40000 Kilometer

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Bis nach Köln sind es von Trier aus keine 50000 Kilometer. Aber für einen Tagesausflug genügen auch knapp 200. Die lohnen sich allerdings ab und an dann doch. Denn die Stadt am Rhein ist wirklich eine Nummer größer als das beschauliche Trier.

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Besonders am Rheinufer hat sich da viel getan. Wie in allen boomenden Städten im ehemaligen Hafengelände.

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Dort findet sich neben dem Schokoladenmuseum auch das Sportmuseum, in dem sich bei schlechtem Wetter viel Zeit verbringen lässt, zumal es neben interessanten Exponaten auch jede Menge multimedialer Information gibt. Allein der Zusammenschnitt der Tore des Monates der vergangenen 30 Jahre lässt einige Erinnerungen wach werden. Wer erinnert sich noch an den spektakulären Fallrückzieher von Klaus Fischer?

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Wenig spektakulär, aber mit großer Geschichte versehen sind auch ein paar Laufschuhe, die dort reichlich zerschlissen im Eingangsbereich in einer Vitrine zur Schau gestellt werden. Sage und schreibe 40000 Kilometer haben die Treter aus DDR-Produktion unter der Sohle gehabt. Meine Laufschuhe sehen schon nach einem Jahr ähnlich aus. Na ja, vielleicht nicht ganz so schlimm.

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Köln ist aber auch als Einkaufsstadt eine echte Empfehlung. Besonders etwas Abseits der 1a-Lagen finden sich schöne Geschäfte. Das Manufaktum-Haus haben wir allerdings schnell wieder verlassen. Praktischer Luxus pur. Dort gehe ich noch mal hin, wenn ich im Lotto geerbt habe …

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Und natürlich ist Köln auch noch die Stadt des mächtigsten christlichen Steinhaufens: Der Dom ist immer wieder gigantisch. Unglaublich. Monströs.

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Im Kontrast dazu die moderne Architektur am Hafenviertel.

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Interessant. Auch beim nächsten Besuch am Rhein.

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Sonnensonntag

Eine Stunde gefühlt mehr vom Tag. Ist irgendwie ein sonderbares Gefühl. Aber schön ist es, wie das Wetter und ein wunderbarer Spaziergang über den Petrisberg, bei dem ich zum Leidwesen meiner Frau den Fotoapparat wieder nicht in der Tasche lassen konnte.

Hier eine kleine Collage mit einigen Schnappschüssen mit den besten Wünschen für einen schönen Restsonntag und eine gute Woche!

Herbst 2014

Entblättert

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Ganz haben die Laubbäume ihre Blätter zwar noch nicht verloren. Aber nach dem Sturm und der Kälte der vergangenen Tage häuft sich im Wald die Biomasse auf Erde und Wegen erheblich.

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Das durften sieben wackere Morgenläufer heute mit Wonne registrieren. Für unseren Samstagstreff ist die Zahl sieben doch eher eine Seltenheit. Sogar Katharina ist wieder da.

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Die tolle Tour über den Morscheider Grenzpfad hat ihr wohl Laune gemacht und die Angst genommen, dass es für sie zu schnell zugeht.

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Christoph hat wieder einmal seinen Fastschwiegersohn Michael dabei. Dominik und Marcel sind auch da. Und der in Trier noch neue Student, mit dem ich mich zwar ganz gut unterhalte, aber vergesse, nach dem Namen zu fragen.

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Mein Dilemma mit den Namen … Peinlich, wenn ich versäumt hab, mir eine Eselsbrücke zurechtzulegen, um mich bei neuen Bekannten erinnern zu können.

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Unser Studie ist jedenfalls ziemlich flott unterwegs. Er kann auch auf der anspruchsvollen Runde über den Schellberg und den Wald oberhalb von Waldrach mithalten.

Da er Trier noch nicht kennt, zeigen wir ihm auch noch die Domäne Avelsbach und den Unicampus. Unser langer Laufstudi lernt nämlich an der Hochschule, die bis vor einem Jahr noch Fachhochschule hieß und auf der anderen Seite der Mosel liegt.

