Langsam hilft

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Nach längerer Funkstille mal wieder ein Lebenszeichen an dieser Stelle. Meine derzeitige Laufinvalidität lähmt die Motivation zu Blogaktivitäten erheblich. Für Ingo Froböse mache ich aber doch mal eine Ausnahme, zumal er sehr locker und spontan dazu bereit war, einen Videogruß an meine Lauffreunde aufzunehmen.

 

Hier noch meine aktuelle Kolumne dazu. Das Interview mit ihm werde ich dann vermutlich morgen einstellen. Oder Fotos vom ersten Training von Der TV bewegt! für den Stadtlauf …

Langsam hilft

Selten habe ich jemanden kennengelernt, der so vor Energie sprüht wie Ingo Froböse. Der im Fernsehen multipräsente Sportwissenschaftler ist auch in der Realität eine wirbelnde Werbe-Ikone für gesunden Lebenswandel. Davon durften sich am Dienstagabend jene überzeugen, die es trotz des DFB-Halbfinals ins Theater Trier geschafft hatten, wo der laufaktive Professor auf Einladung von drei Trierer Unternehmerverbänden sein Postulat für mehr Fitness, Zufriedenheit und Glück zelebrierte. Seine Botschaften sind einfach: „Fitness kann man nicht kaufen, Fitness muss man machen“ ist eine davon, mit Blick auf all die Apps und Bewegungsarmbänder, die so sehr in Mode sind. Jede Bewegung ist besser als keine. Wer schnell werden will, muss langsam laufen. Alle vier Schritte Einatmen, alle vier Schritte ausatmen. Vor allem aber ist es wichtig, bei allen sportlichen Aktivitäten Spaß zu haben. Burnout, so der Wissenschaftler, sei oft nicht das Ergebnis einer Überlastung, sondern der Verlust der Fähigkeit zu regenerieren, wobei die Bewegung und Sport die beste Regeneration biete.
Für alle, die ab und an entspannt durch die Natur laufen, ist das keine Überraschung.
Ingo Froböse läuft auch, fast täglich. Dass er daneben noch etwas für die Rumpfmuskulatur, Oberkörper und Gelenke tut, ist dem fast 60-Jährigen anzusehen. Ein Vorbild? Sicher! Aber das Beste an seiner Botschaft: Jeder kann schon mit kleinen Schritten viel bewegen.