Silvester 2016 – Ein guter Abschluss

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Nun leben wir also schon im Jahr 2017. Alles Gute für alle, die diese Zeilen lesen. Ich will weder zu sehr zurückblicken noch spekulieren, was das neue Jahr bringen wird. Hier geht es nur um den schönen letzten Tag des Jahres 2016.

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Minustemperaturen und Nebel haben das Moseltal in einer Winterwunderlandschaft verwandelt. Da muss ein Spaziergang einfach sein. Auch wenn am späten Nachmittag noch der Silvesterlauf in Trier ansteht. Aber den will ich eh moderat angehen und die Stimmung genießen.

Tolle Stimmung und Ruhe gibt es im Tiergartental. Fotomotive en masse. Zumindest eine kleine Auswahl will ich hier nicht vorenthalten. Es ist schlicht traumhaft, wenn Reif und Eisnadeln die Pflanzen mit einem virtuellen Zuckerguss überziehen.

Es ist kalt, was besonders in der Trierer Innenstadt klar wird. Am X-Duathlon-Treffpunkt in der Brotstraße warten auch Anne, Helge und Karina.

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Die Stimmung ist prima. Ratschen, Trillerpfeifen, Konfetti und Klappern gehören einfach zum Silvesterlauf in Trier.

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Und dann kommen die flotten Damen des Elitelaufs schon vorbei. Wenn regionale Topläuferinnen scheinbar gemächlich im Mittelfeld des langgezogenen Starterfelds traben,  lässt sich erahnen, wie schnell es da an der Spitze zugeht.

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U20-Crosseuropameistern Konstanze Klosterhöfen gewinnt die fünf Kilometer in 16:05 Minuten. Auch angesichts der engen Kurven und der eisigen Temperaturen ist das ein irre Zeit.

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Noch wahnsinniger sind die Topläufer der Männer unterwegs. Der Äthiopier Getaneh Tamire rennt die acht Runden in 22:50 Minuten und gewinnt vor dem Marokkaner Mahjoub Dazza (22:53). Klasse, dass Philipp Pflieger (Regensburg, 23:11) als Dritter aufs Treppchen läuft und den Weltrekordler Leonard Komon kurz vor dem Ziel noch überholen kann.

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In der Zwischenzeit haben sich die drei Damen für den Volkslauf fertiggemacht. Sie werden Spaß haben und endlich warm werden.

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Als die Damen die erste Runde absolviert haben, wird es auch für mich Zeit, mit kalten Füßen zum Lauftreff-Treffpunkt zu spazieren. Christoph hat sein Büro in der alten Hauptpost am Kornmarkt. Eine mondäne Lage, denn vom Balkon des klassizistischen Gebäudes lassen sich die Läuferinnen besonders gut anfeuern.

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Es ist wirklich schön, einmal wieder die Jungs vom Lauftreff zu sehen und gemeinsam unterwegs zu sein. Ich hatte befürchtet, mit meinem moderaten Tempo allein unterwegs sein zu müssen.

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Als Christoph sagt, dass wir gemeinsam laufen, ist das ein kleines verspätetes Weihnachtsgeschenk. Ralph ist noch nicht so lange im Lauftreff und nicht ganz so flott unterwegs. Er soll das Tempo vorgeben.

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So laufen wir sehr entspannt am Ende des Feldes. Zwar bin ich mit Marc, Jürgen und Rudi irgendwann quasselnd dann doch ein wenig voraus.

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Aber zwei Runden vor Schluss warten wir auf Ralph und Christoph, um den Rest der Strecke dann wieder als Gruppe die Stimmung zu genießen. Es ist auch eine neue Erfahrung, beim Silvesterlauf zwischendurch wartend einen Abschnitt rückwärts zu laufen …

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Arm in Arm geht es durchs Ziel. Einfach wunderbar. Schade eigentlich, dass die Kälte es nicht erlaubt, etwa länger im Zielbereich zu bleiben. Zu einigen guten Wünschen für Bekannte und Freunde reicht es dennoch. In diesem Sinne: Alles Gute für 2017!

Alles Gut(e)

So ändern sich die Zeiten. Vor einigen Jahren waren an einem Geburtstag noch einige Karten mit guten Wünschen im Briefkasten. Heute nichts, dafür aber Hunderte gute Wünsche in den elektronischen Postkästen, vor allem aber natürlich im Fratzenbuch. Viele zu viele, um wirklich jede einzeln zu beantworten. Deshalb auch an dieser Stelle vielen Dank für Eure Gedanken und Worte!

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Mir persönlich habe ich auch ein Geschenk gemacht: Zum ersten mal seit dem Endwinter bin ich meine geliebte Drachenrunde über den Petrisberg gelaufen. Elf profilierte Kilometer, über wiegend auf unbefestigten Wegen und Pfaden.

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Meine Freude daran war so groß, dass am Ende der Runde wirklich viele Fotos auf meiner kleinen Kamera waren. Der Einstieg in meinen Lieblingsstreckenabschnitt ist zwar vollkommen zugewuchert.

