Tanzwütig …

… bin ich nicht. So war es nicht wirklich schlimm, dass dieses Fest noch etwas zu früh kam für ausgiebige Bewegung zu heißer Musik. Letztlich hat das aber nicht die Freude darüber getrübt, an einen sensationellen Abend bis tief in die Nacht mit lieben Freunden und Verwandten zu verbringen.

IMG_2329

120 Jahre lassen sich schließlich nicht so häufig feiern. 50 + 50 + 20 – so lautet die Rechnung, wenn mein Schatz rundet, ich selbst meine schon einige Monate zurückliegende Rundung dazu addiere  und auch noch den 20. Hochzeitstag hinzufüge.

IMG_2173

Aus allen möglichen Ecken der Republik sind also unsere Verwandten und Freunde angereist, um mit uns gemeinsam im Weingut von Nell bei prächtigstem  Sommerwetter wunderbare Stunden mit vielen Gesprächen, leckerem Essen und reichlich Getränken zu erleben. Danke an alle, die diesen Abend für Karin und mich unvergessbar gemacht haben.

IMG_2314

Am Morgen danach dann noch ein entspannter Brunch auf unserer Sommer-Wohnzimmer-Terrasse, bei dem auch im Laufblogger-Stammtisch sehr bekannte Freunde dabei waren.

DSC01912

Das schreit nach Wiederholung, auch wenn wir in absehbarer Zeit nicht wieder so ein großes Fest feiern werden. Wie auch immer, auch bei einer kleineren Ausgabe werde ich dann wieder tanzen und toben können.

DSC01914

Drei Tage und eine Uhr

So wirklich abstinent kann ich in diesem Urlaub in meinem Blog nicht sein. Von Köln hatte ich ja schon berichtet. Aber es tummeln sich noch viel mehr Motive auf meinem fotografierenden Notizblock. Und auch von meinem neuen Handgelenksporsche muss ich noch berichten.

DSC03217

Ich gehöre nun also auch zu den Suunto-Jüngern. Und weil die geborgte Suunto 2 einen Akku hatte, der nicht für einen kompletten Tag auf dem Moselsteig auszuhalten, mussten es noch mal 100 Euro mehr sein. Jetzt nennt sich eine Suunto Ambit 3 Peak mein Eigen. Und nachdem ich mich in die natürlich nur im Netzabrufbare Bedienungsanleitung vertieft habe, komme ich mit zumindest mit den grundlegenden Features dieses Edel-Sportchronografen zurecht. Wirklich praktisch, das ist schon nach zwei Testläufen klar, ist die Bluetooth-Funktion, die mit dem Smartphone Verbindung aufnimmt und auch die Streckendaten überträgt. Die 100 000 Möglichkeiten, das Display einzustellen, ist auch über das iPhone möglich. Sehr praktisch.

DSC03226

Aber ich will nicht nur von der Uhr schreiben. Es gibt schließlich noch einige Fotos …

DSC03231

Zum Beispiel die vom Bostalsee im Saarland, wo unser Großer zu zwei Tagen im neuen Center Park eingeladen war. Ein riesiges Feriendomizil. Niederländisch ist hier eine der Hauptsprachen …

DSC03239

Ein gemeinsamer Lauf mit meinem Schatz über den Petrisberg lud ebenfalls zum Fotografieren ein. Immerhin hat sie nach längerer Laufpause inzwischen schon wieder die 10 Kilometer geschafft, ohne die Fassung zu verlieren. Sie läuft sogar gerne mit mir, sagt sie. 🙂 Ich kann auch in ruhigem Tempo!

DSC03248

Die letzten Trauben hängen noch, dürften inzwischen aber geerntet sein, auch wenn die nicht mehr so appetitlich aussehen. DSC03252

DSC03254

DSC03240

Und auf Franzens Knüppchen lassen sich auch spaßige Fotos schießen …

DSC03265

Mal noch schnell nach dem japanischen Garten geschaut, der vor allem eines guten Augenmaßes bedarf. Und dann runter vom Berg.

