lohn genug dafür.

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Meine Qualitäten als Pacemaker durfte ich auch wieder unter Beweis stellen. Als Leitwolf einer kleinen Gruppe, die den Halbmarathon unter 1:40 laufen wollte,  habe ich die Führungsarbeit übernommen. Zunächst gemeinsam mit meinen schnellen Kumpel vom Lauftreff Olewig.

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Die machten dann allerdings zu viel Dampf, so dass ich mit Rücksicht auf meine Schützlinge etwas zurückblieb. Leider schaffte es dennoch nur Michael, dabei zu bleiben. So habe ich mich nach sechs Kilometern ganz auf ihn konzentriert. Gemeinsam haben wir auch die zweite Runde – bei strömendem Regen – überstanden. Im Ziel bei 1:37:17, handgestoppt. Michael hat gejubelt und ich habe mich darüber gefreut.

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Leider war es im Ziel – so vollkommen durchnässt – dann so kalt, dass ich nach zehn Minuten ins Pressecenter zum Umziehen musste. Einziger kleiner Wermutstropfen: Frank hat leider seine angestrebte sub 1:30er Zeit nicht ganz geschafft. Aber das wäre für mich als Pacemaker heute definitiv nicht möglich gewesen.

Hier der Lauf in einigen Fotos dokumentiert:

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Es war toll!

Alle Infos, Ergebnisse und viele Fotos gibt es im Laufportal des Trierischen Volksfreunds

 

Marathon

Einen Marathon bin ich zwar nicht schon wieder gelaufen. Aber am Ende dieser Woche komme ich mir vor, als hätte ich gleich eine ganze Reihe von Megatouren hintereinander bewältigt. Also ich spüre es nicht in den Beinen, sondern eher mental. Aber so ist das, wenn man urplötzlich wieder Teammanager sein muss, weil der eigentliche Chef krank und der Vertreter im Urlaub ist.

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Am Ende der Woche hab ich zwar wieder den Durchblick auf alle zuvor unbekannten Arbeitsabläufe. Aber ich bin auch nicht traurig, wenn der Kollege ab Sonntag wieder da ist.

An dem Tag muss ich mich natürlich um das TV-bewegt-Team kümmern. 60 erwartungsfrohe Frauen und Männer, die beim Trierer Stadtlauf ihr Bestes geben wollen. Heute morgen habe ich schon mal die Startnummern abgeholt. Das Foto von Nicolas Klein und Andreas Rippinger inmitten all der Nummern, Umschläge, Zeitnehmerchips, Stofftaschen, etc. hat ja so langsam Tradition.

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Die sind trotz der Anspannung gut gelaunt und freuen sich auf eine Rekordbeteiligung von über 4000 Läufern, die es vermutlich schaffen, am Sonntag bei den Laufwettbewerben an der Startlinie zu stehen.

Das vorhergesagt Wetter ist zwar nicht unbedingt das Prächtigste für das Trierer Altstadtfest. Für den Stadtlauf sind die gemäßigten Temperaturen und auch der Regen dagegen ideal. Denn es gibt wenig Schlimmeres, als bei 28 Grad + x und staubtrockener Luft durch die Häuserschluchten zu rennen.

Ich bin am Sonntag ab 7 Uhr im Einsatz. Alles vorbereiten für die Laufbasis im Pressecenter. Es wird ein Spaß werden.

 

Übrigens: Nachmeldungen für den Stadtlauf sind noch möglich, sogar am Sonntag früh zwischen 7 und 8 Uhr. Im Zelt an der Porta.

 

Lauffieber

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Ob es auch in der Eifel oder an der Mittelmosel so ist, weiß ich nicht. Aber in Trier ist in diesen Tagen wieder ein Phänomen zu beobachten, das sich alljährlich zweimal wiederholt: Eine Woche vor dem Stadt- und vor dem Silvesterlauf bevölkern ungewöhnlich viele Menschen in sportlicher Aufmachung die Pfade und Wege.

Da wird gerannt, geschwitzt, gekeucht bis die Lunge schmerzt. Das Lauffieber greift dann um sich. Schließlich ist der Start bei einem solchen Großereignis Ehrensache. Warum soll das, was vor einigen Jahren an Laufleistung problemlos möglich war, sich nicht wiederholen lassen?

Herzlichen Glückwunsch an alle, die es schaffen, ihren inneren Schweinehund ebenso zu überwinden wie die Trägheit ihrer Glieder. Der Stadtlauf ist eine tolle Veranstaltung und eine prima Gelegenheit, im Rahmen des Altstadtfestes einen sportlichen Akzent zu setzen.

Tausende werden sich am Sonntag ab 9 Uhr auf den Weg durch Trier machen. Es wird eine große Party.

Richtig feiern und den Spaß genießen können besonders natürlich diejenigen, die nicht erst vor einer oder zwei Wochen die Laufschuhe entstaubt haben. Für viele Vereine und Laufgruppen ist es der Höhepunkt einer längeren gemeinsamen Vorbereitungszeit.

Letztlich ist es aber nicht wirklich wichtig, wer wie gut vorbereitet am Start steht. Wichtig ist viel mehr, ehrlich zu sein und sich nicht zu überschätzen. Wer nicht optimal vorbereitet ist, läuft eben gemütlich, aber mit Freude. Und wer nicht starten kann, hat die Möglichkeit, als Zuschauer am Streckenrand an dem Spektakel teilzuhaben. Bitte denken Sie daran: Anfeuerung benötigen nicht nur die schnellen Läufer!

