Gep(l)atzt

Es ist nicht schwer zu erraten, was in dieser Woche Thema der  der Laufkolumne im Trierischen Volksfreund ist. Ein wenig Wunden lecken und Vergangenheitsbewältigung muss schließlich erlaubt sein …

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Gep(l)atzt

Wer schon mal an einem Marathon teilgenommen hat oder als Zuschauer an der Strecke stand, kennt die lustig hüpfenden Symbole läuferischer Sehnsucht. Mit Helium gefüllte Luftballons tanzen über den Köpfen besonders begabter Läufer. Als weithin sichtbare Aufschrift zieren Zielzeiten die prall gefüllten Latexhüllen: 3:00, 3:30, 4:00, 4:30 … Wer es schafft, im Rennen die von ihm favorisierte mobile Wegmarke bis zum Ende im Blick zu behalten, kann sich einer guten Zeit sicher sein. Die Zugläufer werden es schon richten – so die Theorie.
Die Praxis ist dann schmerzhaft, wenn der auf der Hatz nach einer persönlichen Bestzeit ausgesuchte Ballonträger das Rennen als Fahrtspiel gestaltet. Mal schnell, dann genau richtig, dann sehr schnell. Die Zeit für eine Pinkelpause muss schließlich gutgemacht werden. Wer nicht muss, läuft weiter in der Erwartung, dass der Mann mit dem Ballon wieder aufschließt. Das tut er auch, um dann mit einem Affenzahn vorbei und davon zu sprinten, und jede Hoffnung des am Limit laufenden Hobby-Marathonis auf ein gleichmäßiges Rennen zerplatzen lässt, wie den Ballon, auf dem die Traumzeit geschrieben steht. Beim Düsseldorf-Marathon am Sonntag hätte ich gerne Pfeil und Bogen dabei gehabt. Aber besser nicht. Ich bin mir nicht sicher, ob ich auf die Ballons gezielt hätte …

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Volles Programm

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So wenige Tage nach dem Marathon in Düsseldorf gibt es für mich persönlich natürlich noch kein volles Programm. Aber bei der gemeinsamen Trainingseinheit von „Der TV bewegt!“ habe ich als Veranstaltungsmaskottchen natürlich Anwesenheitspflicht. Und zumindest am Aufwärmprogramm kann ich ein wenig aktiv teilhaben.

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„Bewaffnet“ habe ich mich ausnahmsweise mal wieder mit der großen Kamera. Ein sichtbares Alibi, warum ich all die Lauf-ABC-Übungen, Steigerungsläufe, Bergintervalle und Rumpfstabiübungen an diesem Abend nicht absolvieren kann. Doch bevor es soweit ist, lasse ich mir natürlich nicht die Chance entgehen, mich mit dem derzeit schnellsten Marathonläufer der Region ablichten zu lassen. Michael Pfeil (2:26:17) ist zufällig auch Trainer der Halbmarathongruppe, bei der ich ab der kommenden Woche dann endlich voll einsteigen kann.

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Bei diesem Training schaue ich mir allerdings auch noch an, was die 10er-Gruppe und die einsteiger so treiben. Marc Kowalinski quält sein großes Team mit gemeinen Übungen gewaltig. Jens Nagel vermittelt seinen Schützlingen dagegen vor allem Spaß und zunehmende Ausdauer. Wobei die Geräuschkulisse der Turnergruppe darauf schließen lässt, dass trotz aller Anstrengung ebenfalls gute Laune herrscht.

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Hier also einige Aufnahmen. Die Trainingsaktion läuft bislang sehr gut, wie den (meisten) Gesichtern der Freundinnen und Freunde des gepflegten Laufsports anzusehen ist.

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Düsseldorf

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Gut, aber nicht sehr gut. Persönliche Bestzeit zwar, aber nicht unter drei Stunden. Ich muss den  Verlauf des Düsseldorf-Marathons noch verarbeiten. Dass alles hätte stimmen müssen, um  meine sehr ambitionierte Zielzeit zu erreichen, war klar, leider stimmte nach gutem Beginn nicht alles, und so habe ich auf den letzten sechs Kilometern die Chance auf die Marathonzeit meines Lebens vergeben. Ein besonderes Erlebnis war dieses Wochenende dennoch.

