X + Maare-Mosel-Lauf

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Für Marc und Dominik noch ein Longjog vor dem Kölnmarathon. Da bietet sich doch der Maare-Mosel-Lauf an. Ein schöner Halbmarathon durch die Vulkaneifel. Und vom Ziel zum Start sind es auf dem Radweg 12 Kilometer. Also ein Halber mit Anlauf …

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Leider ist in Trier mal wieder reichlich Verkehr und vor Gillenfeld eine Umleitung, die zusätzlich zehn Minuten kostet. So kommen wir erst 60 Minuten vor dem Start um 18 Uhr auf die Strecke.

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Holla, ein flotter Lauf nach Daun. In meinem TV-bewegt-Shirt bin ich das „weiße Schaf“ unter den schwarz gekleideten Freunden vom Lauftreff Olewig. Wir schaffen es in exakt 59 Minuten. Denn als wir unser erstes Ziel, also den Start erreichen, zählt der Sprecher gerade die letzte Minute an.

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Also kurz verschnaufen, etwas trinken. Und schon geht es wieder zurück in Richtung Gillenfeld.

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Damit es 21 Kilometer werden, gibt es zwei weite Schleifen, die vom Radweg abzweigen. Die erste ist der schönste Streckenabschnitt, der zum und um das Schalkenmehrener Maar führt. Auch bei bedecktem Himmel und Temperaturen von knapp 20 Grad ein Genuss. Ein wenig schade, dass man auf dem Trail sehr genau auf seine Schritte achten muss. Der Ausblick ist nämlich einfach klasse.

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Na gut, die neue Kamera muss heute zeigen, was sie drauf hat, eingestellt auf hohe Lichtempfindlichkeit, ist das Ergebnis gar nicht übel. So gelingen sogar im 560 Meter langen Tunnel Fotos, die noch vorzeigbar sind.

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Trommel- und Sambaklänge motivieren – Wasser sichert das überleben. Auch die zwei Gels, die ich zum Glück eingesteckt hatte.

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Denn sieben Kilometer vor dem Ziel wartet noch der lange Anstieg am Mürmes. Bei Sonnenschein ist das eine echte Herausforderung. Beim Maare-Mosel-Lauf 2014 ist der Schrecken nur halb so groß.

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Danach noch fünf Kilometer, wobei die Läufer bei dieser Wegmarke bereits den Sprecher hören, der lautstark die Ballermannmusik am letzten Verpflegungspunkt mit seinen Motivationsrufen unterbricht. „Nur noch 2,5 Kilometer! Lasst Euch nicht hängen!“

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Zum Glück gibt es zu Baller-baller-Dideldumm wenigstens Cola. Dominik hat sich nach dem Mürmes zu finalen schnellen Kilometer davongemacht. Ich warte auf Marc und Christoph und laufe langsamer. Einen Kilometer vor dem Ziel überkommt es mich aber auch noch, obwohl die Beine ordentlich schwer sind. Flott ins Ziel und noch ein paar Foto schießen nach gut 33 Kilometern.

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Bald sind auch Marion und Jürgen da, die sich den Aufstieg nach Daun erspart haben. Die Duschen in Gillenfeld sind mal wieder ohne Wasser. Na ja, das ist der einzige wirkliche Kritikpunkt an dieser schönen Veranstaltung,  bei der sich traditionell viel Kommunikationsbedarf mit vielen Bekannten und Freunden anschließt. Und so ist es schon finster, als wir um 21.15 Uhr den Heimweg nach Trier antreten.

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Spätes Duschen kann so schön sein …

Wer Lust auf noch mehr Fotos hat:

 

Und den offiziellen Bericht mit allen Ergebnislisten und professionellen Fotos von Holger Teusch gibt es auf dem Laufportal des Trierischen Volksfreunds

Feierabend

Nach langen Arbeitstagen gönne ich mir am Mittwoch einen Abendlauf mit dem Lauftreff. 18.30 Uhr ist für einen Tageszeitungsredakteur reichlich ambitioniert. Aber es gehört schließlich zu meinen Vorsätzen der Ostertage, auch mal etwas früher den Rechner im Büro herunterzufahren.

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Eine große Truppe war es dann, die sich im Tiergarten aufgemacht hatte, über das kleine Biest hinauf, den Eselspfad hinunter, dann in Richtung Saar-Hunsrücksteig bis Filsch und über den Petrisberg wieder zurück durch das Tiergartental. Nur 13 Kilometer, aber schön und von der Wolkenstimmung eindrucksvoll. Lediglich die Hoffnung dass Dominiks neue Schuhe danach eine ordentliche Taufe bekommen würden, erfüllt sich nicht. Zu wenig Matsch.