DSC03278 DSC03281

Heute dann nach Aufräumarbeiten im Garten ein schöner Spätsommerspaziergang zum Beginn des Novembers.

DSC03286 DSC03287

Die Fliehburg-Runde unseres Freundschaftslaufes lässt sich in 90 Minuten auch sehr schön wandernd genießen.

DSC03296

DSC03301

Traumhaftes Licht der tief stehenden Sonne. Da bietet es sich an, mal wieder mit den Features der Kamera zu spielen.

DSC03313

„HDR-Gemälde“ nennt sich die Funktion, die solche Aufnahmen zaubert. Für alle, die knallige Farben mögen.

DSC03315

 

Noch ’n Marathon

DSC07736 Hospizlauf 2014. Im Wandkalender ist dieses Ereignis dick unterstrichen. Muss es auch, denn diese Hospizveranstaltung ist etwas Besonderes. 200 Kilometer von Koblenz nach Trier, immer an der Mosel lang. DSC07723 Außergewöhnlich auch, dass der Wecker um 2 Uhr meine gerade beginnenden Tiefschlafträume platzen lässt wie Seifenblasen. Nichts wie raus, unter die Dusche, in Laufklamottten schlüpfen, kleines Frühstück mit Cornflakes und einer Tasse Kaffee.  Kompressionsstrümpfe aufziehen. Dann heißt es auch schon Zahnpflege, Schuhe schnüren, den am Abend vorgepackten kleinen Rucksack schultern und hinaus in die finstere Nacht, wo Christoph schon mit seinem Auto vorfährt. DSC07729 2.45 Uhr, Aufbruchstimmung, wenn auch ein wenig müde. Milde 17 Grad. Kein Regen. Rudi aufsammeln, Dominik ebenso, auf nach Bernkastel-Kues, Dort wird um 3.45 Uhr der Hospizlauftross eintreffen und uns nach einer kurzen Stärkung mit heißer Suppe schlucken und mitreißen, wenn man das bei einem Tempo von 6:30 Minuten pro Kilometer überhaupt sagen darf. DSC07724 In Mehring haben wir das Auto abgestellt und sind mit Jürgen weitergefahren. In unserem Startort, bei dem der Lauf bereits 16 Stunden alt ist, warten auch Dominik und Marc, die mit dem eigenen Auto angereist sind. Marion, Franzi und Anne werden 18 Kilometer später in Piesport dazustoßen. DSC07730 Wir sind auf der Suche nach den magischen Momenten eines Laufs in den Morgen, bekommen sie auch, obwohl die Sonne an diesem Tag nicht scheint und die Luftfeuchtigkeit die Schweißdrüsen zur Schwerstarbeit antreibt. Das wird sofort klar, als auf dem Parkplatz in Bernkastel die strahlende Marion Hübner mich begrüßt, 48 Kilometer in den Beinen und klitschnass geschwitzt … Da wird jedes Begrüßungbussi zum Feuchtprogramm. DSC07731 Schön ist es, durch die Nacht zu laufen, zu erleben, wenn plötzlich das Zwitschern der Vögel einsetzt, die Konturen der Berge sich zunehmend vor einem heller werdenden Himmel abzeichnen. Wer das noch nicht erlebt hat, muss es einfach probieren. DSC07732 Klein ist die Gruppe, Es sind zwar mehr als die acht bis zehn Läufer, die sind durch die tiefsten Nachtstunden bewegt haben. 20, 30, bald 40 Frauen und Männer genießen das fast monotone Geräusch der Schritte im Takt. Spätestens ab Schweich wird die Zahl dann dreistellig. In diesem Jahr habe ich darauf keine Lust.DSC07738 Alle 5 Kilometer wartet Wasser, alle zehn Kilometer gibt es in den fünfminütigen Pausen auch Obst, Salzbrezeln und Leckereien je nach Örtlichkeit. DSC07744 Zum Beispiel den Streuselkuchen in Piesport. Der ist eigentlich der Grund, warum ich überhaupt diese Morgenvariante des Hospizlaufes so liebe. Noch warm, frisch aus der Backstube und grenzenlos lecker. DSC07741 Da muss eine etwas längere Pause sein. Zudem hier viele neue Hospizläufer hinzustoßen, andere aufhören oder pausieren. Anne ist nun dabei, Marion und Franzi haben ihr einen Platz im Auto angeboten. Großes Hallo. Der Lauftreff des SV Olewig ist nun für eine lange Zeit die größte Teilnehmergruppe. DSC07743 Schon kommt der Ruf von Organisationschef Ralf Haas zum Aufbruch. Der Zeitplan will eingehalten werden. Schließlich muss um 12 Uhr am Mittag das Hospizhaus erreicht sein.

