Ein Hoch auf uns …

Das Auslaufen nach einem Wettkampf ist sinnvoll. Nach einem Marathon oder einem schnellen Halbmarathon darf das auch gerne einen Tag danach sein.

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Am Montagabend soll das Auslaufen allerdings im doppelten Sinne Wirklichkeit werden. Denn die sommerlichen Temperaturen animieren ebenso zu gesteigerter Transpiration wie die Streckenwahl von Lauftreffcoach Christoph.

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Da er aber traditionell am Tag nach dem Stadtlauf zu einem anschließenden Umtrunk eingeladen hat, ist  eine ordentlich große Schar Laufbegeisterter am Treffpunkt im Tiergartental, um sich gemeinsam zunächst auf eine angenehm kühle Runde durch den Wald zu drehen.

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Wunderbar! Einige für mich neue Gesichter sind dabei. Besonders freue ich mich aber natürlich, nach längerer Zeit Lisa und Kathrin wiederzusehen. Kathrin hatte nach unserem längeren Lauf durch den Weißhauswald über Schmerzen in der Hüfte geklagt und deshalb zunächst pausiert. Schön, dass diese Beschwerden wieder abgeklungen sind. Es lag – wie vermutet – an den neuen Schuhen. Jetzt läuft sie wieder die alte Marke und freut sich über jeden Berg.

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Nun ja, nicht wirklich, denn Christoph führt uns ordentlich in die Höhe. Den  versprochenen Umtrunk müssen wir uns ganz offensichtlich zunächst verdienen. Autsch. So richtig leicht läuft es sich heute nicht. Vor allem nicht bergab.

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Aber auch diese knapp zehn Kilometer machen dennoch Spaß. Angesichts der von den guten Geistern des Lauftreffs bereiteten Belohnung ist eh jeder Schmerz schnell wieder vergessen.

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So etwas könnte es gerne öfter geben. Dann ließe sich von Lauftreffveteran Rudi auch noch mehr über die Geschichte des Laufens in Trier erfahren.

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Hitzeschlacht in Trier

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Vor einem Jahr hat es geschüttet. Nach dem Lauf bin ich vor Kälte zitternd so schnell wie möglich in das Teamquartier geflüchtet, um nicht zu erfrieren …

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Diese Gefahr besteht in diesem Jahr nicht. Ganz im Gegenteil. Das traumhafte Sommerwetter macht den Halbmarathon beim Trierer Stadtlauf spätestens in der zweiten Runde zur Hitzeschlacht.

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Dabei hat es so angenehm begonnen. Na ja, nicht ganz, denn zwei Abende auf dem Altstadtfest machen ein Aufstehen um kurz nach 6 Uhr schon ein wenig lästig. Als Mitorganisator der Aktion Der TV bewegt! ist es mir allerdings wichtig, bereits von Beginn an um 7:30 Uhr in unserem Laufstützpunkt zu sein. Schließlich habe ich auch die Startnummern für die 60 Teilnehmer dabei.

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Es ist immer ein Erlebnis, wie sich die Energie in unserem Pressecenter auflädt, wenn die Läuferinnen und Läufer voller Vorfreude und Anspannung nach und nach eintrudeln. Nur bei ganz wenigen liegen dann die Nerven ein wenig blank, aber das ist nicht der Rede wert.

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Traditionell ein Foto von den Startern beim Zehnkilometerlauf, der um 9 Uhr los geht.

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Die Halbmarathonis sind 20 Minuten später dran. Mit aufs Bild gemogelt hat sich mein Schwager Peter, der leicht an dem nicht ganz zum Team-Outfit passenden Shirt zu erkennen ist. Die Laufeinsteiger, von denen viele zum ersten Mal an einem Wettkampf teilnehmen, kommen leider wegen des späten Starts erst später. Kein Foto also … Für uns geht es erst einmal auf eine Aufwärmrunde mit drei Steigerungsläufen am Ende. Nur nichts riskieren …

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Da Schwager Peter auf meine Laufbegleitung verzichtet und es etwas gemütlicher angehen lässt, löse ich mein Versprechen ein, für Andreas die Pace zu machen.

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Zielzeit: alles unter 1:30 Stunden. Mit André aus dem Lauftreff – heute ohne Hund – und Michael, für den ich im vergangenen Jahr der Schrittmacher war, sind wir ein Quartett mit dem Vorhaben, eine Durchschnittspace von 4:15 Minuten/km bis ins Ziel vor der Porta Nigra zu halten.

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Bevor es aber erst wird, müssen noch viele Bekannte gegrüßt und zumindest kurz gesprochen werden.