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Aber genug der Worte die neue Cam will Bilder machen und ich will sie zeigen.

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Einmal Maar

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Die Laufsaison beginnt wieder für alle, die auch an Wettkämpfen teilnehmen. Davon hat das Trierer Land einige schöne zu bieten. Darum dreht sich auch meine neue Laufkolumne im Trierischen Volksfreund. Die Aufnahme stammt übrigens aus dem Jahr 2012.

Einmal Maar

Mögen die Sonnenanbeter schreien: Für Läufer und andere Outdoor-Ausdauersportler sind die Temperaturen des Spätsommers 2014 ideal. Die Welt ist grün wie selten zu dieser Jahreszeit. So macht der Start in die Herbstsaison Spaß.
Wunderbare Läufe warten. Zu den schönsten zählt der Maare-Mosel-Lauf, der am Samstag in die Vulkaneifel lockt. Ziel ist in Gillenfeld. Wer zehn Kilometer laufen will, startet in Schalkenmehren. Busse bringen die Teilnehmer dorthin oder nach Daun, wo um 18 Uhr der Start für den Halbmarathon erfolgt. Und wer es ganz gemütlich angehen lässt, macht ohne Zeitnahme beim sieben Kilometer langen Gesundlandlauf ab Mehren mit.
Die Aussicht vom 30 Meter hohen Viadukt, die Dunkelheit im 560 Meter langen ehemaligen Eisenbahntunnel und die grandiose Runde um das Schalkenmehrener Maar wird allerdings nur genießen können, wer sich die lange Distanz zutraut.
Aber Vorsicht! Wer vor Begeisterung alle Körner frühzeitig verschießt, wird Probleme bekommen. Vor Gillenfeld wartet noch ein langer Anstieg.

Meine neue Cam

Ich habe es versprochen: Hier also einige Infos zu meiner neuen kleinen Digitalkamera, die ich mir kurz vor dem Urlaub gegönnt hatte, weil meine alte Sony mal wieder nach einem Jahr intensiven Gebrauchs  wegen ebendiesem deutliche Verschleißspuren gezeigt hat. Vor allem die Schutzlamelle vor der Linse ist bei der DSC W350 nicht optimal und schließt nicht mehr richtig.

Für den fast täglichen Transport in der Laufhose ist sie leider nicht wirklich gemacht. Deshalb war ich auf der Suche nach eine möglichst kleinen Kamera, die möglichst robust und wasserfest ist, aber gleichzeitig noch Bilder von guter Qualität auch bei schwachem Licht liefert.

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Gibt’s nicht, werden nun die Experten sagen. Aber ich habe mit der DSC TX30 ein Nachfolgemodell von Sony gefunden, das ziemlich nah an dieses Ideal herankommt. Die Cam ist zwar einen Tick größer als die 350, passt aber noch gut in die Gesäßtasche. Die technischen Daten sind ordentlich, mit einem 18,2 Megapixel-Sensor, Full HD Movie, dem über Kippschalter steuerbaren 5fach Zoom und einem brillanten Display, der sich auch in eine geringere Qualität einstellen lässt, um Strom zu sparen.

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Gar nicht dumm, denn in der Tat braucht diese Kamera mehr Energie als ihr Vorgänger. Das liegt vor allem daran, dass nahezu alle Funktionen über Touchscreen angewählt werden. Derer gibt es reichlich. Und nach ein wenig Übung ist es auch nicht schwer, die Menüführung zu verstehen, um zum Beispiel eine hohe Isoempfindlichkeit, eine Dämmerlichtaufnahme oder eine Serienbildfuntion mit drei oder sieben Fotos pro Sekunde einzustellen. Die wählt die Kamera dann übrigens automatisch im Modus Selbstauslöser, sofern nicht Einzelbildmodus eingestellt ist.

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Wirklich herausragend macht die Kamera allerdings ihre Wasserbeständigkeit. Sie ist Wasserdicht bis zehn Meter. Das fest stehende Zeiss-Objektiv wird einfach mit dem Klappschieber aus Metall abgedeckt, der sehr leicht zu bedienen ist und gleichzeitig das Gerät ein- oder ausschaltet.  Heftiger Regen oder eine schweißgetränkte Hose machen dieser Kamera nichts aus. Die Linse bleibt zudem immer gut geschützt, wenn die Klappe oben ist.

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Etwas fummelig ist das Handling der Micro-SD-Karte bzw. das übertragen der Fotos auf den Computer. Denn bei einer wasserdichten Kamera liegen Einschubfach und Kabelsteckerbuchsen natürlich geschützt hinter einer mit Gummilamelle versehenen Klappe. Aber auch das ist kein wirkliches Problem.