Hier die ganze Geschichte:

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14 Wochen intensives Training. Den Lohn dafür wollen Dominik und ich in Düsseldorf erlaufen. Wir sind als Sextett in der interessanten Stadt am Rhein. Ebenfalls dabei sind Christoph mit Birgitt, Marc und Frank, der als einziger nicht im schönen Dress des Lauftreffs Olewig unterwegs sein wird und das großartige Erlebnis seines ersten Marathons erleben wird. Mein Schatz Karin ist auch mitgekommen. Die Damen werden sich Königsallee und Co. entspannt ansehen.

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Dominik ist schon mit dem Zug vorausgefahren, um den Tag mit seiner Schwester zu verbringen, die uns am Sonntag ebenfalls an der Strecke anfeuern wird. Es muss sich zeigen, wie er den Lauf mit seiner urplötzlich aufgetauchten Allergie überstehen wird.

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Im Hotel eingecheckt, geht es natürlich zunächst zur Startnummernausgabe im Sparkassen-Tower. Eine kleine Marathon-Messe ist auch dabei, alles sehr familiär und für den Marathon in einer Landeshauptstadt übersichtlich. 2650 Läuferinnen und Läufer werden am Ende als Finnisher gelistet sein. Hinzu kommen zahlreiche Staffelteilnehmer.

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Die logistische Leistung ist nicht nur am Rheinufer groß, zu dem wir am Abend nach unserer privaten Pizza- und Pastaparty einen Abstecher machen. Unglaublich, was da auch in der Altstadt abgeht. Gedränge wie in Trier beim Altstadtfest.

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Natürlich machen wir am frühen Abend vor dem Renntag auch die obligatorischen fünf Kilometer und stellen gut gelaunt fest, dass wir am liebsten weiterlaufen würden.

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Drei Steigerungsläufe in einer verkehrsberuhigten Nebenstraße  müssen natürlich auch sein. Gelegenheit für ein Spaßfoto … es ähnelt sehr einem Bild, dass ich beim ersten Trainingsintervall im Februar gemacht hatte …

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Einigermaßen gut geschlafen, leicht gefrühstückt. Dominik kommt mit seinen Sachen ins Hotel, das wir bis 16 Uhr gebucht haben. Es wird sich als Segen nach dem Lauf erweisen. Denn wir können später ohne Gedränge duschen und noch ein wenig entspannen, bevor es nach Hause geht.

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Aber davor will noch ein Marathon gelaufen sein. Ein möglichst schneller, denn dafür habe ich mich ebenso wie Dominik geschunden und überwunden und gezweifelt und motiviert. Der Pacemaker mit den Ballons soll es richten, auf denen 3:00:00 steht.

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So verabschieden wir uns also von den drei Helden, die die 3:30er Marke in Angriff nehmen und sortieren uns am Anfang des 3-Stunden-Starterfeldes ein.

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Kurz vor dem Startschuss, die bekannte Stimme von Wolf-Dieter Poschmann im Ohr, der traditionell auch den Trierer Silvesterlauf moderiert, kommt dann tatsächlich ein junger Läufer mit den richtigen Ballons. Es kann los gehen und geht auch ab wie die Post. Bei diesem Marathon verlieren wir zumindest nicht auf den ersten Kilometern Zeit, wie in der Regel bei den ganz großen Rennen. Zum Beispiel in Hamburg, wo zur selben Zeit TV-bewegt-Coach Michael Pfeil sich auf die erfolgreiche Jagd nach einer neuen Bestzeit macht.

