Im Test: Brooks Adrenaline ASR 11 GTX

Als Allwetter- und Ganzjahresläufer ist der Herbst immer die Zeit, in der es sich lohnt, Über den richtigen Schuh für kühle und nasse Tage in Winter nachzudenken. Wieder den vertrauten Trailschuh, oder doch etwas Neues? Die Neugierde gewinnt: Auf Brooks Adrenaline werden in Läuferkreisen wahre Lobeshymnen geschrieben. Es gibt ihn bereits in der 14. Auflage. Dass seine wetterfeste Variante ebenfalls viel Lob verdient, sollte sich ab der ersten Runde mit den Brooks Adrenaline ASR 11 GTX zeigen.

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Für die Sympathie zu einem Laufschuh gilt ähnliches wie bei Menschen: Der erste Eindruck zählt. Demnach könnte mein neuer Brooks zu einem guten Freund werden. In Schwarz, Dunkelblau und Grasgrün gehalten, macht er einen edlen und hochwertigen Eindruck. Schon die erste Anprobe vermittelt – Überraschung – ein Sofagefühl. Der Innenschuh schließt sich angenehm und nicht zu hart um den gesamten Fuß. Breite Füße könnten ein wenig Platzangst bekommen. Bei mir passt es, was sich auch bei den ersten Schritten und Kilometern und nach zwei Stunden nicht ändert.

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Aber bevor der Testspaß los geht, ein Blick auf die Sohle. Die verspricht Spaß im Gelände und macht wegen des nicht zu groben Profils Hoffnung darauf, dass der Gripp auch auf befestigten Wegen und Straßen nicht verloren geht. Der leicht verlängerte Aufprallbereich unter der Ferse fällt nicht so sehr auf wie zum Beispiel beim Adidas Riot. Er soll vor allem bergab für weniger Ausrutscher und eine gute Abrollbewegung sorgen. Auffällig in dem weiß abgesetzten Mittelfußteil in der Sohle ist neben der grau abgesetzten Pronationsstütze ein grüner Punkt unter der Ferse, der beim Fingerdrucktest ziemlich leicht nachgibt. „DNA“ ist darauf geprägt. Ist das nicht der Begriff für die spiralförmigen Chromosomenfäden von Lebewesen?

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Tatsächlich, die Spezialisten von Brooks werben damit, sie hätten es geschafft, die Läufer-DNA zu entschlüsseln und diese Erkenntnisse in ein Dämpfungssystem zu packen, das sich individuell den Bedürfnissen aller Läufer anpasst: gleich gute Dämpfungswerte für leicht und schwere, für langsame und schnelle Läufer. Ob das wirklich funktioniert, kann ich nicht beurteilen. Denn ich habe es versäumt, mir zum Vergleich 30 Kilogramm zusätzliches Gewicht umzubinden. Mir als Leichtgewicht tun die DNA-Pads allerdings gut. Gerade im Gelände dürfen Schuhe nicht zu weich sein. Zu hart reduziert aber auch den Spaß, vor allem wenn die Runde mal wieder etwas länger wird.

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MoGo nennt Brooks zudem das, was bei Adidas Boost heißt, ein weiteres wichtiges Element der Zwischensohle, das bei unterschiedlichen Temperaturen gleich gut dämpfen soll: Polymerstrukturen, die an Styroporkügelchen erinnern. Anders als bei Adidas lassen sich diese Strukturen allerdings erst bei genauem Hinsehen erkennen.

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Und wie ist der Schuh in der Praxis? Egal ob beim lockeren Trainingslauf, beim Geländehalbmarathon oder beim Wettlauf über gemischte und unterschiedlich profilierte Streckenpassagen: Der Brooks Adrenaline ASR 11 GTX bleibt mein Freund. Ausrutscher bleiben die Ausnahme. Auf Wald- und Wiesenwegen und Trails macht dieser Schuh tatsächlich so viel Spaß, dass Adrenalin in die Blutbahn schießt. Er bietet viel Trittsicherheit auch im Matsch, bergauf und bergab, ist sehr bequem und zudem dank GoreTex wasserdicht. Ein Staufach – sehr praktisch bei Asics – für die gut greifenden Schnürsenkel fehlt zwar, aber mit einer Doppelschleife kann nichts passieren. Lediglich auf nassen Asphalt mit vielen Blättern ist etwas Vorsicht geboten.

Das mit 330 Gramm nicht gerade geringe Gewicht stört mich persönlich übrigens nicht. Für einen gestützten GoreTex-Trailschuh ist das auch nicht sonderlich viel. In der Damenvariante sind es sogar weniger als 300 Gramm. Die Sprengung liegt bei zwölf Millimetern.