Und die Aufnahmen? Als RGB oder jpg in beliebiger Größe wählbar sind die Fotoeinstellungen. Die Kamera tendiert zu einer leichten Unterbelichtung. Aber das lässt sich in den Voreinstellungen oder am Rechner problemlos bei Bedarf korrigieren. Die Panoramafunktion von Sony gibt es auch bei der TX30. Und was es mit der „überlegenen Bildautomatik“ auf sich hat, muss jeder mal selbst ausprobieren.

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Natürlich ist die kleine Schwarze keine Spiegelreflexkamera oder Actioncam. Aber als Notizbuch für fotoverrückte Läufer taugt sie wirklich gut. Einziger kleiner Kritikpunkt: Die Abdeckplatte lässt sich für alle etwas zu leicht öffnen, die den Handgriff erst einmal geübt haben, mit dem sich die Klappe blitzschnell herunterziehen lässt. Wer also das Teil bei einem Spaziergang in der Hosentasche hat, sollte die Hände aus denselben nehmen. Sonst ist der Akku schneller leer, als einem lieb sein kann.

Ein fast normaler Samstag

Um kurz vor sieben springt der Radiowecker an … Och nö … Aber was soll’s, kommt gar nicht in Frage, überhaupt daran zu denken, an einem Samstag nicht zu laufen. Also raus aus den Federn, Frühstück machen, zwei Tassen Tee und ein Honigbrot müssen vor dem Lauf reichen. Der kleine Rucksack wird mit zwei Gels und Trinkbarem bestückt, dann geht es auch schon los. Nicht ganz. Einige Minuten brauche ich noch, um nach langer Zeit mal wieder die Tageslinsen auf die Netzhaut zu platzieren. So ungeübt habe ich immer mit einem Auge Probleme, brauche einige Versuche.

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Beim Zeitung reinholen und gleichzeitigem Außentemperaturtest war klar, dass heute keine Langarmshirt notwenig ist.

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Mit Christoph, Marc und Marcell geht es dann also zunächst zu Mosel bis zum Estriche Hof bei Konz. Und dort die lange Steigung durch den Wald hinauf fast bis Roscheid. Dort links ab und durch den Mattheiser Wald zur Pellinger und weiter zum Hauptweg, der dann wieder in Richtung Süden bis zur Pellingerstraße führt.

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Es sind gute Gespräche, die uns die Zeit kurz machen. Und manchmal genießen wir es einfach, ohne Konversation zu laufen.

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Im Goldkäulchen liegt das lange Tal in prächtigem Grün vor uns. Der viele Regen im Juli und August lässt das für den Spätsommer eigentlich typische Gelb verdörrten Grases in diesem Jahr ausfallen. Aber das hatten wir schließlich schon Ende Juni.

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Zum Laufen ist das Wetter an diesem Morgen Ideal. Der Boden ist schön weich, auch im Tiergartental, durch das wir zurück in Richtung Olewig etwas Tempo aufnehmen. Am Bach entlang in Richtung Sportplatz, nach 2:30 Stunden und etwas über 25 Kilometer sind wir wieder zuhause. Nur Marc nimmt es mit der Marathonvorbereitung ganz genau und hängt noch eine Schleife zu den Mattheiser Weihern an.

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Schön war’s. Die richtige Vorbereitung für die emotionale Gedenkfeier an meinen lieben Kollegen und Freund Dieter Lintz am Nachmittag. Mehr darüber schreiben werde ich nicht, da die Familie von Dieter keine Berichterstattung in Bild oder Text wünschen. Lediglich die Feier daran, zu der im Anschluss eingeladen wurde, habe ich nicht besucht. Auch wenn Dieter das frei nach Jaques Brel statt Trauerfeier wünschte. Sorry DiL, das ging nicht … 😥

Vorsicht Eisglätte!

Dieser Tag steht unter dem Motto Wetter. Für die Samstagsausgabe ist ein Themenkomplex zu diesem Thema zu schreiben. Inspiration bringt da schon der Morgenlauf.

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Die Verabredung mit Dominik klappt, und so wird die 11,5 Kilometer lange Runde über den Petrisberg keine einsame Sache.

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Der Himmel ist leider bewölkt. Dafür ist es etwas milder als gestern. Die Langarmshirts sind dennoch gut tragbar.

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Am Geozentrum der Uni wundern uns die Sperrbänder. Was soll da bitte unsicher sein?

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Aber am anderen Ende des Geländes kommt die Auflösung …

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Na ja, ich vermute doch eher, dass die Fußgänger wegen der Pflegerabeiten im Gelände draußen bleiben sollen. Aber bei diesem kühlen Spätsommer kann man nie wissen … 😉

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Die Rehe am Kleeburger Weg suchen vielleicht schon ein Winterquartier?