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Hier in Düsseldorf laufen etwa 30 Männer und eine Frau im Schlepptau der lustig flatternden Heliumhüllen. Nach zwei Kilometern bewegen die sich ziemlich genau in der anvisierten Pace. Einen Tick schneller, aber das fühlt sich gut und locker an. Allerdings merke ich bei Kilometer 18, dass Dominik immer lauter atmet. Kein gutes Zeichen. Auch gefällt es mir nicht, dass meine Suunto mit jedem Kilometer einige Duzend Meter mehr notiert, als an den offiziellen Streckenmarkierungen angezeigt wird. So laufe ich nach meiner persönlichen Zeitmessung die erste Hälfte der Strecke in 1:28:26 mit klarer persönlicher Bestzeit. 300 Meter später folgt allerdings erst die offizielle Zeitnahme, die 1:29:22 notiert. Immer noch knapp persönliche HM-Bestzeit – und 38 Sekunden Puffer auf die 3-Stunden-Zielzeit …

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Dann zieht unser Pacemaker an … um für eine Pinkelpause anzuhalten. Na ja, der kleine Tross läuft weiter und zieht sich sofort auseinander. Vorne viel zu schnell, mit meinem Partner laufe ich 4:15er Schnitt, um auf den Jungen nach der Pipipause zu warten. Als der dann tatsächlich wieder aufschließt und vorbeifliegt, legt er ein Tempo vor, dass wir uns nicht antun wollen. Zudem signalisiert Dominik, dass er eine Zeit unter 4 min/km nur extrem schwer halten kann.

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Wie er nach dem Rennen berichten wird, geht bei ihm nach 21 Kilometern nicht mehr viel. Die Bronchien machen zunehmend dicht. Zwei Kilometer lang laufe ich voraus, nehme das Tempo etwas zurück. Er kommt dennoch nicht heran, winkt ab. Also mache ich mich alleine auf den Rest der Strecke. Der Tempoläufer ist inzwischen ziemlich weit voraus. Ich muss nun mein eigenes Rennen machen und darauf hoffen, ich wieder im Laufe der Zeit einzuholen.

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Bei Kilometer 30 liege ich noch gut im Schnitt. Nach meiner eigenen Messung sowieso. Aber auch die offizielle Zeitmessung bescheinigt mir nur einen minimalen Rückstand von 13 Sekunden auf meine Zielzeit. Es läuft sich gut, auch wenn ich keine Gruppe mehr habe, an der ich mich orientieren kann. Kilometer 32. Alles gut, die Beine sind natürlich nicht mehr ganz so leicht, aber jetzt ist es nur noch ein 14er Tempodauerlauf an der Mosel …, rede ich mir ein und verpasse es, mich am Gelstand zu versorgen. Mein eigenes Gel hat leider Dominik in der Tasche, in der er auch sein Asthmaspray mitschleppt.

Dieser Verpflegungsfehler wird sich bitter rächen, wie ich ab Kilometer 36 spüren werde. Da hilft es auch nicht, die Kilometer herunterzuzählen. Jeder Einzelne wird länger und schwerer.bKilometer 35 – 4:01 min/km; 36 – 4:27; 37 – 4:21; 38 – 4:30; 39 – 4:23 – der Hammermann hat sich an mein Beine geheftet. Mir ist inzwischen klar, dass meine Traumzeit in immer weitere Entfernung rückt und nicht mehr zu schaffen ist. Warum also weiter quälen? Eine persönliche Bestzeit wird es so oder so werden. Und wo sind die jubelnden Zuschauer, die gerade jetzt so bitter nötig wären? Kilometer 40 – 4:41; 41 – 4:31; 42 – 4:50; 43 – 4:43 …

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Ja, tatsächlich 43,02 Kilometer misst meine Laufuhr, wie ich im Ziel doch einigermaßen ernüchtert feststelle. So hätte ich die drei Stunden gepackt, wenn meine Strecke gelten würde. Die offizielle Zielzeit ist mit 3:04:05 gut, aber – gemessen an meinem Maßstab – nicht sehr gut.

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Ein wenig besänftigt wird meine leichte Enttäuschung durch die Platzierungen: Zehnter in der Altersklasse M50 ist nicht schlecht. Und 117. von 2650 Finishern kann sich auch sehen lassen.

