Frühlingserwachen

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Die Nebelschwaden haben sich früh verzogen. Blauer Himmel und Sonne. So stelle ich mir einen Frühlingstag vor. Da es eh Zeit wird nachzusehen, wie sich die Natur auf dem Petrisberg entwickelt hat, wage ich also wieder einen Testlauf. Schließlich sind die Leistenprobleme ja nur eingebildet … Das nehme ich mir mal für diese zehn Kilometer vor. Und leidlich gelingt es auch. Mit reichlich Fotostopps waren die Beschwerden sogar im erträglichen Rahmen. Weniger jedenfalls als zuletzt. Deshalb bin ich optimistisch. Ich muss ja nicht unbedingt lange Strecken laufen, bevor ich wieder beschwerdefrei bin.

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Es macht jedenfalls wirklich Spaß an so einem Prachttag unterwegs zu sein, das Erwachen der Natur zu bewundern und sich die Relikte der Landesgartenschau anzusehen. Die Partnerschaftsgärten, das Wasserband, den Turm Luxemburg und das Naherholungsgebiet Petrispark. Da lohnt es sich auch, wieder mal Fotos zu zeigen.

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Euch allen ein frohes Osterfest!

Mit Freu(n)de(n)

Meine Laufpause dauert noch an. Ich bin im Normalbetrieb zwar schmerzfrei, will aber nichts riskieren. Vermutlich schenke ich mir deshalb auch den Benderbachtallauf. Schade, denn der ist immer eine besonders schöne Sache.

Zumindest für die aktuelle Laufkolumne kann ich dennoch etwas schwärmen:

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Mit Freu(n)de(n)

Freundschaftsläufe sind eine tolle Sache. Der bevorstehende Termin einer besonders empfehlenswerten Veranstaltung dieser Art ist Anlass genug, um noch einmal von den Vorzügen des stressfreien Laufens in netter Gesellschaft zu schwärmen. Denn Startnummern und Zeitnahmen sind bei den wahren Freundschaftsläufen verpönt. Dafür übertreffen sich diese Gemeinschaftserlebnisse, wenn es darum geht, schöne und ungewöhnliche Strecken inklusive sich häufig anschließender Edelbeköstigung zu entdecken.
Im Winter sind es die Eifelläufe, die traditionell nahezu an jedem Wochenende Bewegungshungrige aus der ganzen Region auf idyllische Wege und Pfade des alten Mittelgebirges locken. Zu Beginn des Frühjahrs verzückt der Bendersbachtallauf in Föhren mit vier unterschiedlichen Strecken die Teilnehmer. Auf den 25 Kilometern der längsten Variante können dabei viele Langstreckler testen, wie es mit ihrer Vorbereitung auf den Frühjahrsmarathon steht. Es soll sogar Verrückte geben, die noch fünf oder zehn Kilometer anhängen, um auf ihr Soll zu kommen.
Wer sich gut gelaunt bei der Ankunft fotografieren lässt, schafft es dann vielleicht sogar auf das Veranstaltungsplakat für das nächste Jahr … Mein Debüt als Werbefigur will ich an dieser Stelle zwar nicht vertiefen. Beim nächsten Mal werde ich allerdings auf einen etwas besseren Fußaufsatz achten.
Viel Spaß und Naturgenuss allen, die am Samstag dabei sind. Start ist um 15 Uhr: Ich wette, viele von ihnen werden sich danach vornehmen, die Runde in ein paar Wochen noch einmal zu laufen, wenn sich die Natur wieder bunt und prächtig präsentiert.

Spaziergänger

Ich bin also mal wieder zum Spaziergänger geworden. Zumindest für die nächsten Tage. Meine Beine und die Leiste brauchen ganz offensichtlich etwas mehr Schonung als mir lieb ist. Aber zum Glück ist es nun am Morgen auch schon so hell, dass ein kurzer Spaziergang durch die Weinberge Spaß machen kann.

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Die Natur erwacht. Bald wird es wieder blühen und duften. Der Weißdorn – sofern ich das biologisch zuordnen kann – steht jedenfalls bereits in Startposition.   Zu,mindest bin ich heute wieder ohne Belastung beschwerdefrei. Gestern war das nicht so. Eine frustrierende Sache …

 

Nach dem Marathon

… fühlen sich die Beine normalerweise ziemlich schwer an, besonders wenn so eine schwierige Strecke wie in Luxemburg bewältigt worden ist. Lauftreff-Coach Christoph macht das aber scheinbar nichts aus. Beim Lauf am Montagabend ist ihm zumindest nicht viel anzumerken.

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Aber es ist tatsächlich so, dass die Regenerationszeit mit jedem bewältigten Marathon kürzer wird. Das weiß ich auch ohne Luxemburg-Erfahrung. Leider hatte ich keinen Startplatz mehr bekommen.

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Gute Fitness ist dennoch gefragt, denn natürlich war auch dieser Abendlauf, bei dem unsere Lauftrefffrauen klar in der Überzahl waren, nicht ganz flach.

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Kathrin hat die Runde vom Samstag gut überstanden, wie es scheint. Allerdings macht ihr wohl die Umstellung auf neue Schuhe etwas Probleme. Da werden wohl ein oder zwei Wochen reduzierte Umfänge notwendig sein, um das Zwicken in den Hüftgelenken wieder abzustellen.

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Neue Schuhe können problematisch sein, das habe ich auch schon ein paar Mal erlebt. Deshalb habe ich mir angewöhnt, kein Schuhpaar bei zwei Läufen in Folge zu tragen.  Auswahl zum Wechseln bieten meine Schuhregale schließlich genug.

