Höhenrausch am Moselsteig

Nach dem Trailer gestern gibt es nun die lange Version: Höhenrausch am Moselsteig

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Viel Spaß beim Anschauen. Ich hoffe, es ist nicht zu lang geworden. Für mich persönlich nicht, aber ich war ja dabei. Wer die knapp 15 Minuten durchhält, wird die Region Mittelmosel zwischen Bullay und Mülheim danach gut kennen.

Farbspiele im Dunkeln

Noch eine Woche frei, da ist es auch möglich, am Montagabend mit dem Lauftreff unterwegs zu sein. Stockfinster ist es jetzt bereits um 18.30 Uhr. Reflektierende Bekleidung und eine gute Lampe sind da Pflicht.

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Mit 14 laufbegeisterten Frauen und Männern ist an diesem Abend ein ordentlicher Zuspruch für unseren kleinen Lauftreff. Wir müssen mal wieder in zwei Gruppen unterteilen, damit es mit dem Tempo auch für alle passt. Auf Mariahof treffen wir uns dann wieder, denn die flotteren haben dorthin einen längeren Weg gewählt. Hinunter ins Tal geht es dann wieder gemeinsam.

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Die Zeit für Experimente mit der Kamera nehme ich mir, auch wenn das auf dem Panoramaweg einige flotte Aufholmeter bedeuten. Macht nichts, die Beine sind schon wieder locker. Nach dem Wurzelweglauf haben sie doch ganz schön geklagt. Schnell ist einfach anstrengender als ruhig und weiter.

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Ach ja, eine Kleinigkeit habe ich noch schnell gebastelt: Einen Vorgeschmack auf die dann deutlich längere Dokumentation unseres Moselsteig-Abenteuers, die in den nächsten Tagen folgt.

 

 

Auf den Spuren von Schneewittchen

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Der zweite lange Lauf meines Urlaubs im Spessart ist der auf dem Schneewittchenwanderweg. Der Einfachheit halber zitiere ich in diesem Fall die sehr empfehlenswerte Broschüre „Fernwe(h)ge – Wandertouren Spessart Mainland“, den die Tourist-information Spessart-Mainland aufgelegt hat.

„Jedes Kind kennt die Geschichte von Schneewittchen, die über die sieben Berge zu den sieben Zwergen flüchtet. Was aber nicht jeder weiß, ist, dass Schneewittchen aus Lohr am Main stammte und über die sieben Spessart-Berge nach Biebergemünd zu den dortigen (kleinwüchsigen) Bergleuten in Bieber geflüchtet ist.  Der Schneewittchenwanderweg folgt ihren Spuren.

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Im 18. Jahrhundert lebte nämlich im Lohrer Schloss Maria Sophia Margarethe von Erfthal mit ihrer bösen und neidvollen Schwiegermutter zusammen. In dem Schloss (…) kann man noch den Spiegel besichtigen, aus dem die Stiefmutter die verhängnisvollen Worte hören musste, dass sie eben nicht die Schönste im ganzen Land sei. Die Schönste war schon längst geflohen.

Ihren Fluchtweg zeichnet der Schneewittchen-Wanderweg nach. Er verläuft über Forststraßen und Waldwege durch dichte Laub-Mischwälder und führt von vom Schloss in Lohr am Mein zunächst nach Partenstein. Weiter geht es an Frammersbach vorbei (…). Entlang der Strecke gibt es immer wieder kulturelle und Naturschätze zu bewundern. Die Heiligkreuzkapelle oberhalb von Frammersbach, das mystische Wiesbüttmoor, die Lochmühle und die einsame Mauritiuskapelle aus dem 11. Jahrhundert.

In und um Bieber informieren Tafeln über die wechselvolle Geschichte des Bergbaus, der erstmals 1494 erwähnt wurde. Hier wurden Silber, Kupfer, Blei, Eisen und Kobalt abgebaut. Und für den Abbau in den engen Stollen brauchte man besonders klein gewachsene Menschen. Die Bieberer Zwerge, die Schneewittchen so freundlich aufgenommen haben …“

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Die Hinweisschilder bei Bieber habe ich allerdings verpasst, weil ich auf den letzen vier Kilometern doch noch den Weg verloren habe. Das lag vermutlich an meinen ziemlich schweren Beinen und dem Zeitdruck. Denn ab  20 Uhr wartete mein Abholdienst in dem Ort, und im dichten Wald fehlte der Handyempfang, um eine längere Verspätung anzukündigen.

Mit der Extraschleife zum „Steinernen Haus“, einem alten Steinbruch bei Lohr, den ich auf der ersten Tour verpasst hatte, waren die Strecke 36 Kilometer lang und 1012 Höhenmeter zu bewältigen. Gesamtzeit 4:50 Stunden.

Hier noch ein animiertes Stückchen:

Rain on Monday

Noch ein Späßchen …

Es tut mir leid, dass ich Euch so auf die Folter gespannt habe. Jetzt ist das kleine Animationsteilchen wirklich öffentlich. Ich hatte es versehentlich als privat klassifiziert. Und das war erst am Computer zu ändern.

Da heute aber Terrassenbautag war, bin ich erst jetzt an die Kiste gekommen. Sorry … 🙄