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Fazit: Wer einen guten Schuh für den Herbst und Winter sucht, trifft mit dem Adrenalin ASR eine gute und hochwertige Wahl, sofern er nicht nur auf Asphalt ausgeführt wird. Dann wäre die Straßenschuhversion besser. Denn der ASR spielt seine Stärken auf Trails und unbefestigten Wegen aus. In meinem Schuhregal wird er sich gegen den Asics Trabuco und den Adidas Riot 5 durchsetzen müssen. Die Chancen dafür sind groß.

Vielen Dank an Keller Sports für das Testmaterial

 

Test: Skins A200 Long Tight

skins A200 Neubert (2) Lange Tights kenne ich. Mit denen laufe ich im Spätherbst und Winter seit ich zum ersten Mal die Laufschuhe geschnürt habe. Aber eine Kompressionshose? So ein Teil soll ja durch die Stabilisierung der Muskulatur deren Ermüdung verzögern, weil nichts mehr vibriert. Zudem soll die Gefahr von Zerrungen geringer werden. Aber so ein eng anliegendes Teil mit meinen dünnen Beinen?
Einen Versuch ist es Wert. Es soll die SKINS A200 Long Tight sein, mit der ich dieses Experiment wage. Schwarz ist sie, mit gelben Nähten und S-Logo. Sieht schnell aus, ist superleicht und hat einen Lichtschutzfaktor von 50+. Eine kleine Innentasche, leider zu klein für ein Smartphone oder eine kleine Kamera. Für Schlüssel oder Gel genügt es allerdings.

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Dann die erste Anprobe … Hose ein wenig zurecht gezupft. Die sitzt, ist überraschend angenehm. Keine zu starke Kompression. Der Stoff ist unglaublich dünn und leicht. Und wie sieht’s aus? Gar nicht so schlecht, definiert die Muskulatur, sogar bei meinen nicht zu muskulösen Beinen. Rückversicherung bei meiner Frau. Der gefällt’s, also steht dem Testlauf im öffentlichen Raum nichts im Wege.

Was soll ich schreiben. Die Hose taugt, rutscht natürlich nicht, ist angenehm kühl, auch bei spätsommerlichen Temperaturen. Das verspricht der Hersteller zwar in seiner Produktempfehlung. So richtig glauben wollte ich das aber nicht.
Einen Vorbehalt gegen Kunstfaser darf es beim Träger allerdings nicht geben. Denn das schwarze Rennteil ist zu 75 Prozent aus Nylon und zu 25 Prozent aus Elasthan gewebt. Diese anschmiegsame Mischung sorgt aber dafür, dass man auch nach dem Lauf die Hose am liebsten noch anbehalten würde. Kompression ist schließlich auch nach dem Sport zur Regeneration hilfreich und sinnvoll.

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Meine kurzen Laufhosen werde ich sicher nun nicht entsorgen. Bei Temperaturen über zehn Grad müssen einfach Luft und Sonne an meine Beine. Aber die SKINS  A200 ist eine prima Ergänzung in meiner persönlichen Laufkollektion. vielleicht probiere ich es ja demnächst auch häufiger mal wieder mit einem Kompressionsoberteil

Der Preis: 88,95 Euro UVP

P.S.: Wer die Fotos betrachtet, darf sich nicht darüber wundern, wie herbstlich die Natur sich da zeigt. Ist eine Täuschung, denn die Bilder sind im Frühjahr entstanden 😉

Meine neue Cam

Ich habe es versprochen: Hier also einige Infos zu meiner neuen kleinen Digitalkamera, die ich mir kurz vor dem Urlaub gegönnt hatte, weil meine alte Sony mal wieder nach einem Jahr intensiven Gebrauchs  wegen ebendiesem deutliche Verschleißspuren gezeigt hat. Vor allem die Schutzlamelle vor der Linse ist bei der DSC W350 nicht optimal und schließt nicht mehr richtig.

Für den fast täglichen Transport in der Laufhose ist sie leider nicht wirklich gemacht. Deshalb war ich auf der Suche nach eine möglichst kleinen Kamera, die möglichst robust und wasserfest ist, aber gleichzeitig noch Bilder von guter Qualität auch bei schwachem Licht liefert.

