Lichtblick

Auch als hoffnungsvoller Spaziergänger bleiben die Gedanken beim Laufsport, vor allem, wenn eine Kolumne geschrieben werden will. Klar, dass es dann eher um ein ein wissenschaftliches Thema geht …

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Lichtblick

Das Prisma ist eine geometrische Figur dessen Seiten gleichlang sind und parallel zueinander liegen. Im Bereich der Optik ist es ein dreidimensionaler durchsichtiger Körper, an dem Licht umgelenkt wird, sich reflektiert oder bricht und in Spektralfarben aufgelöst wird. Dinge werden sozusagen in neuem Licht dargestellt.
Sicher war das auch der Grund, warum das Fernsehmagazin so benannt wurde, das an jedem Mittwoch unserer Zeitung beiliegt. Ich muss gestehen, dass ich dem bunten Druckwerk in der Regel wenig Aufmerksamkeit schenke. Gestern war das allerdings anders. „Marathon: was im Kopf passiert“ war da als Titelzeile zu lesen. „Laufen verändert Denken und Fühlen“.
Wenn ich an so manche blutige Blase an den Füßen denke, die ich mir auf der Langstrecke eingehandelt habe, kann ich das bestätigen. Und wie es sich anfühlt, nach zwei Tagen Dauerlauf einen Zehennagel zu verlieren, ist durchaus eine interessante Gefühlserfahrung, die einen auf neue Gedanken bringt.
Aber Schmerz beiseite. Der Prisma-Artikel ist durchaus seriös und zitiert die Forschungsergebnisse von Wissenschaftlern, die unter dem Strich zu einem einfachen Ergebnis kommen: Laufen macht nicht nur den Kopf frei, sondern stärkt neben dem Körper auch den Geist. Denn Ausdauersport – besonders das Laufen – rege die Neubildung von Synapsen im Gehirn an. Das sind die Schaltstellen an den Nervenenden, die auch für Lern- und Gedächtnisleistungen entscheidend sind. Die Wissenschaftler hoffen nun, dank dieser Erkenntnisse eines Tages spezielle Bewegungsprogramme gegen Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson entwickeln zu können.

 

Prisma ist mit diesem Artikel seinem Anspruch gerecht geworden: Er rückt den Laufsport in ein neues Licht. Aber wehe es sagt jetzt einer, ich solle doch bitte dringend noch mehr laufen!

Verbotene Pfade

Heute Abend bei Gewitter mit dem Lauftreff, oder heute früh bei angenehmen Temperaturen alleine? – Ich habe mich gegen das Gewitter und für den morgendlichen Meditationslauf entschieden, sorry SV Olewig.

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Verbotene Pfade bin ich gelaufen. Nach Wochen erstmals wieder den Panoramaweg im Tiergarten, auch wenn Fritz von Nell die Zugänge mit reichlich Stroh weitgehend dicht gemacht hat. So wird wirklich jedem klar, dass er da auf Privatgelände wechselt und versicherungsrechtlich niemanden in Haftung nehmen kann.

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Außerdem blockiert er damit illegale Müllkutscher, die ihm das Gelände und das Gebüsch versauen.

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Schade, dass es soweit gekommen ist, denn der Pfad ist nach wie vor unglaublich schön, besonders am Morgen.

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Die Mattheiser Weiher will ich endlich auch mal wieder sehen.

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Einige andere Jogger sind dort auch bereits unterwegs.

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An den Weihern beginnt nun die Seerosenblüte. Schade, dass die große Runde um die beiden Teiche gerade mal 1600 Meter lang ist.

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Im Grunde könnte man hier auch ein wenig kreiseln. Aber ich nehme auf dem Weg zurück lieber noch die Waldrunde im Tiergarten unter die Trainer DS, die ich erstmals seit langem mal wieder unter die Füße geschnallt habe.

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Mit den flachen und leichten Teilen läuft es sich automatisch ein wenig flotter. Und so kommen mir bei diesem Lauf Gedanken, die ich in den vergangenen Monaten überhaupt nicht hatte: Wie wäre es, im kommenden Jahr mal einen Marathon unter drei Stunden anzustreben? … Rechenaufgabe … Das wäre pro Kilometer etwas unter 4:15 Minuten.

