Auf der sonnigen Seite

Dichter Nebel in Trier und im ganzen Moseltal. So dicht, dass bei Föhren ein Landeanflug auf den Flugplatz dort auf katastrophale Weise gescheitert ist. Die kleine Düsenmaschine mit vier Menschen an Bord streifte einen Strommast und stürzte ab. Weder die beiden Piloten noch die Passagiere überlebten.

Von all dem habe ich erst am späten Nachmittag mitbekommen. Da hatte ich mich auf der Suche nach der versprochenen Sonne erfolgreich durch den Nebel gekämpft und bei Farschweiler einen wunderbaren zweistündigen Spaziergang durch den schneelosen Winterhochwald zur Hohen Wurzel genossen. Der Blick über die tieferen Hügel und Täler kurz vor dem Untergang der Sonne war einfach nur herrlich.

So war ich mit meinem Schatz auf der sonnigen Seite, während sich 15 Kilometer entfernt ein Bild des Grauens bot …

Hier ein Teil meiner Fotoausbeute, von der sonnigen Seite:

IMG_4987 IMG_4991 IMG_4995 IMG_4996 IMG_4997 IMG_4999 IMG_5000 IMG_5002 IMG_5003 IMG_5008 IMG_5012 IMG_5019 IMG_5020 IMG_5021 IMG_5025 IMG_5026 IMG_5031 IMG_5032 IMG_5033 IMG_5037 IMG_5039 IMG_5040

Schneelauf für Menschen in Not

Zwar gibt es Stimmen, die Aktionen wie den „Run for the Philippines“ kritisch betrachten. Den Vorwurf, man wolle damit seine eigene Leistung als Läufer und Spender in den Vordergrund stellen, anstatt in aller Stille etwas gegen die Not zu tun, kann ich nicht teilen. Denn was zählt, ist die Mobilisierung möglichst vieler Menschen für die gute Sache. Und wenn es dann viele Läufer sind, die Gutes tun, um so besser.

DSC04253Meinen Morgenspendenlauf heute musste ich jedenfalls nicht allein machen. Dominik hatte gestern Abend noch angekündigt, mich zu begleiten. Und so machten sich heute um 7.45 Uhr zwei gelb bekleidete Männer im Schneeregen auf den Weg zu den Mattheiser Weihern.

DSC04256Auf den Höhen des Petrisbergs kündete ein Hauch von weiß davon, dass es in Eifel und Hunsrück heute mehr schnee gegeben haben muss. Und das ein oder andere Auto mit zehn Zentimeter weiße Pracht auf dem Dach bestätigte diese Annahme.

DSC04259Es wurde ein schöner Lauf. Gut elf Kilometer für mich, 16 Kilometer für Dominik, der in Trier-Nord gestartet war. Wir werden spenden, für jeden Kilometer. Und wenn mich nicht alles täuscht, wird da in ganz Deutschland viel Geld zusammenkommen, um den armen Menschen auf den Philippinen zu helfen.

DSC04262Wer es uns nachtun will: Hier geht’s zum gemeinsamen Spendenkonto: https://www.aktion-deutschland-hilft.de/de/aktiv-helfen/interaktiv-helfen/starte-deine-spendenaktion/?hptitle=run-for-the-philippines

 

 

.