Alles Gute!

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Wieder einer längere Pause in diesem Blog. Ein Zeichen dafür, dass noch immer nicht alles rund läuft. Leider. Wieder Beschwerden im Leistenbereich. das bremst mich aus und macht mich nachdenklich.

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Auch die erneuten Besuche bei Osteopathen haben nicht wirklich Besserung gebracht. Ausgangspunkt ist wohl der Übergang von Dünndarm zu Dickdarm. Das war auch der Bereich in dem die flächigen Verwachsungen gelöst wurden. So hoffe ich, dass es noch immer Nachwirkungen der Operation sind, auch wenn die bereits vier Monate zurückliegt.

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Aber Jammern hilft nicht. Die wenigen Läufe, allesamt kurz und dennoch schön, genieße ich dennoch. Ich setze mir keine Ziele und nähre alleine die Hoffnung, irgendwann wieder ohne Beschwerden unterwegs sein zu können.

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Euch allen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Abschluss dieses Jahres, das zum Ende noch einmal von schlimmen Nachrichten und Gedanken getrübt wurde. Dennoch ist es wichtig, positiv zu bleiben und nicht in Hysterie und Panik einzustimmen. In diesem Sinne …

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Wieder oben

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Die Zeit vergeht. Das merke ich auch daran, wie lange der letzte Beitrag in meinem Blog zurückliegt. Das liegt nicht nur daran, dass mein Optimismus einen deutlichen Dämpfer erhalten hat. Auch die berufliche Situation lässt kaum Zeit und Energie für Blogeinträge. Genauer gesagt, mir ist die freie Zeit zu wertvoll, um auch davon viel am Computer zu verbringen.

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Meine Steigerung auf 14 Kilometer war nur bedingt gut. Der Euphorie folgte bei den nächsten beiden Läufen doch eine deutliche Zunahme der Beschwerden, die zu meinem Erschrecken wieder an jene erinnert haben, die mich im Februar zunehmend geplagt haben.

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Also erst einmal eine Woche Pause, in der eh ein Besuch beim Osteopathen  anstand. Entzündung im Übergangsbereich von Dickdarm und Dünndarm hat er erspürt. Genau in dem Bereich, wo mein Gedärm mit dem Beckenknochen verwachsen war.

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Es bleibt mir also nichts anderes übrig, als es doch noch vorsichtiger anzugehen. Um den mentalen Absturz zu vermeiden, sind Spaziergänge bei Sonne ein gutes Rezept. Einen davon habe ich am letzten Wochenende mit einer Schneideaktion verbunden, um den vollkommen zugewucherten  Einstieg zu meinem Lieblingstrail freizuschneiden. Ein schweißtreibende Sache, die sich aber gelohnt hat, wie die Bilder hier zeigen.

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Die sind nämlich entstanden bei einem wunderbaren Vormittagslauf aus dem Nebel in die Sonne. Nach überraschend schmerzfreien sieben Kilometern bei Eisnadelwetter am Mittwoch, waren auch die zehn ruhig gelaufenen am Samstag komplikationsfrei.

So scheint es doch nicht ganz so schlimm zu sein, was sich da in meiner Körpermitte abspielt. Es dauert eben länger als gedacht, bis solche innerlichen Wunden komplikationslos verheilt sind.

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Belohnung sind dann solche Bilder wie gestern. An einem sonnigen Tag an der Nebelgrenze zu laufen ist so ziemlich das Schönste, was einem Läufer passieren kann. Die vielen Fotostopps sind dabei sicher nicht schlecht für eine moderate Belastung.

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Nun denn, das Zwischentief ist überwunden. Ich werde mir noch ein wenig mehr Zeit nehmen. Zehn Kilometer ohne Schmerzen sind ja schließlich auch nicht ohne. Und der Silvesterlauf geht ja nur über acht Runden … sofern ich wieder richtig zähle …

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