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Gibt’s nicht, werden nun die Experten sagen. Aber ich habe mit der DSC TX30 ein Nachfolgemodell von Sony gefunden, das ziemlich nah an dieses Ideal herankommt. Die Cam ist zwar einen Tick größer als die 350, passt aber noch gut in die Gesäßtasche. Die technischen Daten sind ordentlich, mit einem 18,2 Megapixel-Sensor, Full HD Movie, dem über Kippschalter steuerbaren 5fach Zoom und einem brillanten Display, der sich auch in eine geringere Qualität einstellen lässt, um Strom zu sparen.

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Gar nicht dumm, denn in der Tat braucht diese Kamera mehr Energie als ihr Vorgänger. Das liegt vor allem daran, dass nahezu alle Funktionen über Touchscreen angewählt werden. Derer gibt es reichlich. Und nach ein wenig Übung ist es auch nicht schwer, die Menüführung zu verstehen, um zum Beispiel eine hohe Isoempfindlichkeit, eine Dämmerlichtaufnahme oder eine Serienbildfuntion mit drei oder sieben Fotos pro Sekunde einzustellen. Die wählt die Kamera dann übrigens automatisch im Modus Selbstauslöser, sofern nicht Einzelbildmodus eingestellt ist.

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Wirklich herausragend macht die Kamera allerdings ihre Wasserbeständigkeit. Sie ist Wasserdicht bis zehn Meter. Das fest stehende Zeiss-Objektiv wird einfach mit dem Klappschieber aus Metall abgedeckt, der sehr leicht zu bedienen ist und gleichzeitig das Gerät ein- oder ausschaltet.  Heftiger Regen oder eine schweißgetränkte Hose machen dieser Kamera nichts aus. Die Linse bleibt zudem immer gut geschützt, wenn die Klappe oben ist.

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Etwas fummelig ist das Handling der Micro-SD-Karte bzw. das übertragen der Fotos auf den Computer. Denn bei einer wasserdichten Kamera liegen Einschubfach und Kabelsteckerbuchsen natürlich geschützt hinter einer mit Gummilamelle versehenen Klappe. Aber auch das ist kein wirkliches Problem.

Und die Aufnahmen? Als RGB oder jpg in beliebiger Größe wählbar sind die Fotoeinstellungen. Die Kamera tendiert zu einer leichten Unterbelichtung. Aber das lässt sich in den Voreinstellungen oder am Rechner problemlos bei Bedarf korrigieren. Die Panoramafunktion von Sony gibt es auch bei der TX30. Und was es mit der „überlegenen Bildautomatik“ auf sich hat, muss jeder mal selbst ausprobieren.

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Natürlich ist die kleine Schwarze keine Spiegelreflexkamera oder Actioncam. Aber als Notizbuch für fotoverrückte Läufer taugt sie wirklich gut. Einziger kleiner Kritikpunkt: Die Abdeckplatte lässt sich für alle etwas zu leicht öffnen, die den Handgriff erst einmal geübt haben, mit dem sich die Klappe blitzschnell herunterziehen lässt. Wer also das Teil bei einem Spaziergang in der Hosentasche hat, sollte die Hände aus denselben nehmen. Sonst ist der Akku schneller leer, als einem lieb sein kann.

Test: Mizuno Wave Inspire 10

Der Mizuno Wave Inspire 9 ist mein „Sofa“ für lange Läufe auf Asphalt. Grenzenlos bequem, sehr gut gedämpft, Stabil und doch flexibel im Vorderfußbereich. Dazu noch speziellem Sohlenaufbau und Mesh-Obermaterial ziemlich leicht.

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So war es spannend zu sehen, wie der Nachfolger mit der Nummer 10 sein würde. Noch leichter sollte er sein. Aber wie würde er sich anfühlen? Kaum vorstellbar, dass er bei noch weniger Gewicht die oben genannten Vorzüge beibehalten kann.

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Und in der Tat ist der Wave Inspire 10 nicht nur eine leichter und optisch veränderte Kopie seines Vorgängers. Er gehört einer anderen Kategorie an. Mit unter 300 Gramm hat er den Ruf, der leichteste Stabilschuh zu sein. Das Gewicht lässt in Fast in die Klassifizierung der Lightweightschuhe rutschen. Dabei stützt er nach wie vor im Rück- und Mittelfußbereich gut und ist somit für Überpronierer wie mich bestens geeignet. Die Flexibilität im Vorderfußbereich ist aber nochmal größer geworden, was eine dynamische Abrollbewegung begünstigt.

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Die nach wie vor hohe Sprengung ist weniger stark als beim Vorgängermodell zu spüren. Hervorragende Dämpfung – markantestes Merkmal der Wellentechnologie in der Zwischensohle – macht ihn aber wie den Inspire 9 zu einem Schuh, der ideal für harten Untergrund und lange Läufe geeignet ist.

