Nur Gewinner

So, heute klopfe ich mir mal wieder selbst auf die Schulter: 400 Bewerber für die Laufaktion „Der TV bewegt!“. Da freue ich mich doch schon auf jede Menge gut gelaunter Läuferinnen und Läufer, die ich ab dem 31. März einmal pro Woche beim gemeinsamen Training zu Gesicht bekomme.

bewegt

Und ich bin mal wieder der Aktions-Coach. Ironielampe an: Dann kann ich endlich mal Jens Nagel sagen, wo es lang geht 😉 Ironielampe aus.

Wer wissen will, wer dabei ist, kann hier nachsehen.

Zackig …

Foto

… ging es heute früh zu. Denn Trainer Jens hat mal wieder seine sadistische Ader gepflegt. Dominik und mir hat er 6×1000 Meter in 3:55 Minuten verordnet, mit zweiminütigen Trabpausen dazwischen. Und das, nachdem wir am Samstag in Schweich schnelle zehn und am Sonntag zum „Auslaufen“ nüchterne 18 Kilometer in den Beinen hatten.

DSC05060 DSC05061 DSC05062

Entsprechend heftig war das dann heute um 7.45 Uhr im Tiergartental. Wieder einmal diese fiese Steigung, die normalerweise kaum zu merken, bei hohem Tempo aber extrem atemberaubend ist.

DSC05063 DSC05064 DSC05065

Dei 120 Sekunden Pause dazwischen kamen mir jedenfalls immer sehr kurz vor, nachdem ich den „Berg“ hochgerannt war. Ächz. Fotos habe ich davon keine gemacht. Es gibt einfach noch die verregneten von dem meditativen Nüchternlauf am frühen Sonntag.

DSC05066 DSC05067

Und ausnahmsweise packe ich auch noch zwei Fotos bei, die ich heute in meiner journalistischen Funktion machen „durfte“. In Trier ist ein 16-jähriges Mädchen erstochen und ihre Leiche verbrannt worden. Das geht inzwischen bundesweit durch die Medien. Ich war heute am Tatort, eine elendige Dreckecke im Norden der Stadt. Eine unfassbare Sache, aber der 24-jährige Täter ist gefasst und hat die Sache gestanden. Er war ein Nachbar der jungen Frau … Hier unser Bericht dazu.

IMG_7763 IMG_7758

Neue Aufgaben, neue Ziele

DSC04132Viel gibt es in diesen Tagen zu überdenken. Ein ruhiger Morgenlauf im November ist ideal, um die Ruhe zu finden und abzuwägen. Wenn auf dem Weg dann auch noch Graffitibotschaften wie diese zu finden sind, ist das vielleicht ein kleiner Wink des Himmels:

DSC04128Ich bewege mich und werde meine Fesseln abwerfen. Schon bald! Beruflich wartet so etwas wie ein Neuanfang auf mich: Spätestens ab Mitte Januar werde ich wieder schreiben, als Chefreporter für die Stadt Trier und das Umland! Nach zehn Jahren als Redaktionsmanager mache ich dann wieder das, weshalb ich vor 25 Jahren diesen Beruf ergriffen habe.

DSC04127Nun muss ich mir also wieder meine Gesprächspartner erschließen, damit die Informationen sprudeln. Das wir spannend und zu Beginn sicher auch etwas ungewohnt. Aber ich freue mich darauf.

DSC04134Einen jornalisitschen Kahlschlag wird es mit mir sicher nicht geben. Seriosität ist das A und O für einen Reporter. Aber etwas Kleinholz wird sicher dennoch ab und zu anfallen. 😉

DSC04136Aber wenn alles so wird, wie ich mir das vorstelle, wird sich so mancher Nebel lichten.

Tolle Premiere in Schweich

Vor dem Start: 437 Läuferinnen und Läufer

Ein großes Kompliment an Dirk Engel und alle vom Lauftreff Schweich, die an der Organisation des 1. Fährturmlaufs mitgewirkt haben. Es war eine tolle Premiere. 432 Starter im Hauptlauf, insgesamt 736 Teilnehmer. So viele Kinder, dass kurzfristig die Zahl der Kinderläufe verdoppelt werden musste. Und bis auf eine Panne mit dem Mikro und einem kurzen Stromausfall, der die Start- und Zielbogen von Trierischem Volksfreund und Bitburger Brauerei die Luft genommen hat, lief alles wie am Schnürchen.

Dirk Engel - Organisationschef

Spätestens als Topläuferin Yvonne Jungblut dann auch noch ihre persönliche Bestzeit um mehr als eine Minute auf 36:34 verbessert hatte war klar, dass der Fährturmlauf das Prädikat „schnelle Strecke“ wirklich verdient.