 

Wem es noch nicht beim Lesen klar geworden ist: Das ist der Text der aktuellen Laufkolumne im Trierischen Volksfreund.

Mit Anlauf

Schnell laufen? Das geht überhaupt nicht mehr … So waren zumindest meine Gedanken auf den ersten paar 100 Metern an der Mosel beim letzten TV-bewegt-Training vor dem Trierer Stadtlauf. Zu viele lange Läufe, da wird zwar die Kondition trainiert. Die Spritzigkeit und das Tempo bleiben aber auf der Strecke.

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Aber ich wollte es ja nicht anders. Auch bei diesem Training nicht, als ich Frank versprochen habe, zumindest auf den schnellen neun Kilometern an diesem Abend mit ihm zu laufen.

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Davor natürlich Aufwärmen mit lockeren Runden im Weißhauswaldstadion. Dann ein wenig Lauf-ABC und Theorie, bevor es hinunter geht auf dem von Anne so oft beschriebenen Leinpfad. Dort dann fertig machen für den letzten Tempotest vor dem Sonntag: 3 Kilometer im Tempo 4:45 – 3 Kilometer in 4:30 und 3 Kilometer im Wettkampftempo von Frank: 4:15. Hechel, ganz schön anstrengend. Aber nach sehr rumpeligem Anfang habe ich das doch noch durchgestanden.

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Allerdings ist gar nicht daran zu denken, dass ich für meinen Partner den Pacemaker über 21 Kilometer machen kann. Schade. Aber ich habe das Tempo definitiv nicht für eine so lange Strecke drauf. Sorry Frank.

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Andere hingegen scheinen nach neun flotten Kilometern noch bei weitem nicht ausgelastet zu sein, wie ihr Schlusssprint zeigt.

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Am Sonntag um 9 Uhr ist für alle Halbmarathonis dann Schluss mit lustig. Dann werden beim Trierer Stadtlauf Bestzeiten gejagt. Nur ich werde das unterbleiben lassen und einigermaßen gelassen die Strecke angehen. Mal sehen …

200 Kilometer zum Abschied

Keine Sorge, ich bin nicht verrückt geworden. Die 200 Kilometer will Florian Neuschwander laufen, beim Hospizlauf 2014. Als Abschluss seiner Zeit in Trier.

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Das hatte ich schon am Donnerstag in der Laufkolumne verraten. In meinen Blog hatte ich den Text aber noch nicht gestellt. Das sei hiermit nachgeholt, mit den besten Wünschen für Flo in seinem zukünftigen Wohnort.

Das Foto stammt übrigens von seinem ersten Lauf über 100 Kilometer im vergangenen Winter. Da war ich für ein paar Kilometer dabei. Miri Engel noch einige Kilometer mehr.

 

200 Kilometer zum Abschied

 

Florian Neuschwander ist immer für eine Überraschung gut. Der aus dem Saarland stammende Ausnahmesportler wurde im vergangenen Jahr Vizeweltmeister im Geländelauf über sehr lange Strecken (Ultra-Trail). Das war nur sechs Tage nach seinem Sieg beim Trierer Stadtlauf. In den Jahren davor hatte der Individualsportler, der in der Regel alleine trainiert, schon nahezu alle Wettläufe in der Region gewonnen, inklusive dem Fisherman’s-Friend am Nürburgring.
Leichtfüßig absolvierte der 33-jährige Laufflo(h), der angesichts einer Körpergröße von 1,67 Meter und einem Gewicht von 57 Kilogramm mit seinem Namen er auch selbst gerne kokettiert, auch seinen ganz privaten 100-Kilometer-Lauf von Trier über den Saar-Hunsrück-Steig zum Haus seiner Eltern.
Run with the flo(w) – so wie er seinen Laufblog benannt hat, lautete auch dabei sein Motto. Und viele Freizeitsportler nutzten die Möglichkeit, um ihn ein Stück zu begleiten.
Nun hat Florian Neuschwander angekündigt, dass er Trier verlassen und in Frankfurt neue berufliche und sportliche Perspektiven suchen will. Er wäre aber nicht Flo, würde das ohne Paukenschlag passieren: beim Hospizlauf am 11. und 12. Juli. Streckenlänge: knapp 200 Kilometer von Koblenz nach Trier. Die werde er am Stück laufen, hat er angekündigt. Und wer Lust habe, könne ihn ein Stück begleiten. Warum nicht? Eine letzte Möglichkeit zum Run with the flo(w).

Experimentell auf bewährten Pfaden

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Nur mit Marcel heute früh auf Samstagstour. Mehr als die Mitteldistanz unseres Freundschaftslaufes wollte ich meinen Beinen noch nicht zumuten. Das war auch gut so, denn nach 16 Kilometern signalisierten die Treter, dass es genug ist.

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In der Hand hatte ich in dieser Zeit meine GoPro. Nur um Fotos zu machen. Ein wenig experimentell ohne Touchscreen-Aufsatz. Lomografie aus dem Handgelenk. Interessant, was dabei so zusammenkommt. Hier eine Auswahl:

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