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Mein Schatz und Birgitt freuen sich an ihrem erhöhten Zuschauerplatz im Ziel. Ich bin einfach froh, dass es vorbei ist.

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Aber ein Foto mit dem hübschen Mädchen der Medaillenübergabe gönne ich mir doch noch. Und ein paar weitere Schnappschüsse, von denen mir das mit dem beflügelten Papa besonders gut gefällt.

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Und dann beginnt das Warten. Während ich dem Interviewteam eines lokalen Fernsehsenders über die Streckendiskrepanz berichten kann, kommt Dominik ins Ziel. 3:17:44 sind für ihn ebenfalls eine deutliche persönliche Bestzeit. Glücklich ist er dennoch nicht wirklich. Vor allem tut es ihm leid, dass er mich alleine ziehen lassen musste. Aber dafür kann er ja nichts, wie ich ihm mehrfach versichern muss.

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Der nächste, der ins Ziel kommt, ist Frank:   3:25:31! Das bei seinem ersten Marathon! Er trägt für den Rest des Tages das breiteste Grinsen im Gesicht.  Marc ist mit seiner PB von 3:27:59 ebenfalls glücklich. Christoph erreicht sein selbstgestecktes Ziel mit 3:29:06. Eine insgesamt starke Teamleistung, über die wir uns dann doch alle freuen.

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Die Wetterbedingungen sind übrigens ideal. Erst um 13 Uhr beginnt es zu regnen. Die Plastiküberzüge nach dem Zieleinlauf sind dennoch gut gegen das Auskühlen im Wind, wenn auch ein wenig schwierig überzuziehen …

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Und natürlich schmeckt das alkoholfreie Weizen nach so einem Lauf besonders gut.  Vielleicht werde ich ja mal als Werbefigur für Erdinger entdeckt …

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Nach ausgiebiger Verschnauf-Genuss-Umziehpause machen wir uns dann – ein Hoch auf die U-Bahn – auf den Rückweg ins Hotel. Christoph und Marc ignorieren sogar die Rolltreppen … meinen Ruf, dass sie dann ja durchaus noch etwas schneller hätten laufen können, findet allerdings auch kein Echo.

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Das war es also, das Projekt Düsseldorf-Marathon. Auch am Tag danach würde ich nicht sagen, dass ich nochmals so ein intensives Trainingsprogramm durchziehen werde – auch wenn ich die drei Stunden knacken könnte, wenn wirklich alles passt.

Heute früh die leicht schmerzenden Beine drei Kilometer beim Auslaufen bewegt.

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Nun freue ich mich auf entspannte Landschaftsläufe. Ich werde mich wieder einmal in der Woche dem Lauftreff anschließen. Und dann gibt es natürlich noch ein ganz besonderes Event, dass mich jetzt davon ablenkt, dass dieses persönliche Laufprojekt nicht ganz erfolgreich geendet hat: der Freundschaftslauf am kommenden Sonntag.  Vor allem freue ich mich auf den lieben Besuch, der sich dazu angekündigt hat.

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Erblüht

Vielleicht sollte ich ab und zu im Homeoffice arbeiten. Heute war das jedenfalls ganz angenehm. Da ich keine Trainingsprogramm zu absolvieren und ein Großprojekt zu schreiben hatte, habe ich um kurz nach 8 Uhr mit der Arbeit begonnen und war dann auch   so zeitig fertig, um am späten Nachmittag noch einen schönen Spaziergang bei herrlichem Frühlingswetter zu genießen. Und ich habe reichlich Beute gemacht, die ich hier für alle, die Gefallen an Frühlingsblühen finden, optisch präsentieren. Das ist sogar für Allergiker ungefährlich.

Morgen geht es dann nach Düsseldorf. Danke nochmal an alle, die Dominik und mir die Daumen drücken. Sonntag, 9 bis 12 Uhr, und bitte besonders ab 11 Uhr!

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Rotznasen

Nur noch dreimal Schlafen, dann ist der große Tag gekommen. So langsam steigt der Adrenalinspiegel. Besonders wenn ich auf die Wettervorhersage für Sonntag schaue wird mir doch ein wenig mulmig. Denn was ich mir absolut nicht wünsche, ist starker Regen und Wind.