Aber auch leichte und trockene Trails machen mit diesem Schuh Spaß – solange keine wirkliche Profilsohle notwendig ist. Der Ausschnitt im Knöchelbereich ist tiefer geraten. Von mir bekommt der Schuh dafür einen Extra-Pluspunkt. Wund gescheuerte Knöchel gibt es mit dem Inspire 10 auch auf unruhigem Gelände nicht. Die etwas zu langen Schnürsenkel erfordern in jedem Fall eine Doppelschleife. Aber die ist bei den meisten Läufern eh üblich.

Fazit: Auch mein zweiter Mizuno gefällt mir gut. Ein sehr leichter Stabilschuh mit breitem Einsatzgebiet, auch für lange Läufe. Gut geeginet als Trainings- oder auch Wettkampfschuh für Läufer mit Überpronation.

 

 

Im Test: Adidas Supernova Riot 5

5-DSC05698Premiere mit Adidas. Bislang hatte ich noch keinen Laufschuh vom Hersteller aus Herzogenaurach. So war es also ein Experiment, als ich den Adidas Supernova Riot 5 aus dem Schuhkarton befreite und zum ersten Mal seinem Zweck zuführte: dem Laufen im Gelände.

Der Schuh: Auf den ersten Blick wird klar, wozu dieser Schuh gemacht ist. Spaß im Gelände soll er bringen. Mit 340 Gramm ist er zwar kein Leichtgewicht. Aber bei einem stabilen Geländeschuh ist das zu tolerieren.

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Optisch kommt er seriös daher, der Riot. Schwarz überwiegt, korrespondierendes Weiß und silberfarben die unvermeidlichen drei Streifen. Als farblicher Kontrast dazu die orange Sohle dort, wo sie besonders stabil sein muss. Ein schöner Schuh, ohne Zweifel. Dazu tragen auch die gut haltenden Schnürsenkel und das im dezenten Wabenmuster  gehaltene Meshgewebe bei.

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Die Sohle: Das Continental-Logo ziert das schwarze Sohlenelement, signalisert maximalen Gripp. Und tatsächlich lässt sich daran nichts ausetzen. In jedem Gelände und bei jedem Wetter gibt der Riot Halt, auch bei Nässe auf Asphalt, wo er allerdings nicht wirklich hingehört.

Besonders auffällig ist die hinten überstehende Formotionsohle, die vermutlich auch den heftigsten Fersenläufern ein weiches und sicheres Auftreten ermöglicht. Mit seiner relativ hohen Sprengung begünstigt der Schuh das robuste Auftreten sowieso. Aber auch das ist typisch für einen stabilen Laufschuh, erst recht, wenn er fürs Gelände gemacht ist.

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Die Passform: Adidasschuhen wird nachgesagt, sie seien im Vorderfußbereich grundsätzlich schmal. Für den Riot 5 trifft das nicht zu. Ich empfinde ihn zum Beispiel deutlich geräumiger als die vergleichbaren Fujitrabuco von Asics. Mein bisheriger Lieblingstrailschuh hat also einen ernst zu nehmenden Konkurrenten bekommen. Besonders angenehm und auf den ersten Blick auffallend ist der tiefe Ausschnitt im Bereich der Knöchel. Da scheuert nichts. Der Fuß bleibt sehr beweglich und dennoch stabil gestützt. Für Überpronierer wie mich leider ein Muss. Wobei die von einem organgefarbenen Zugband gekrönte Fersenkappe hoch und fest anliegt – angenehm.

Der Praxistest: Ja!!! – Ein Schuh fürs Gelände, eindeutig. Kurze Passagen über Asphalt müssen auch mal sein. Das ist dann natürlich ein Kompromiss. Aber auf Schotter, Erde, Steinen, Splitt zeigt der Riot eindeutig seine Stärke – bei jedem Wetter. Und dank luftigem Mesh-Obermaterial gilt das sogar für warme Tage.

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Mein Fazit: Das Experiment Adidas ist geglückt. Ich werde bei Gelegenheit sicher auch mal einen Straßenschuh mit drei Streifen ausprobieren. Wer einen stabilen und gut profilierten Trail- und Geländeschuh sucht, ist mit dem Riot 5 in jedem Fall gut bedient.

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Vielen Dank an keller-sports für die Möglichkeit, diesen neuen Schuh zu testen.