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Mein Versuch an diesem Morgen, dieses Tempo mal einen Kilometer zu laufen, scheitert kläglich. Aber ich weiß, wenn ich im Spätwinter mit dem Aufbau- und Tempotraining beginne, kann so etwas bei einem flachen Frühjahrsmarathon möglich sein.

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Diese Gedanken kommen erst einmal in die mentale Kladde mit der Aufschrift Wiedervorlage bei Übermut. Ich freue mich derweil über Schatten, denn kurz vor 9 Uhr ist es in der Sonne schon sehr warm. Also ab in den Tunnel und die gut elf Kilometer mit Anstand zu Ende bringen.

 

P.S.: In Sachen Terrasse muss ich leider mitteilen, dass der Familienrat entschieden hat, zunächst keine Bilder öffentlich zu posten. Wer dieses Wunderwerk also sehen will, muss sie persönlich in Augenschein nehmen.  Spätestens beim Bloggertreffen im kommenden Jahr wird dies möglich sein.

Von Tapering und Hammermann

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Tapering ist angesagt. Erholung. Und wie immer, fängt dann alles Mögliche an, sich als Zipperlein zu melden. Das Gefühl ist eher bescheiden, so als würde dieser Körper niemals eine Belastung von 42 Kilometern überstehen. Aber so ähnlich ist es immer nach einer Marathonvorbereitung. Obwohl diese sicher nicht dem Lehrbuch entsprochen hat. Sehr früh schon lange Touren, dann einige Pausen. Erkältung etc., dann gegen Ende fast nur noch längere und profilierte Läufe. Mal sehen, wie das am Sonntag in Mainz hingeht.

Das Foto aus dem Butzbachtal vermittelt vermutlich ganz gut meine Situation. In drei Tagen sollte dann ein runderneuertes Schild zu sehen sein.

Dass mich das Thema Marathon beschäftigt, ist auch meiner aktuellen Laufkolumne anzumerken,

Hammermann und Hungerast

 

Marc Kowalinski war in Hamburg schnell. Beim Marathondebüt knapp unter 2:31 Stunden, das muss dem ehemaligen Mittelstreckenspezialisten erst einmal jemand nachmachen. Allein beim Gedanken an diese Zeit qualmen bei mir die Laufschuhe. Er hätte noch schneller gekonnt, sagt er, wenn er nicht versäumt hätte, rechtzeitig seinen Energiespeicher aufzufüllen. So kam kurz vor dem Ende der gefürchtete Hammermann und ließ die Beine von „Kowa“ bleischwer werden.
Hungerast ist dafür ein anderes Wort. Mich bringt die Nachricht vom Hamburg-Marathon ins Nachdenken. Nicht darüber, warum es wichtig ist, auf langen Läufen regelmäßig und genug zu trinken und zu essen.

Alle fünf Kilometer einen Becher Wasser, alle zehn Kilometer etwas Kohlenhydrathaltiges. Das ist mein Rezept vom Halbmarathon aufwärts. Schmunzeln muss ich beim Gedanken daran, was mir und meinen Mitstreitern auf den langen Kanten schon an kulinarischen Genüssen angeboten wurde.

Isotonische Getränke, Tee und Cola sind Standard. Es gab auch schon Suppe, Wurst und Schnaps – den natürlich nur auf Freundschaftsläufen. Auf Platz eins der gereichten Köstlichkeiten stehen aber mit weitem Abstand die Essiggurken von Stockholm. Bei Kilometer 26 fand sich plötzlich so ein grünes Teil in meinen Händen, das davor reichlich in Salzlauge gebadet hatte.

in heldenhafter Biss, dann flog das schwabbelige Kürbisgewächs in weitem Bogen an den Straßenrand. Weiter offensichtlich als die meisten anderen Gurken. Denn selten habe ich bei einem Lauf so einen glitschigen und farblich grenzwertigen Matsch auf der Strecke erlebt. Nein danke! Bitte keine Gurken mehr.

Ich bleibe im Wettlauf gegen Hammermann und Hungerast bei Gels, Bananen und Müsliriegeln – und bei einem wesentlich gemächlicheren Tempo als Marc Kowalinski. Der wird bei seinem nächsten Marathon sicher mit weniger schweren Beinen ins Ziel laufen – unter 2:30 Stunden. 