DSC07781

Die Geschwindigkeit ist nicht hoch, für einige Teilnehmer aber dennoch eine Herausforderung. Zum Beispiel für Florian Neuschwander, der geplant hatte, die komplette Strecke zu laufen. Nach der Hälfte dieser Distanz muss er mit Schmerzen in Beinen und Rücken aufhören. „Das war einfach zu langsam und anstrengend für mich“, erzählt er mir später beim „Nachglühen“ im Garten des Hospizhauses. Er sei zwischendurch mal zwei Etappen im 4er Schnitt gelaufen, da habe er keine Probleme gehabt. Aber geholfen habe das auch nicht mehr. Auch wenn sein großes Ziel verfehlt, läuft er an diesem Tag erstmals länger als zehn Stunden. Ist ja auch etwas. DSC07745 Meine Garmin hat derweil schlapp gemacht. mehr als vier Stunden hält der Akku einfach nicht mehr. Aber da ich das weiß, zeichnet  auch das Smartphone im Rucksack die Strecke auf. Die dort deponierte leichte Jacke brauche ich nicht, da trotz der extrem hohen Luftfeuchtigkeit und der tief hängenden Wolken nur eine Handvoll Regentropfen den Weg ins Moseltal finden.Wirklich Glück für diese Veranstaltung, denn auch am Abend zuvor entluden die Gewitter ihre Wasserlast nicht auf die Häupter der Läufer.

Bernkastel-Kues – Wintrich – Piesport – Neumagen-Drohn – Leiwen – Detzem – so sollte die Routenplanung für die Olewiger Läufer ursprünglich lauten. Die Teamleitung hat sich erlaubt, noch ein wenig zu verlängern bis Mehring. DSC07779 43 Kilometer auf Asphalt stecken dort in den ordentlich schweren Beinen. Wie an jeder Zwischenstation werden wir vom Applaus der wartenden und neu einsteigenden Läufer begrüßt. Darunter sind auch weitere im Shirt des SV Olewig. DSC07803 DSC07800 Elke, Pia, Ute und Jürgen werden die letzten 20 Kilometer bis nach Trier übernehmen. Für das Bernkastel/Piesport-Team ist hier Schluss. DSC07799 Marc hat so ganz nebenbei seine erste Marathondistanz überstanden. Ohne Spätfolgen? Für mich ist es inklusive Nordseelauf bereits die vierte  Tour mit mehr als 42 Kilometern innerhalb von zehn Wochen. Während ich das schreibe, zweifele ich ein wenig, ob das tatsächlich nach all den Problemen im vergangenen Jahr sein kann. Magisch! DSC07806 Das ist auch der Moment, als gut zwei Stunden später der Läufertross beim Hospizhaus ankommt. Moni Hübner hat nochmal die Schlussetappe draufgesetzt  und strahlt wie eh und je an der Spitze der inzwischen mehrere Hundert Benefizsportler zählenden Menschenschar. Wir Frühaufsteher haben nun den Vorteil, bereits geduscht und umgezogen den gemütlichen Ausklang des Hospizlaufes genießen zu können. DSC07809 Schön war’s, magische Momente waren dabei. Und im kommenden Jahr wird es wieder eine Staffel geben. Versprochen!