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Der Lauf bei Abendsonne und überraschend schweißtreibend hohen Temperaturen war natürlich schön und kommunikativ. Fest steht danach, dass wir im kommenden Jahr definitiv mit mehr Leuten in Luxemburg starten werden. Ob ich dann zwei Tage später schon wieder elf Kilometer mit 249 Höhenmetern laufen werde, wage ich aber zu bezweifeln.

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Landesgartenschau Landau

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Ich hatte versprochen, von der Landesgartenschau in Landau zu berichten. Heute ist dafür Platz, denn es ist mein läuferischer Ruhetag in dieser Woche. Allzu lang soll der Text aber nicht werden. Dafür gibt es etwas mehr Bilder. die sagen eh mehr als Worte.

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Wie ist sie also, diese 27 Hektar große Schau auf dem Gelände einer ehemaligen Kaserne? Vom Konzept erinnert sie sehr an die Gartenschau in Trier, bei der auch ein ehemaliges Kasernenareal komplett verändert wurde. Anders als in Trier ist das Areal in dem 45000 Seelen zählenden Städtchen in der Südpfalz aber flach, was ihm einigen Reiz nimmt.

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Und wie in Trier ist deutlich zu erkennen, welcher Teil der Schau später als Grünzug oder Parkgelände erhalten werden soll. Mehr als die Hälfte der Fläche ist eher provisorisch hergerichtet.

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Die Infrastruktur ist prima. Wer aber zu den Sport- und Spielflächen will und nicht zu gut zu Fuß ist, sollte die regelmäßig über das Gelände fahrenden Shuttles nutzen. Bollerwagen für  die Vermeidung nörgelnder Kinder gibt es natürlich auch.

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Eine Blümchenschau ist es in Landau nicht. Das diesbezügliche Ausstellungsangebot hält sich wohltuend im Rahmen. Und zu den Muster-Kleingärten und dem Friedhofskulturbereich kann ich nichts sagen. Die habe ich gemieden.

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Wie in Trier stehen auf dem Gelände auch Musterhäuser, die zum Teil bereits bewohnt sind. In Trier waren allerdings Generationenwohnen und „Wohnen und Arbeiten“ die Themen. Moderner Geschosswohnungsbau scheint in Landau das Thema zu sein.

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Der Blick in den bereits angeblich bewohnten Bereich – wir haben tatsächlich zwei ältere Herrschaften gesehen, die dort auf Gartenstühlen die Sonne genossen – lässt mich aber zweifeln, ob so etwas mehr als architektonische Ästhetik ist. Familien mit Kindern werden hier wohl eher nicht erwünscht sein.

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Am meisten beeindruckt – das mag ein wenig fies sein – hat mir der Blick vom 25 Meter hohen Aussichtsturm … auf das Gelände außerhalb des Ausstellungsareals. Wo vor Jahrzehnten vermutlich Soldaten den Krieg probten, hat sich die Natur machtvoll zurückgeholt, was ihr gehörte.

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Lohnt sich also ein Buch der Landesgartenschau in Landau? Interessant ist sie, vor allem, wenn ein Vergleich zu anderen Schauen wie in Trier oder Koblenz möglich ist. Mir hat allerdings der eine Besuchstag genügt. Vielleicht wäre es anders gewesen, wenn auf einer der drei Bühnen an diesem Tag etwas geboten worden wäre.

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Der Traum von einem Morgen

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Auf die Gefahr hin, dass ich mit meinen Beiträgen und Bildern vom Petrisberg langweile …

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Heute am frühen Morgen dichter Nebel im Tal. Als dann das Frühstück gemacht ist und die Jungs auf dem Weg zur Schule sind, deutet sich das erste Blau hinter dem Dunst an.

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Der Plan, an diesem Morgen durch das Tiergartental und über die Kernscheider Höhe zu laufen, muss deshalb kurzfristig geändert werden.

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Denn die Drachenrunde über dem Petrisberg ist besonders dann phantastisch, wenn sich dort der Nebel lichtet.

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Das Gras auf einigen Wegen ist reichlich hoch. Da fällt der Schuhwahl also doch noch einmal auf die Goretex-Trailvariante. Denn nach dem Regen heute Nacht ist das Gras reichlich nass.

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Es ist auch ziemlich kühl, weshalb die leichte Lauftreff-Jacke wirklich gut tut. Erst als die letzten Nebelschwaden unter mir liegen, darf das schicke Teil nur noch als Hüftbekleidung dienen.

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65 Minuten brauche ich für die knapp elf Kilometer. Das mag für manche angesichts der 225 Höhenmeter ordentlich flott sein. Für mich ist es eher gemütlich und den vielen Fotostopps geschuldet.

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Aber die müssen einfach sein an diesem Traum von Morgen.

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Die prachtvollen Farben und Ausblicke genießen offenbar aber nicht nur Menschen wie ich. Heute verweilt Herr Fasan ausnahmsweise mal ohne sein Getröte zwischen den Weinbergszeilen  und lässt sich ablichten.

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Spiegelbilder gelingen an so einem windstillen Morgen auch besonders gut.

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Zudem mache ich eine Neuentdeckung: Das kleine Café am Wasserband war mir bislang nicht aufgefallen. Geöffnet hat es leider  nur von 11 bis 18 Uhr. Aber dafür auch sonntags.

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Der Wasserturm und der Turm Luxemburg sind auch ohne Doppelbild immer schöne Motive.

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Und wer nun behauptet, ich hätte einen Vogel, dem kann ich nur zustimmen.

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