Begrüßung von Linda Betzler - Sie wurde am Ende Zweite bei den Frauen, hinter Yvonne Jungblut.

Dabei hatte es zunächst nicht so ausgesehen, als sich gegen 13 Uhr die Sonne hinter Wolken versteckte und die Temperatur von 16 auf 12 Grad stürzte – danke Dirk für das zweite Shirt! Heftiger Wind – Gegenwind auf den ersten vier Kilometern – und sogar einige Regentropfen begleiteten uns Läuferinnen und Läufer dann ab 15.30 Uhr auf der Strecke.

Gleich gibt es Lucky-Puppen für die Kinder

Ich war mit Marcel nach Schweich gefahren, etwas früher, weil ich für die Kinder noch 16 Luckypuppen im Gepäck hatte. Das ist unser Zeitungsmaskottchen, eine Leseratte. Mit unserem Laufportal sind wir Medienpartner der Veranstaltung. eine gelungene Sache.

Marcel hatte natürlich wieder einmal untertrieben. Vielleicht weiß er selbst ja auch gar nicht wie stark er als Läufer geworden ist. Von seiner Ansage, er werde „so um die 43 Minuten laufen“ und sich nicht voll verausgaben, ist jedenfalls nicht viel übriggeblieben. Das war spätestens klar, als er mich bei Kilometer 7 überholt hat. Typisches Läufergespräch wärend eines Rennens: „Und, wie?“ – „Na ja, geht so!“ – „Ja, ich auch, …. , ganz schön anstrengend“ – und weg war er. Genau 30 Sekunden hat er dann nochmal im Vergleich zu mir herausgelaufen, der ich wieder einmal den Tempomaten eingestellt hatte.

Hier geht's lang

Glückwunsch Marcel zur neuen Bestzeit unterhalb der magischen 40er Marke (39:59). Persönliche Bestzeit auch für mich: Von 40:51 beim Stadtlauf Trier 2010 auf 40:29. Nicht schlecht. Aber die magische  40 Minuten-Grenze steht noch immer. So befürchte ich, dass ich mich irgendwann dann doch dafür quälen werde, um diese Schallmauer zu knacken.

Danke an dieser Stelle an alle, die mich angefeuert haben. Und danke an alle, die sich lobend zu meiner Laufkolumne geäußert haben. Das motiviert.

Wendepunkt

Nach dem Lauf bin ich übrigens die Strecke ein zweites Mal gelaufen, und noch etwas weiter. Da ich am Sonntag arbeiten muss, war das die Ergänzung, damit ich kombiniert so etwas wie den langen Lauf der Woche zusammenbekommen habe. 3 km einlaufen – 10 km Wettkampf – 12 km ruhiges Auslaufen = 25 Kilometer.

Doch noch ein Hauch von Sonne.

Jetzt geht es weiter mit der Vorbereitung auf den Hamburg-Marathon. Da darf ich dann pro Kilometer fast 30 Sekunden langsamer sein als in Schweich, um die angepeilten 3:15 Stunden zu erreichen. Das ist dann doch eine beruhigende Erkenntnis.

Alt und krumm - der Schweicher Fährturm - Namensgeber

Eine tolle Fotostrecke von dem Lauf gibt es natürlich im Laufportal

 

 

Schnee, Rumpfstabi und Wadenpumpe

Koordination und Kraftraining lautet also das Motto für den zweiten Tag des Marathontrainings für Hamburg. Da ich in der Regel eh am Dienstag meinen Gymnastiktag habe, fällt mir das nicht besonders schwer.

10 Min.
einlaufen
+
3 x 10-12
WDH.
Wadenheben
pro Bein
+
30 Min.
Rumpfstabi
+
Stretching

Da im Plan aber auch noch zehn Minuten Einlaufen vermerkt ist, gehe ich zumindest für eine klitzekleine Runde am frühen Morgen raus in eine wunderbar weiße Winterlandschaft. Es sind zwar nur zwei bis drei Zentimeter Schnee, die da malerisch auf Büschen und Bäumen liegt. Um Nebenstraßen, Bürgersteige und Radweg stellenweise mächtig glatt werden zu lassen, genügt das aber.

Und weil gut zehn Minuten viel zu wenig sind, um ausreichen frische Luft zu tanken, mache ich die anschließenden Wadenpumpenübungen an der Treppe im Garten. Unter den amüsierten Blicken von Schweini, unseres Schweinedrachens.

Jetzt kommt an der Mosel die Sonne raus und ich freue mich schon auf das Programm vom Mittwoch: 15 Kilometer im Tempo 5:30. Das wird ein Genusslauf