Lauf für die Philippinen – wer macht mit?

run for the philippinesSo, gerade den Text für die Laufkolumne fertig gemacht. Damit niemand diesen wichtigen Termin verpasst, hier schon mal vorab das Ergebnis:

Wir laufen für die Philippinen

 

Als am 17. April beim Boston-Marathon Bomben explodierten, formierte sich schnell weltweit eine Sympathiebewegung. Unter dem Motto „run for boston“ haben Tausende Läufer gegen den Terror demonstriert und für die Opfer und deren Familien gespendet. Mehr als 4000 Tote, 1500 Vermisste, 2,5 Millionen Menschen in größter Not – die Zerstörungen, die Taifun Hayan am 8. November auf den Philippinen hinterlassen hat, erinnern an den Tsunami von 2004.
Warum also nicht eine erfolgreiche Idee übernehmen: „Run for the Philippines“ – unter diesem Motto gehen am 21. November in ganz Deutschland Läuferinnen und Läufer auf die Strecke. Die Idee: Für jeden gelaufenen Kilometer wird ein frei wählbarer Betrag für die Katastrophenhilfe gespendet. Lauftreffs können sich beteiligen. Aber natürlich hat auch jeder Einzelläufer, Spaziergänger und Walker die Möglichkeit, für sich und andere etwas Gutes zu tun.
Auf der von dem Ingelheimer Extremsportler Steffen Kohler initiierten Facebook-Seite „Run for the Philippines“ haben bereits Hunderte Freizeitsportler ihre Hilfsbereitschaft bekundet. Ich gehöre dazu und freue mich über jede und jeden, der es uns gleichtut: Lasst uns für die Opfer der Naturkatastrophe laufen!
Gespendet werden kann zum Beispiel an die Aktion Deutschland hilft, dem Bündnis deutscher Hilfsorganisationen, oder an einzelne Hilfsverbände. Am einfachsten funktioniert das über die die Internetseite https://www.aktion-deutschland-hilft.de/de/aktiv-helfen/interaktiv-helfen/starte-deine-spendenaktion/?hptitle=run-for-the-philippines

Und jetzt gibt es noch einen Link zur Aktion:

http://www.laufend-etwas-bewegen.de/

Fünf Minuten schneller …

Im nächsten Jahr werde ich fünf Minuten schneller laufen … Das ist der erste Gedanke, als ich im Zelt unter den spärlichen und zudem reichlich kühlen Sprühnebel der wie immer beim Deuluxlauf improvisierten Männerdusche trete. Den ersten 200 Läufern, die sich hier den Schweiß vom Körper gespült haben, erging es da sicher besser. So war es jedenfalls in den vergangenen Jahre, als ich immer zum ersten Fünftel der Finisher gehört habe.

10-DSC04094Aber so wirklich stört mich das erfrischende Nass in einem der beiden sonst als Desinfektionszelte dienenden Sanitärstationen vor der zum Umkleideraum umfunktionierten Feuerwehrgarage an diesem Tag nicht.

Ich bin gelaufen! Das Wetter war super, sogar einige Sonnenstrahlen haben uns 1840 Starter bei diesem großen deutsch-luxmeburgischen  Laufevent verwöhnt. Und eine Nettozeit von 45:44 Minuten ist nach den Verletzungsproblemen der vergangenen Monate gar nicht übel. Platz 497 von 1545 Finishern. Das Wichtigste aber: Ich bin ohne Schmerzen gelaufen, gemeinsam mit meinem besten Laufkumpel Christoph, und die letzten vier Kilometer dazu noch ordentlich flott.01-DSC04065Aber von vorn: Zum Abschluss der offiziellen Wettkampfsaison, die für mich weitgehend ausgefallen war, rollen aus dem idyllischen Olewig zwei voll besetzte Autos nach Langsur. Christoph hat Marion, Marc und Werner an Bord. Ich darf mich über die Gesellschaft von Anne, Dominik und Michael freuen. Der Umweg über das Gartenfeld und durch Trier-Nord kostet einige Zeit, aber da ich die Wiese oberhalb von Langsur kenne, die jede Menge Abstellplatz für Zugereiste bietet, kommen wir doch noch rechtzeit an der Sauer an, um uns in Ruhe umzuziehen und das ein oder andere Hallo auszutauschen.