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Nach einem kleinen Umweg zwischen Hecken und über eine Streuobstwiese ist der Zugang aber möglich.

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Die Sorge, dass auch die Ginsterbüsche in meiner Abwesenheit ein weiteres Durchkommen unmöglich machen, erweist sich als unnötig. Hier wurde mächtig gehäckselt. Schneidearbeit wird also auch im Frühling hier nicht notwendig sein.

Nach dem Sturm am Morgen und den kurzen Aufheiterungen zu Beginn des Laufs, schicken die schnell ziehenden Wolken nun wieder Regentropfen ins Trierer Land. Kontaktlinsenwetter!

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Seenlandschaften, die in Wirklichkeit nur große Pfützen sind.

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Die Innenstadt mit dem Doppelweltkulturerbe Dom und gotische Liebfrauenkirche sind wie immer beeindruckend, auch im Regenschleier.

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Und dann – keuch – die letzte Rampe hoch und ab in den Wald. Ich laufe, schnaufe heftig, und freue mich.

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Auch auf Franzens Knüppchen war ich schon lange nicht mehr.

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Eine Runde um das Wasserband muss sein, das diesen Namen ganzjährig verdient.

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Die Rinnen und Wannen für die Versickerung des Oberflächenwassers sind derweil selten so geflutet wie in diesen nassen Novembertagen.

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Angesichts der Enten könnte der Eindruck entstehen, hier ist immer ein kleiner See.

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Der Turm Luxemburg ist bei jedem Wetter interessant.

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Kilometer 8 ist hier absolviert. Jetzt geht es fast nur noch bergab. Ein weiterer Test für die Leistengegend also, wo bis zur Blinddarm-OP auch der Dünndarm an Beckenknochen und Bauchfell festgewachsen war.

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… Auch das geht immer besser. Bei den steilsten Bergabpassagen bin ich aber noch sehr zurückhaltend.

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Die folgen nach dem Skulpturenpark und der Halbrunde um den Uniweiher.

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Nach gut elf Kilometern ist es dann tatsächlich vollbracht. Das ist derzeit genug für die noch nicht ganz fitten Beine von midLAUFcrisis. Aber die Adduktorenprobleme vom Neustart Anfang Oktober sind verschwunden. Die Leiste gibt komplett Ruhe und das leise  Murren im Umfeld des Darmoperation-Zielgebietes  am Ende der Läufe wird immer geringer.

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So kann es weitergehen! Das gesundheitlich so fiese 51. Lebensjahr lasse ich nun hinter mir. Alles wird gut!

Mission erfüllt

3642185_m2h800q75v49851_i5d_9113Es hat geklappt! Ich kann mich beherrschen und bin tatsächlich beim ersten Volkslauf seit acht Monaten nicht zu schnell gelaufen.

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Mit Dominik, der das Ganze in einer für mich auch unter fitesten Umständen  unerreichbaren 38er Zeit bewältigen wird, ist auch die Anreise unterhaltsam. Dank Park&Ride sind wir zudem mehr als eine Stunde vor dem Start in Langsur. So können wir gelassen den zunehmenden Trubel beim großen Laufabschluss in der Region betrachten.

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Viele Bekannte und Freunde sind da, die ich schon lange nicht mehr gesehen habe. Auch Karina und Helge sind gekommen – mit dem Fahrrad. Das TriTeamDream-Duo peilt knapp unter 55 Minuten an, das ist genau die Pace, die ich mir vorgenommen habe: 5:30 Min/km.

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Weil ich mit Dominik noch auf andere Freunde vom Lauftreff Olewig warte, verlieren wir uns  wieder aus den Augen. Nach dem gemeinsamen Einlaufen noch ein Foto und dann trennen sich unsere Wege. Denn Die Jungs sind zu flott für mich.

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Ministerpräsidentin Malu Dreyer zeigt sich als Schirmherrin. Ihr Mann, Klaus Jensen, das ist der Herr ganz links, läuft auch, aber offenbar nicht beim Deuluxlauf 2016. Es sei denn, er trägt seine Laufsachen unter dem Mantel.

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Und dann ordne ich mich fast ganz hinten in die 2000 Läufer zählende Meute ein, immer auf der vergeblichen Suche nach Karina und Helge.

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500 Meter nach dem Start entdecke ich die Beiden dann vor mir. Gut so. Ich werde nicht in die Versuchung kommen, zu schnell zu laufen.

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Ganz im Gegenteil. Es wird ein wirklicher Genusslauf, auch wenn Karina bei diesen Zeilen mit dem Kopf schütteln wird, obwohl dieses Foto das Gegenteil beweist. Sie strengt sich mächtig an, lässt sich gleich von zwei Pacemakern nicht irritieren und erreicht mit etwas über 53 Minuten eine tolle persönliche Bestzeit.