Zwei Stunden Spaß, schön abwechslungsreicher Strecke und Wegebeschaffenheit, mit etwas mehr als 20 Kilometern die erste längere Tour mit den neuen Brooks-Trailschuhen. Alles gut!

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Euch allen ein schönes Wochenende mit viel Spaß, ob laufend oder wie auch immer!

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Matsch und mehr

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Der Spätsommer ist Geschichte. Herbstzeit ist Matschzeit. Da jubelt das Kind im Läufer.
Wenn auf den Trails die Pfützen erst einmal so groß sind, dass man ihnen nicht mehr ausweichen kann, dann macht es tierischen Spaß, den direkten Weg hindurchzunehmen. Und wenn der Matsch so tief ist, dass sich ein Verspritzen desselben laufend nicht mehr verhindern lässt, dann ist jeder Spritzer auf der Wade so etwas wie die Belohnung für ein kleines Naturabenteuer.
Gut also, wenn ein Paar wasserundurchlässige Schuhe im Regal steht, um ab sofort wieder häufiger ausgeführt zu werden. Zum Beispiel beim Auftakt der familiären Eifelläufe  am Samstag in Ernzen oder acht Tage später beim Wurzelweglauf in Konz.
Nicht benötigt werden Trailschuhe dann am 8. November beim Deuluxlauf in Langsur, für den der Trierische Volksfreund wieder fünf Freistarts verlost. Viel Spaß und Erfolg!
Ich persönlich werde am Samstagmorgen in kleiner Runde mit einer nicht zu langen Runde den Einstieg in zwei Wochen Auszeit vom Job zelebrieren. Durchschnaufen und Akku aufladen. So lautet die Devise.

Noch eine Premiere

Noch immer schweifen die Gedanken zum Erlebnis Moselsteig. Angesichts des kühlen Herbstwetters ist die Erinnerung an Sonne, Wärme und reichlich Schweißfluss fast unwirklich.

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Am Mittwochabend also der erste Laufversuch nach dem Monsterlauf … Alles prima! Lange Hose und Winterlaufjacke sind zwar noch ungewohnt. Aber wie der Blick auf den Lauftreff zeigt, bin ich nicht der Einzige, der vorgesorgt hat.

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An den Füßen neue Schuhe. Meine ersten Brooks. Der Adrenalin ASR 11 GTX ist ein stabiles Trailmonster für den Herbst und Winter, das wird beim ersten Blick und beim ersten Probetragen klar. Sehr bequem, natürlich etwas schwerer, dafür aber wasserdicht und mit einer sehr griffigen Sohle versehen.

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Wie griffig die ist, kann ich noch nicht testen, da wir bei der Runde über den Petrisberg fast ausschließlich auf befestigtem Untergrund laufen. Das geht aber gut. Feuchter Asphalt scheint kein Problem für diese Sohlen-Gummimischung zu sein. Ein ausführlicher Test folgt, wenn ich die coolen Teile durch Wiesen und Matsch gepflügt habe. Mein Herbsturlaub steht schließlich vor der Tür …

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Gestern die Stirnlampe in der Hektik vergessen. Dank Fremdbeleuchtung war das zum Glück kein Problem. Und für die Fotos vom nächtlichen Trier und dem Wasserband auf dem Petrisberg habe ich die eh nicht gebraucht. Wieder bin ich überrascht, was die kleine Cam in der Einstellung Hoher ISO-Wert auch ohne Stativ hinbekommen.

 

 

Moselsteig – (M)ein Lauf der Superlative

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Wo beginnen, wo enden? Diese Frage ist noch leicht zu beantworten. Start am Samstagmorgen in Bullay, Ende am Sonntagabend in Mühlheim. Die Beschreibung von dem, was zwischen diesen beiden Fixpunkten liegt, die unzähligen Anstiege, wunderbaren Ausblicke,  schweißtreibenden Querpassagen auf heißem Schiefer, tiefe Schluchten, prächtige Wälder und mystische Landschaften im Nebel könnte mehrere Seiten füllen.

