Festival der Farben

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Wenn die Sonne scheint, sind diese Tage in der Moselregion ein Traum, ein Feuerwerk der Farben. Gelb, rot, braun, grün, und dazu ein traumhaft azurblauer Himmel. Die meisten Weinberge sind abgeerntet, einige bereits mit winterhart zurückgeschnittenen Reben. Das ist schade, denn gerade jetzt verwandelt der Herbst auch die deren Blätter in bunte Kunstwerke. Aber ich will nicht viel schreiben. Ich lasse Euch einfach optisch teilhaben an einem Spaziergang in den gar nicht so späten Abend. Die Sonne geht jetzt früh unter.

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Stolz im Regen

Was ist das heute für ein Wetter hier in Trier. Der Regen, der im Sommer ausgeblieben ist, drängt an einem einzigen Tag aus den tiefen Wolken. Schon heute Nacht ging das los und die dicken Tropfen trommelten auf die Dachfenster unseres Schlafgemachs. Verstöpseln wollte ich meine Ohren aber nicht, schließlich stand frühes Aufstehen und ein Tempodauerlauf an der Mosel auf dem Programm.

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Als die Leichtschlafnacht dann zu ende ging, war es 6 Uhr und noch stockfinster. Der Regen hatte nicht aufgehört … Aber ich kann konsequent sein, besonders wenn es ums laufen geht. Also rein in die Laufklamotten, in Ruhe in die Pötte kommen, kleines Frühstück und dann ab in die Ungemütlichkeit dieses Morgens.  Da um 7 Uhr noch nicht viel Verkehr in der Stadt ist, bin ich auch schnell am Parkplatz von St. Matthias … es regnet heftig. Also doch mit Regenjacke, raus und über die Konrad-Adenauer-Brücke eintraben auf die andere Moselseite. Brrr … Aber die Schuhe sind in Ordnung sobald sie durchnässt sind. Was an diesem Tag sehr schnell passiert.

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Drei Steigerungsläufe und dann Start moselaufwärts in Richtung Sauer. Temposchnitt 4:15 über 18 Kilometer ist das Ziel. Leider fühlt es sich bereits nach zwei Kilometern an, als sollte es heute nicht sein. Aber zumindest 10 Kilometer sollten gehen. Verdammte Pfützen. Platsch. Mist. Doofer Wind. Platsch. Na ja, ist jetzt eh egal … Und dann ist die Sauer erreicht. Und dann der Campingplatz von Igel, und jetzt ist es auch nur noch ein Kilometer bis zu Wende … Den Rest kürze ich ab: ICH HABE ES GESCHAFFT! Und beim Blick auf die Uhr war ich doch sehr überrascht. Pace 4:14. Diese 18 Kilometer nimmt mir niemand mehr. Und deshalb hab eich auch noch ein echtes Jubelbild geschossen.

So nass war ich noch auf keinem Lauf.

gestern und heute

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Das war gestern, also am Montag. Wunderbare Morgenstimmung am Mattheiser Weiher bei einem Rekomlauf über zwölf Kilometer.

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Das war heute, also Dienstag. Sauwettter am Morgen und das Ende des Hochsommers.

Nun wollte ich eigentlich heute Abend noch ein paar schnelle Runden im Moselstadion drehen. Aber … es ist leider wieder zu spät geworden. Deshalb bleibt nur wieder der Morgen am Mittwoch. Hallo Mosel!

Sturmwarnung

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Das Wetter spielt wieder ein wenig verrückt. Zwar soll es in Trier nicht so schlimm werden wie im Norden – bitte seid vorsichtig, Margitta, Volker und die Anderen! Aber auch in Rheinland-Pfalz ist Vorsicht geboten. Das zeigt eine aktuelle Warnung aus dem Forstministerium.

Sturmwarnung

Höfken rät von Waldbesuchen am Wochenende ab  Das rheinland-pfälzische Forstministerium rät von Waldbesuchen am Wochenende ab. „Aufgrund der vorher gesagten stürmischen Windböen ist für Waldbesucher erhöhte Vorsicht geboten“, so Forstministerin Ulrike Höfken am Freitag in Mainz. Durch den Sturm abgebrochene, in den Wipfeln der Bäume lose hängende Äste könnten auch bei leichtem Wind plötzlich herunterfallen. Ebenso könnten vorgeschädigte Bäume oder Äste plötzlich brechen und herabstürzen.

 

Der Samstagslauf wird morgen also eher nicht in den Wald führen. Aber wir werden auch eine andere Strecke finden. Schließlich gibt es davon reichlich.

Allen, die diese Zeilen lesen, wünsche ich schon mal ein schönes Wochenende. Immer schön die Nase in den Wind halten!

Spektakel über dem Nebel

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In Trier dicke Nebelsuppe. Meine Hoffnung, heute einen sonnigen Lauf genießen zu können, verschiebe ich auf morgen. Da habe ich meinen vorerst letzten freien Tag. Heute Nachmittag dann doch noch der erfolgreiche Versuch, dem Nebel im Tal zu entkommen. Auf der Höhe bei Hockweiler erleben wir ein wahres Spektakel. Gemeint sind damit nicht nur die etwa 1000 Mutter-,  Jungschafe und Lämmer, die blökend grasen. Die Landschaft, die sich im Licht der tief stehenden Sonne aalt, ist einfach ein Genuss. Aber seht selbst.

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Sonnensonntag

Eine Stunde gefühlt mehr vom Tag. Ist irgendwie ein sonderbares Gefühl. Aber schön ist es, wie das Wetter und ein wunderbarer Spaziergang über den Petrisberg, bei dem ich zum Leidwesen meiner Frau den Fotoapparat wieder nicht in der Tasche lassen konnte.

Hier eine kleine Collage mit einigen Schnappschüssen mit den besten Wünschen für einen schönen Restsonntag und eine gute Woche!

Herbst 2014