 

Im Test: Asics Gel-FujiTrabuco 2 GTX

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Als ich vor zehn Jahren mit dem regelmäßigen Laufen begonnen habe, gehörte der damals graue Trabuco von Asics sehr schnell zu meinen Lieblingsschuhen. Das ging so weit, dass ich sie sogar bei Wettbewerben getragen habe, die auschließlich über Asphalt führten. Einige Jahre sind seitdem vergangen. Der Trabuco hat sich zu einem der beliebtesten Trailschuhe in Deutschland gemausert. Nun ist die neue Generation aus dem Markt. Die wollen getestet werden.

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Die Optik: Von den grauen „Laufmäusen“ von früher ist nur das Asics-Signet übrig geblieben. Der Gel-FujoTrauco 2 GTX präsentiert sich farbenfroh in Orange, Silber, Blau und Schwarz. Die Laufschuhwelt ist bunt geworden. Mir gefällt das. Optisch ein heißes Teil.

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Die Passform: Viele Läufer wollen vor allem im Gelände einen eng anliegenden Schuh. Diesen Anspruch erfüllt der Trabuco. Der Innenschuh umschließt den Fuß komplett und vergleichsweise fest. Asics spricht von einer „Monosock-Konstruktion“. Alles aus einem Stück. Das Gefühl ist typisch Asics. Wer deren Schuhe mag, fühlt sich in jedem Fall wohl. Das Sofagefühl des eher weichen Ur-Trabuco gibt es allerdings nicht mehr. Das Versprechen, durch eine spezielle Konstruktion zu vermeiden, dass kleine Steinchen in den Schuh gelangen, erfüllt sich zumindest in meinem Fall nicht immer. Aber das ist sicher auch eine Frage des Laufstils. So einen Geröllhaufen wie einst finde ich nach dem Laufen jedenfalls nicht mehr in meinen Schuhen.

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Die Sohle: Hier hat sich wirklich viel getan in der Trabuco-Familie. Das signalisiert schon die Optik: Auch die Sohle ist en Farbenspiel aus Schwarz, Silber, Blau und Orange. Die „90-Grad-Flexkerben“ an der Außensohle versprechen guten Halt und eine gewisse Agressivität. Als Schutz gegen Steine und Stöße auf felsigem Untergrund hat Asics dem Schuh eine schützende Zwischensohle spendiert. Gel-Elemente im Vorderfuß und Fersenbereich sorgen für eine Dämpfung, die nicht das Gefühl für den Untergrund nimmt.

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Der Außenschuh: Wie schon beschrieben fabrlich auffallend gestaltet. Das Obermaterial ist glatter geworden. Gestützt wird der Fuß im Fersenbereich durch eine extern verklebte Konstruktion, die zusätzlich gut schützt. Besonders praktisch ist die kleine Tasche an der Zunge, unter der die gut haltenden Schnürsenkel verstaut werden können. Ein Markenzeichen der Trabuco.

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Der Praxistest: Ich mag diese Schuhe: Natürlich fühlen sie sich vor allem auf Feld- und Waldwegen wohl. Nasses Laub, Schlamm und Lehm, Pfützen und Steine – alles kein Problem. Das Profil greift sehr gut. Lediglich vor dem fränkischen Lehm kapitulierte auch dieser Schuh und verlor die Bodenhaftung. Die GoreTex-Membran macht den Schuh wasserdicht. Vermutlich taugt er auch für Schnee. Aber in diesem sonderbaren Winter konnte ich das noch nicht ausprobieren.

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Auch auf der Straße versagen die Schuhe nicht. Die Bodenhaftung ist – zumindest bei leichten Läufern – auch auf nassem Asphalt ausreichend. Da der Schuh insgesamt aber härter ausgelegt ist als früher, erhalten  unbefestigte Untergründe aber klar den Vorzug.

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Fazit: Der Asics Gel-FujiTrabuco 2 GTX erfüllt die Erwartungen an einen stabilen und griffigen Trailschuh. Mit 380 Gramm gehört er nicht zu den Leichtgewichten. Wer einen stabilen und wasserdichten Schuh will, wird  sich daran aber nicht stören. Für kurze und wirklich schnelle Läufe ist er sicher nicht die erste Wahl. Aber für Geländeausflüge im Wohlfühltempo taugt der Trabuco bei jedem Wetter und jedem Untergrund. Vor allem natürlich in der kältreen Jahreszeit. Ein echter Dauerläufer für Spätherbst und Winter!

Prädikat: Sehr empfehlenswert

Der von mir getestete Schuh – vielen Dank an Keller-Sports für das Material – ist die Version für Läufer mit Überpronation. Für Normalläufer gibt es eine weniger gestützte Version.