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Bevor es knapp drei Kilometer vor dem Ziel auf der Grenzbrücke nach Wasserbillig auf Luxemburger Terrain geht, sehen wir auch noch Anne, die uns anfeuert. Danke dafür!

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Im Ziel sieht man schließlich, wie viel Spaß es gemacht hat. Und die Dame in der Mitte hat ihre Ankündigung nicht wehrgemacht, dass sie dann mehr von sich geben würde als ein erschöpftes aber glückliches Lächeln.

Mission erfüllt. Auch am Tag danach keine Nachwehen. Es geht voran.

Der offizielle Bericht und viele Fotos mehr gibt es auf dem TV-Laufportal

 

 

 

 

 

Bergauf

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Jede Minute Sonne muss genossen werden. So ist zumindest das Gefühl in diesem Herbst. Und so musste ich auch sofort los, als sich am Samstag der Nebel gelichtet hat.

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Das Tiergartental bietet derzeit wunderbar herbstliche Farben. Aber vor allem der Laubwald ist eine Pracht.

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Weil sich aber immer wieder Wolken vor die Sonne schoben, habe ich dem Impuls nachgegeben und bin am Brückchen nicht im Tal zurück, sondern den steilen Anstieg hinauf in Richtung Kernscheid gelaufen.

 

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Mein Körper ist zwar noch eine Baustelle, aber die Sanierung geht langsam ihrem Ende entgegen.

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Wenn ich schon noch nicht weit laufen, kann, dann ist doch auch auf der kurzen Runde mal eine ordentliche Anstrengung nicht schlecht.

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Eine Pulsgurt hatte ich nicht dabei. Der hätte sicher Werte im Bereich des Maximalpulses registriert. Puh, dagegen ist das kleine Biest ein Kinderspiel.

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Aber hat letztlich doch Spaß gemacht, vor allem, weil zur Belohnung dann doch wieder die Sonne die Landschaft verzaubert hat.

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So kam die Kamera dann doch wieder häufiger zum Einsatz. Auch das hat mir in den vergangenen Monaten gefehlt. Es schult die Aufmerksamkeit für die Schönheit der Natur.

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In diesem Sinne: die Sonne hat gerade wieder den Nebel im Moseltal vertrieben. Gleich muss noch ein Spaziergang sein. Der Felsenpfad ruft. Die Kamera nehme ich mit, natürlich.

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Einen wunderbaren Sonntag allen Gästen meines Blogs!

Einer mehr

Wie habe ich es nur geschafft, fast täglich zu bloggen? War das vor sieben Monaten wirklich so viel einfacher als heute? Oder ist es tatsächlich eine Frage der Prioritäten?

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Nun ja, in den beiden Läufe in dieser Woche habe ich einen Kilometer draufgepackt, so dass es nun 6000 Meter sind, die ich zunehmend beschwerdefrei unterwegs bin. Es geht sogar schon ohne mehrfache Dehnpause dazwischen.

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Die Adduktoren beruhigen sich langsam, und auch der Kopf wird langsam freier. Es gibt sogar Passagen, in denen ich nachdenken oder nur die wunderbar herbstliche Natur genießen kann, ohne auf den Körper zu achten.

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Leider ist es um 8 Uhr am Morgen doch ziemlich düster, was das Fotografieren etwas erschwert. Aber nach der Zeitumstellung am Wochenenende wird das dann etwas besser sein. Ganz finster ist es zu dieser Zeit nicht einmal Mitten im November.

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Mal sehen, in der kommenden Woche wird dann ein komplette Tiergartenrunde ausprobiert, sofern mein Orthopäde am Montag nichts dagegen hat. Es läuft wieder, und Anne ist mittlerweile ein wunderbares Beispiel, dass sich Geduld lohnt, auch wenn zwischendurch die Verzweiflung nah scheint.

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Das kleine Biest macht wieder Spaß.

Besser nicht bergab …

… das scheint der Schlüssel zum Wiedereinstieg zu sein: Die steileren Bergabpassagen gehen statt laufen. Das bedeutet weniger Erschütterungen im Darmbereich und lässt alles, was da noch rumort, ruhig bleiben. Die Innenseiten der Oberschenkel gewöhnen sich so langsam auch wieder an die ungewohnte Bewegung. Die gut fünf Kilometer waren heute so überraschend gut zu bewältigen.

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Im Tiergarten ist der Weg wieder frei. Fleißige Säger haben die seit Monaten dort querliegenden Bäume gekappt. So können die Sinne, sofern sie nicht zu sehr ins Körperinnere gerichtet sind, den Zauber des Herbstes ohne Hindernisse genießen.

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Die Bäume sind nun schon reichlich bunt. Bald wird ein Herbststurm vermutlich reichlich Blätterkahlschlag betreiben. Vielleicht gibt es bis dahin ja noch einige sonnige Tage zum Genießen. Das Farbenspektakel dieser Jahreszeit ist schließlich etwas ganz Besonderes.

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