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Auch Flo Neuschwander ist kurzentschlossen aus Frankfurt in seine alte Wahlheimat gekommen. Er hat in dieser Woche bereits 180 Kilometer in den Beinen – und wird bei Wochenkilometer 201 einigermaßen überraschend die schnellste Zeit bei diesem Halbmarathon gerannt sein – 1:08:59 …

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Von so einer Zeit wage ich nicht einmal zu träumen. Mir reicht bei beständig zunehmender Hitze das oben beschriebene Tempo.

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Los geht es also …  Bei Kilometer zwölf fragt mein inneres Teufelchen natürlich, warum ich mir so etwas denn schon wieder antue? Engelchen säuselt zurück: Weil wir heute Pacemaker sind, halt also bitte die Klappe! Teufelchen mault zwar, stellt seinen Protest aber doch weitgehend ein. Schließlich gibt es eine Aufgabe.

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Alles läuft sich auch einigermaßen gut. Michael lässt zwar abreißen, er wird dennoch seine PB um 5 Minuten auf 1:32 verbessern. Mit André und Andi bleibe ich aber zunächst dezent unter dem angepeilten Schnitt. Mein Schatz und meine Schwester haben es tatsächlich geschafft, an den ein oder andern Punkt des Rundkurses zu eilen und uns anzufeuern. Danke! Das macht schnellere Beine.

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Alles im grünen Bereich also … bis fünf Kilometer vor dem Ziel, als André zurückbleibt und den Anschluss nicht mehr findet. Das merke ich allerdings zu spät. Ich habe damit nicht gerechnet. Andi hat auf der ewig langen Ostallee-Geraden zu kämpfen, die mir auch Mühe macht. Und in der Saarstraße fällt er plötzlich einige Meter zurück. Aber – bin ich ein guter Pacemaker? Ich lasse den Abstand nicht zu groß werden, nehme ein klein wenig Tempo heraus. Und so ist er vier Kilometer vor dem Ziel wieder bei mir … Um mir einzureden, dass ich alleine weiterlaufen soll.

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Aber nichts da. Ich habe mich schließlich nicht bis hier geplagt, um ihn alleine zu lassen. Eine freundliche aber bestimmt Ansage, er soll und kann dranbleiben, muss zwar noch einige Male wiederholt und durch Gesten unterstrichen werden. Aber im Ziel ist er ebenso glücklich wie ich, dass wir unser Projekt gestemmt haben. 1:29:16 ist die handgestoppte Zeit. Bingo.

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Das Grinsen danach ist immer das Schönste, meines vielleicht nicht unbedingt. Aber das der fast 1000 Starter die es heute geschafft haben, der Hitze zu trotzen. Zum Glück gibt es ausreichend alkoholfreies Erdinger, um Flüssigkeit- und Mineralspeicher wieder aufzufüllen.

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Auch mein Lauftreff ist mit einer größeren Gruppe da. Heute freue ich mich allerdings ein wenig, in weiß gelaufen zu sein und nicht in unserem schicken Schwarz.

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Gruppenfotos, anerkennende Worte allenthalben, und dann kommt auch Schwager Peter ins Ziel. ein wenig kaputt, aber doch so glücklich über seinen ersten erfolgreichen Start in Trier, dass er ein Finishershirt ersteht. Er wird es in Zukunft bei Landschaftsläufen im Gramschatzer Wald in meiner fränkischen Heimat durch die Gegend tragen.

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Soweit ich überblicken konnte, erreichen alle TV bewegt-Teilnehmer ihr Ziel. Die Aktion 2015 ist damit offiziell abgeschlossen. Am Dienstag dann das übliche Nachtreffen, um über Heldentaten und Hitzeschlachten zu sprechen. Es gibt viel zu erzählen, nicht nur für unser Medienhaus-Maskottchen Lucky, das sich ungewohnte Wege zu den Kinderläufen bahnen muss …

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Berichte, Fotos und Ergebnisse gibt es natürlich wie immer im Laufportal

 

Lustige Leiter

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Beim Abschlusstraining der TV-bewegten Läufertruppe ging es im Trierer Weißhauswald noch einmal lustig zu, wie auf Fotos an dieser Stelle bereits zu sehen war.  Wer das nachvollziehen will, bastle sich mit Stöcken und Bändern oder Seilen eine Koordinationsleiter, lege sie auf den Boden und übe dann zwischen den Sprossen schnelle Schrittfolgen im wechselnden Takt: eins – eins-zwei – eins-zwei-drei …

Wer es ein wenig schwerer haben will, der klatscht dazu abwechselnd vor und hinter dem Körper. Und wer dann noch nicht aufgegeben hat oder angesichts seiner Unfähigkeit vor Lachen prustend neben der flachgelegten Strickleiter liegt, kann zusätzlich trippelnd Zahlenreihen aufsagen: zwei – vier – sechs … Diese dürfen nicht zu der wechselnden Schrittfolge passen. Alleine treibt einen so etwas in den Wahnsinn, in der Gruppe bringt es kollektive Heiterkeit.