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Aber das hebe ich mir für Zeiten auf, in denen ich dafür Muße und nichts Anderes zu tun habe, was den Tag kurz werden lässt.

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Die Lokführer streiken. Ein Arbeitskollege von Christoph bringt uns also am Samstagmorgen vom Bahnhof Traben-Trarbach nach Bullay, wo wir um kurz nach 9 Uhr zum ersten Anstieg im Nebel aufbrechen. Grandioses Spätsommerwetter ist vorhergesagt. Wir vertrauen darauf und wissen, dass sich der Nebel im Tal irgendwann verziehen wird.

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Bis es soweit ist, haben wir aber bereits die ersten 13 Kilometer bis Zelle hinter uns gebracht. Die auf der Höhe immer wieder durch den Dunst dringenden Sonnenstrahlen verzücken uns so sehr, dass wir im Nebel die Hinweisschilder übersehen und einfach mal einige 100 Meter mehr mystischen Wald erleben, als geplant war.

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Auch auf dem Aussichtspunkt Collies oberhalb von Zell ist nichts zu sehen. Hier begegnet uns allerdings erstmals eine Anzahl von Wanderern, die den steilen Anstieg erklommen haben, um nun auf die Sonne zu warten.

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Wir nehmen uns diese Zeit nicht, sondern steigen ab und genießen in einem Café mit preisgekrönter Bäckerei eine heiße Tasse Kaffee und ein Megastück noch warmen Apfelkuchens.

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Lecker, aber unendlich schwer im Magen, wie wir feststellen müssen, als wir im nun strahlenden Sonnenlicht erstmals auf die andere Moselseite wechseln und dort den Berg erklimmen. Dieses Licht, diese Landschaft. Ein Traum!

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Die erste Moselschleife meistern, dann sehen wir schon die Marienburg, eine katholische Bildungseinrichtung und dahinter den Aussichtsturm auf dem Prinzenkopf. Den habe ich glatt vergessen zu fotografieren.

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Aber wirklich lohnenswert ist schließlich die Aussicht am Ende der 106 Stufen. Ein 360-Grad-Panorama, das dank Doppelschleife des Flusses mit drei bis vier Moselanblicken begeistert.

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Der Moselsteig verläuft zu einem großen Teil zwar spektakulär an der Kante zum Tal entlang. Es gibt aber auch wunderbare Passagen durch Wald und wilde Seitenschluchten, in denen sich Bächlein ins Tal stürzen.

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Besonders am Morgen beim Übergang vom Nebel zum Sonnenschein bieten sich hier Eindrücke, die jubeln lassen.

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In Reil haben wir wieder eine 13 Kilometer lange Wanderetappe laufend hinter uns gebracht. Nun erwartet uns ein steiler Aufstieg auf asphaltierter Strecke und eine lange Passage am Sonnenhang, in der wir nachfühlen können, wie sich eine köchelnde Rieslingtraube fühlen muss.

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Nie war eine gefüllte Trinkblase so wertvoll wie heute. Oberhalb von Burg gönnen wir uns jedenfalls eine längere Pause, in der unsere Shirts ein wenig trocknen können.

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Hinunter nach Enkirch und durch das idyllische und an den Hang gebaute Örtchen erneut extrem steil hinauf zur Rottenblickhütte, wo uns ein netter Mann aus dem Dorf von dem fantastischen Vereinsleben, der Trinkfestigkeit der Männer und der Weitsicht der Frauen vorschwärmt. Im Duett mit Christoph noch das Mosellied. Das darf an diesem Ort hoch über dem Ort nicht fehlen, wo sich am Nikolaustag einige Hundert Menschen treffen, um zu feiern.