02-DSC04066Fünf Minuten Einlaufen bis zum Startbereich, wo sich bereits um die 1600 gut gelaunte Läuferinnen und Läufer zu einer mächtigen Menschentraube versammelt haben. Über Schleichwege haben wir uns in den vergangenen Jahren stets ganz in der Nähe des Startbogens noch unter die schnellen Läufer gemischt.

05-DSC04070Heute nicht. Heute will ich ruhig laufen, also nicht verbal, sondern vom Tempo. Irgendwas um die 50 Minuten, habe ich Christoph gesagt. Er hat versprochen, mit mir gemeinsam zu laufen.03-DSC04068Bevor es aber los geht, ist ganz am Ende des Feldes noch Zeit für einige Schwätzchen – unser Seniorläufer Bernd ist inzwischen ebenso zu uns gestoßen wie Bettina – und Fotos – natürlich.

06-DSC04071Dann 200 Meter weiter vorne der Startschuss … …. …. Starten die heute in Intervallen? Nach fast drei Minuten zockeln auch wir über die Startlinie und schlängeln uns auf dem ersten Kilometer gemütlich durch die Reihen der nicht ganz so Flotten.

07-DSC04075Schön ist es, so ganz ohne Druck unterwegs zu sein. Wir haben Spaß. Christoph ist sich mit mir einig, dass uns die gemeinsamen Samstagsläufe doch fehlen. Aber das mit meiner Abstinenz soll ja nun wieder vorbei sein, wenn die Jungs nur nicht zu weite Touren machen.

08-DSC04081So schlängeln wir uns also weiter durch die sich immer mehr in die länge ziehende Schar der Freundinnen und Freunde des aktiven Lauferlebnisses, rufen Bekannten aufmunternde Worte zu und freuen uns über die Anfeuerungsrufe und Musik in den Dörfern. Es reicht für mich sogar für einen Fotostopp.

09-DSC04086Der nächste, so verkünde ich leicht atemlos, als ich wieder bei meinem Begleiter bin, wird an der Brücke über die Sauer sein. Das ist ziemlich genau auf der Hälfte der Strecke. Ein leicht beschwingter Wechsel auf die luxemburger Seite. Die Fußgängerbrücke bewegt sich im Takt der Schrittfrequenz der darüber eilenden Läufer.

11-DSC04095Jetzt die Kamera weggepackt und stormabwärts das Tempo etwas erhöht. Hoppla. Diese scharfe Rechts-links-Kombination ist neu. Bei Kilometer sechs musste kurzfristig wegen Hochwassers auf dem tief gelegenen Radweg die Streckenführung geändert werden, erfahre ich später. Für das Orgateam hat das am Morgen nochmal richtig Stress gebracht: Der Start musste um 50 Meter verlegt werden, nachdem schon alles fertig aufgebaut war.

Werde ich nun schneller, oder ist es Christoph, der mich zieht? Beides vermutlich, denn die Luft für ausführliche Gespräche wird nun etwas knapp. Aber wir müssen uns auch stärker darauf konzentrieren, wie wir auf der nun engen Strecke zwischen den vor uns laufenden Grüppchen hindurchkommen … Noch zwei Kilometer. Schneller geht bei mir nun nicht mehr. Aber 4:15 ist auch schon wieder fast ein richtig gutes Tempo für zehn Kilometer.