Das sei alles gut für Koordination und Konzentration, sagt der Trainer, der es wissen muss. Nun muss er allerdings auch darauf hoffen, dass beim Stadtlauf am Sonntag nicht jeder zu intensiv an die Leiterübungen denkt, wenn er durch die Trierer City trippelt. Denn Lachen beim Laufen erzeugt Seitenstechen. Und das kann da wirklich niemand gebrauchen.

Finaler Teamlauf Part II

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Tage des Abschieds … Nun auch noch ein finaler gemeinsamer Lauf mit den Kollegen Oliver Haustein-Tessmer und Thomas Zeller. Vor fünf Jahren kamen beide neu nach Trier und ich habe ihnen gemeinsam laufend etwas von der schönen Gegend hier gezeigt.

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Gestern nun ein kleines Revival, weil oht sich in Richtung Lausitz verbessert.

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Ganz locker 9 Kilometer an der Mosel. Das ging auch ohne Einbruch der Stimmung. Ich habe offenbar die vielen Moselkilometer aus dem Frühjahr inzwischen verdaut.

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Aber das ausgesucht schöne Wetter trug dazu natürlich auch etwas bei. Der nächste gemeinsame Lauf wird dann vermutlich irgendwann in Cottbus sein.

DSC08198P.S.: Wer genau hinsieht, entdeckt TV-bewegt-Shirts aus drei verschiedenen Jahren.

 

Finales Teamtraining

Ist das nicht ein schönes Bild? Begeisterte Läuferinnen und Läufer. Da dürfen die Daumen gerne nach oben zeigen.

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Der TV bewegt! So lautet das Motto in den vergangenen zwölf Wochen für 60 Freizeitsportler, die sich in drei Trainingsgruppen auf den Trierer Stadtlauf vorbereitet haben. Am Dienstagabend nun das letzte gemeinsame Training.

Der TV bewegt, 2015TV-Foto: Friedemann Vetter

 

Natürlich war davor traditionell das zweite Gruppenbild der Aktion angesagt. Nach dem vom Auftaktabend nun eines mit gut gelaunten und trainierten Frauen und Männern – natürlich im Teamhirt, mit dem alle am Sonntag auf der Strecke eine gute Figur machen werden.

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Da unser Halbmarathoncoach am Ende Urlaubsbedingt schwächelt, durfte Marc – Kowa – Kowalinski seine pädagogischen Fähigkeiten unter Beweis stellen und eine Gruppe von 30 Leuten koordinieren.

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Das klappte ganz gut, zumal die Halbmarathonis ihre Vorgabe in der Vorwoche erhalten hatten: 2 x 2000 Meter im Wettkampftempo. Davor gemeinsames Einlaufen … Aus den von Kowa angekündigten 20 Minuten wurden 30, aber dafür bekenne ich mich schuldig.

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An der Spitze der Truppe bin ich einfach ein Stück zu weit getrabt. Vermutlich war es das Bedürfnis, nach zwei Tagen Schulung in Königswinter endlich mal wieder die Beine zu bewegen.

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Im Weißhausstadion drehte derweil Chefcoach Jens mit seinem Team der ehemaligen Anfänger einige Runden. Sowas Gruppe der Zehnkilometerläufer und Halbmarathons kamen dort noch in den Genuss, die Laune beim Beineverknoten zu steigern. So eine Koordinationsleiter kann eine mächtige Herausforderung sein …

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Und dann waren noch die Hausaufgaben zu bewältigen: 2 x 5 Runden im Tempo 4:15 min/km. Für Andreas und mich ist das die geplante Pace am Sonntag. Mal sehen, wie „locker“ ich die 1:30 noch laufen kann, acht Wochen nach Düsseldorf.

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Für die Aktion mit unseren Leserinnen und Lesern wird der Start beim Stadtlauf der letzte offizielle Akt und hoffentlich Höhepunkt. Ich freue mich schon auf viel lachende Gesichter …

 

Traumschleife 111

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Das Wandern boomt in der Region Trier. Neben den Fernwanderwegen Eifelsteig, Moselsteig und Saar-Hunsrück-Steig locken die wunderbaren Traumschleifen zu Halbtageswanderungen. Und immer wieder gibt es Gemeinden, die mit neuen Wanderstrecken Gäste locken. So auch Mannebach in Saargau, das seine 12 Kilometer lange Traumschleife den Namen „111“ gegeben hat.

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Eine wunderbare Runde mit Freunden und Hündin Meike. Und zur Belohnung eine Einkehr im Brauhaus Mannebach, einer der ersten Hausbrauereien im Trierer Land. Sehr empfehlenswert. Aber Bilder sagen mehr als Worte. Und derer gibt es heute mal wieder reichlich. Viel Spaß beim Durchschauen.

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