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Weiter geht es nun nach Starkenburg, das gegenüber von Traben-Trarbach, unserem Tagesziel, hoch über der Mosel thront. Dieser immer wieder ausgesetzte Weg ist der Hammer. Kaum Fassbar, dass in diesen Steillagen noch Weinbau betrieben wird.

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Wie mühsam die Lese ist, können wir zumindest ein wenig nachvollziehen, als vor uns die gefüllten Bütten mit Seilzug empor gewuchtet werden und der süße Inhalt kurze Zeit später in den Traktoranhänger purzelt. „Ihr schwitzt, weil Ihr Spaß habt, ich schwitze, weil ich arbeite“, kommentiert ein freundlicher Winzer mit hochrotem Kopf, der uns vorbeiwinkt.

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Wie glücklich sind wir über das alkoholfreie Weißbier mit Aussicht,  das wir uns wenige Minuten später in Starkenburg gönnen.

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Die restlichen wunderbaren fünf Kilometer hinunter sind danach ein Klacks.

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Der tolle erste Lauftag findet nach 41 Kilometern sein Ende in der Alten Lateinschule Traben-Trarbach seinen Abschluss. Ulrike Böcking hat das historische Gebäude zu einer Pilgerherberge restauriert, die nur zu Fuß oder mit dem Rad erreichbar ist.

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Ein absoluter Geheimtipp, auch wegen des grandiosen und familiären Frühstücks. Voraussetzung für den Genuss dieser Unterkunft ist allerdings, dass man keine Probleme hat, in einem Schlafsaal mit acht Betten zu nächtigen. Tipp: Ohropax nicht vergessen! Denn angesichts des leckeren Weinangebots in der Gegend kann es nachts laut werden. DSC02727

Nein, liebe Anne, der kommende Tag ist kein Ausnüchterungslauf. Mehr als ein Glas Wein haben wir uns nicht gegönnt. Außerdem waren wir zu mehr nicht in der Lage. Einfach zu müde. DSC02725

Dann also nach ausführlichem und kommunikativem Frühstück Neustart am Sonntag um kurz nach 9 Uhr. Wieder Nebel. Dicker Nebel, der uns an diesem Tag noch länger erhalten bleibt als 24 Stunden davor.

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So verlieren wir wieder kurz die Moselsteig-Markierung aus den Augen. Zwei nette Morgenjoggerinnen mit Hund leiten uns aber  wieder auf den richtigen Weg, der hinauf zum Mont Royal führt. Dort ist an einigen Fußgängern zu bemerken, dass die Feriensiedlung nicht zu fern liegt.

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An Flugzeugstarts ist noch nicht zu denken. Aber beim Anblick des kleinen Towers im Gegenlicht kommen mir Erinnerungen an vor 16 Jahren in den Sinn, als wir am Vortag der Geburts unseres älteren Sohnes hier noch spazierend unterwegs waren. die folgende Nacht verlief damals dramatisch, aber mit Glück zu einem guten Ende und einem kaiserschnittlichen Sohnemann.

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Aber das ist eine andere Geschichte. Heute trotten wir im Dunst weiter in dem Wissen, dass uns bei Kröv eine tolle Aussicht entgeht. Die Beine sind überraschend leicht. Nicht ganz so wie am Vortag, aber es fühlt sich doch noch gut an.

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Vorbei an manchem kunstvoll gesponnenem Netz und den unsichtbaren Dörfern Kinheim, Kinde und Lösenich, die da unten im Tal im feuchten Dunst vor sich hindösen. Pause an der Burgberghütte. Es ist es wie im Flugzeug: Über den Wolken …

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Aber wir freuen uns inzwischen über die Sonne und genießen das Schauspiel des unter uns wabernden Nebels, der Meter für Meter gen Tal sinkt. In Ürzig, nach 16 Kilometern, ist es dann endlich soweit: Wir sehen den Fluss.

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Ohne Unterbrechung erklimmen wir durch eine wildromantische Seitenklamm und den Wald wieder die Höhe.