12-DSC04101An der alten Zollbrücke nach Langsur hinüber steht wie in jedem Jahr Jens Nagel und feuert seine get-fit-Schäfchen an. Ich bekomme auch noch einige motivierenden Worte mit auf die letzten paar hundert Meter.

http://zumtv.de?P2888601

Und dann ist das Ziel auch schon da. Super! Hat Spaß gemacht. Abklatschen. Hallo hier, hallo dort. Nach einer Minute hat sich der Puls auch wieder beruhigt.

13-DSC04105Vor dem Umkleidegebäude gibt’s warmen Tee und Mengen euphorisierter Menschen. Wer mag, kann seinen Wasserhaushalt auch mit alkoholfreiem Bier vom Hauptsponsor aus Bitburg in Ordnung bringen und sich auf das Duschen vorbereiten, das wie immer eine enge Sache wird. Im wahrsten Sinne des Wortes. Wer aber schon mal hier war, nimmts  gelassen und mit einem Augenzwinkern. Zumal es bei den Frauen auch nicht gemütlicher zugehen soll.

15-DSC04111Dann der obligatorische Finishersekt auf der Tribüne der von Endorphinen durchfluteten Mehrzweckhalle. Hier trifft sich die regionale Läuferwelt. Freunde aus Schweich, aus Föhren, aus Konz, aus Hermeskeil, Schillingen, Trier und anderen Ecken der Region, in denen wunderbare Menschen wunderbare Läufe organisieren. Danke Euch allen dafür!

16-DSC0411819-DSC04123Heute früh dann vor dem Sonntagsdienst noch flott die Rollup-Werbebanner für mein Laufportal abgeholt. Fleißiges Werkeln und Aufräumen, nachdem die Party bis 3 Uhr in der Nacht gedauert hat – ohne mich 😉

18-DSC0412217-DSC04121Es gab auch wirklich etwas zu feiern: Sensationelle Zeiten. Dem Sieger hat die Streckenverlegung zwar eine 29er Zeit vermasselt. Der Luxemburger mit afrikanischen Wurzeln ist exakt 30:00 Minuten gelaufen. Aber so viele schnelle und persönliche Bestzeiten wie in diesem Jahr gab es zum Saisonabschluss selten.

DSC04124So schnell werde ich zwar niemals nie. Aber fünf Minuten schneller als in diesem Jahr. ganz bestimmt. Auch wegen der warmen Dusche…

Den offiziellen Bericht, viele Bilder und die Ergebnisliste gibt es im Laufportal: www.volksfreund.de/laufen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verlängerung

PortaWenn es beim Fußball Verlängerung gibt, ist es meist ziemlich spannend. In meinem Fall ist es zwar auch spannend. Aber deutlich nerviger. Neues Antibiotikum, nochmal eine Woche striktes Sportverbot. Na ja, daran habe ich mich inzwischen ja so langsam gewöhnt.

Porta ChristophDen frühen Besuch beim Arzt in der City habe ich dann noch zu einem kurzen Rundgang um die Porta Nigra genutzt. Da wird mächitg gewuselt. Die Bühne für den Auftritt unserer Kanzlerin um 17 Uhr muss gebaut werden.

Bühne PortaOb sie wohl wieder die Schlandkette trägt? Auch ein spannende Frage – und die, ob „Mutti“ eine Verlängerung bekommt sowieso. Wobei daran derzeit niemand zweifelt, egal ob mit Gelb oder in einer großen Koalition.

Gute Launefant

Eine dicke Haut hat sie ja, die Frau Merkel. Womit der Bezug zur Elefantenaktion geschaffen wäre, die nach wie vor die Passanten in der Stadt begeistert. Eine tolle Sache, immer wieder. Und als Stimmungsaufheller dienen sie auch.

Timberphant

Ach ja, ein Exemplar für Detailverliebte habe ich auch noch: Timberfant – der mit Briefmarken förmlich zugekleistert wurde. Sehr hübsch.

Timberfant DetailVon mir aus kann die Elefantenaktion gerne verlängert werden. Und jetzt wird das neue Mittelchen geschluckt …