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Aufgearbeitet habe ich meine Befürchtungen im neuen Kolumnentext, der heute im Trierischen Volksfreund zu lesen ist. Am Anfang dieses Tages stand übrigens noch ein kurzer Lauf im Tiergartental. Sechs Kilometer im Pace 5 min/km plus drei Steigerungsläufe standen im Plan,  Dehnen und Blackroll im Anschluss. Eine meiner leichtesten Übungen. Jetzt nochmal fünf Kilometer am Samstag, und dann …

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Ach so … Sorry Dominik, aber diese Pointe musste sein.

Rotznasen

„Rotznase (abgeleitet von laufende Nase) ist ein Scheltwort für Kinder, das ein freches vorlautes und unverschämtes Kind beschreibt.“ So weit die Erklärung im Onlinelexikon Wikipedia. Um Rotznasen zu erleben, ist es aber nicht unbedingt notwendig, einen Tag mit den Kindern oder Enkeln anderer Leute zu verbringen. Auch in der laufenden Bevölkerung haben jetzt wieder viele die Nase voll. Das wunderbare Frühlingswetter macht die Natur zur Pollenschleuder. Für 20 bis 30 Prozent der Bevölkerung wird die Pollinosis zur unangenehmen Begleiterin. Heuschnupfenzeit! Die Runde durch den Wald wird für Allergiker zum Risiko. Haselnuss, Birke und Gräser sind zum Davonlaufen. Weil der Anteil der allergischen Menschen kontinuierlich steigt, nimmt auch die Zahl derer zu, die nun wieder inständig das Ende des trockenen Wetters herbeisehnen. Vielleicht ist ja deren geballte geistige Energie dafür verantwortlich, wenn das Wetter immer ausgerechnet am Wochenende schlecht wird. Eine gewagte These, die beim Blick auf die Vorhersage für Samstag und Sonntag aber ihren Beleg findet. Wenn es also einer meiner Mitläufer am Sonntag beim Düsseldorf-Marathon wagen sollte, über den Regen zu jubeln, sollte er sich in Acht nehmen. Denn dann könnte die Rotznase es mit einem Rotzlöffel zu tun bekommen.

 

„Ein Rotzlöffel, abgeleitet von Laffe (Lappen, Lippe, Maul), ist ein Schimpfwort für eine Person, meistens ein Kind oder Jugendlicher, die frech, dreist, arrogant und unbelehrbar auftritt, aber auch wehleidig, widerspenstig und weinerlich.“

Bewegte Schlussintervalle

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Wunderbares Wetter gestern Abend für das gemeinsame Training von „Der TV bewegt!“ für den Trierer Stadtlauf. Ich habe mich zwar mit meiner Gruppe aufgewärmt und ein wenig Lauf-ABC betrieben. Zum Fahrtspiel durch den Wald habe ich mich allerdings abgemeldet. Schließlich stehen auf dem Taperingplan für diese Woche nochmal fünf Intervalle im Marathon-Renntempo. Die 5 x 1000 Meter mit zweiminütiger Trabpause dazwischen waren nicht wirklich eine Herausforderung. Aber so war das ja auch nicht gedacht. Es ging schließlich darum, das Tempo nicht zu vergessen.

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Coach Michael rennt am Sonntag in Hamburg. So leichtfüßig wie er werde ich allerdings in diesem Leben nicht mehr.

Jetzt noch zwei wirklich kurze Morgenläufe, dann ist es endlich soweit. Die  Wettervorhersage für Sonntag ist nicht besonders toll. Mit ein wenig Glück bleibt es aber zumindest während des Laufes einigermaßen trocken in Düsseldorf. Für meinen plötzlich von einer Allergie geplagten Laufpartner Dominik ist der angekündigte Regen aber sicher ein Segen.  Na ja, hat mich zu einer Laufkolumne inspiriert. Aber die gibt es erst Morgen 😉