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Der Nebel ist immer noch zäh, als wir angesichts eines Messpunktes im Hang bemerken, dass wir uns in Höhe des derzeit größten Brückbauprojekts Europas, der Hochmoselbrücke, befinden. Und während wir durch den Dunst spähen, löst sich dieser innerhalb von Minuten auf und gibt den Blick auf einer erneute Moselschleife frei.

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Wir erkennen nun auch die Brücke von Zeltingen, über die wir auf die andere Moselseite laufen werden. Davor aber ruht das Kloster Machern auf unserer Seite des Flusses. Und wieder sind wir so fasziniert, dass wir eine Markierung übersehen und einig heftige Extrameter machen müssen, bevor nach dem ersten Halbmarathon an diesem Tag Kartoffelsuppe, Laugenbretzel und alkoholfreies Weißbier zur Mittagspause schmecken.

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Christoph war auf den zurückliegenden Kilometern sehr schweigsam. Kein besonders gutes Zeichen, aber er wird diese Schwächephase überwinden. Dafür signalisieren Marcs Oberschenkel Protest gegen das ständige Auf und Ab, das sich am Ende der zwei Tage auf 3600 Meter addiert haben wird.

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Wir steigen bei Zeltingen aber zunächst erneut extrem steil durch den Sortengarten hinauf auf die Talkante der Hunsrückseite.

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Wieder tolle Ausblicke, tolle Waldpassagen.

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Bei Graach und oberhalb der Graacher Schäferei ist der höchste Punkt der Tour erreicht. Bis zum Fluss sind es hier 300 vertikale Meter. Das Moseltal kann auch eine Schlucht sein. DSC02977

Die Beine von Marc wollen nun keine Steigungen mehr hinauflaufen. Christoph hat weniger Probleme, ich hatte noch keine und werde auch keine bekommen. Wir gehen jetzt mehr, so bleibt Muße für den Blick in die Ferne. Da sind nun auch die Hügel der Eifel zu erkennen. Wieder dieses Flugzeuggefühl, mit dem wir dann zum Landeanflug in Bernkastel-Kues ansetzen. Bergab laufen funktioniert bei uns allen noch problemlos.

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Dieses Doppel-Städtchen ist zwischen Trier und Cochem die Stadt mit den meisten Touristen. Laufen durch die pittoreske Fußgängerzone mit ihren engen Gassen funktioniert nicht wirklich. In diesem Fall liegt das aber nicht an schweren Beinen.

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Je eine große Cola soll die Energie für die letzten neun Kilometer bringen. Nach den ersten Schlucken ist klar, wir werden auch dieses Stück nicht flach an der Mosel, sondern auf dem Steig laufen.

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Also nochmals zurück durch Bernkastel und hinauf zur Burg Landshut, die derzeit von einem Baukran flankiert wird. Ein Stück hinunter, dann wieder hinauf.

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Wir hatten immer wieder auf den bald insgesamt 82 Kilometern ziemlich matschigen Untergrund. Aber auf den letzten Kilometern wird es zeitweise knöcheltief. So tief, dass Wanderer die Hose hochkrempeln. Für mich sind das die Momente, in denen ich mich so richtig über meine Schuhwahl freue: Trailtreter mit Continental-Sohle. Also: mit vollem Karacho durch den Matsch …

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Und dann ist es ja auch nicht mehr weit bis zu unserem Zielort Mühlheim, wo Marc sein Auto geparkt hat.

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Sonntag, 18 Uhr, Abklatschen im imaginären Ziel. Unfassbar! Nochmal 41 Kilometer geschafft. 82 Kilometer in zwei Tagen mit 3600 Höhenmetern, Nettolaufzeit knapp zwölf Stunden. Bruttozeit 17 Stunden.  Mein bisher größtes und bei weitem anstrengendstes Laufabenteuer. Der Moselsteig ist toll. Unsere Fünf-Sterne-Empfehlung hat dieser Weitwanderweg. DSC03036

Danke an Christoph und Marc. Wir sind ein tolles Team und werden uns für das nächste Jahr wieder etwas Besonderes einfallen lassen.