Eine Geschichte vom kältesten Marathon der Welt

Hier also der versprochene Texte zum Polar-Bear-Marathon. Er ist so auch im Trierischen Volksfreund erschienen.

IMG_1771819655306Bei  -41 Grad auf den Spuren der Eisbären

Sven Henkes aus Auw in der Vulkaneifel ist Sieger des Polar Bear Marathon 2013 – Ein Extremlauf im eisigen Norden Kanadas

Laufen bei -41 Grad – wie fühlt sich das an? Sven Henkes aus Auw in der Eifel kann Antworten auf diese Fragen geben. Als einziger Deutscher hat er am Polar-Bear-Marathon im Norden Kanadas teilgenommen – und gewonnen.

 

Oromont/Churchill. Die Erinnerungen an den härtesten Lauf seines Lebens sind bei Sven Henkes noch frisch: „Auf den letzten Kilometer hätte eine Eisbär direkt vor mir stehen können, ich hätte ihn nicht bemerkt“, sagt der 35jährige, „da war die Gesichtsmaske komplett steif gefroren. Und durch meine immer wieder zusammengefrorenen Augenlider konnte ich kaum mehr etwas sehen.“ Dennoch sei der einwöchige Sportausflug in den hohen Norden Kanadas unvergleichlich gewesen.

Die Idee für einen besonderen Lauf war Ende September nach dem Berlin-Marathon entstanden. „Da bin ich mit 2:58 Stunden eine persönliche Bestzeit gelaufen und habe mir vorgenommen, noch etwas Verrücktes zu machen.“ Internetrecherche. Den  Marathon im Bergwerk verwarf der früher bei der Spielgemeinschaft Auw/Ormont/Hallschlag in der Bezirksliga aktive Fußballspieler ebenso wie einen Extremlauf in Kambodscha und den Start im Himalaya. „Ich bin auf diesen Benefizlauf zugunsten der Eingeborenen an der Hudson Bay gestoßen, das passte am besten zu mir.“ Die Ehefrau, die ihn nach dem Umzug von der Schneifel nach Berlin vor knapp zehn Jahren für den Laufsport  begeisterte, hatte keine Einwände. Auch die fünfjährige Tochter nicht. Und so machte Sven Henkes den Startplatz klar, buchte die Flüge über Montreal und Winnipeck in das Städtchen Churchill, zu dem zwar keine Fernstraße führt. Deren Autofahrer aber oft ein Gewehr dabei haben, falls ein Eisbär auf üble Gedanken kommen sollte. Denn Churchill gilt als „Welthauptstadt“ der weißen Riesen, die hier in jedem Jahr im Oktober und November in Richtung Hudson Bay unterwegs sind, um auf dem Eis Robben zu jagen.

IMG_5290„Bei -15 Grad bin ich in Berlin ja schon gelaufen. Da hatte ich drei Lagen an. Bei -40 Grad ziehe ich mir eben fünf Lagen über“, lautete der Plan des Betriebswirts und Marketing-Experten – studiert hat er in Trier – für das Abenteuer im eisigen Norden. So lagen am Morgen des 19. November also mehr als 20 Ausrüstungsgegenstände bereit, als um 6 Uhr der Wecker einen besonderen Wettkampftag einläutete. „Schneller Kaffee, vier Scheiben Toast mit Marmelade. Check des Wetters. -41 Grad im Wind. Hossa! Letzter Check der Sachen, Anziehen und raus. Wow, das wird krass!“

Am Start stehen kurze Zeit später bei klirrender Kälte 14 vermummte Gestalten in der Morgendämmerung, die azurblauem Himmel verspricht. Die Stimmung unter den zwölf Kanadiern, dem Schweizer und dem Deutschen ist angespannt aber gut, als es in Dreierteams hinaus geht in die weiße Weite, begleitet jeweils von einem mit Proviant versehenen Fahrzeug. „Da lag auf jedem Beifahrersitz auch ein Gewehr. Das war schon witzig.“

IMG_5407Rückenwind. -26 Grad. Eine wunderbare Landschaft. Zeit, um sich gemeinsam mit dem Laufkollegen Phil nach Bären, Wölfen und anderen Tieren umzusehen. Eine Zeit von knapp unter vier Stunden im Blick. „Klar, es war super kalt und die Augenbrauen und Lider waren schnell vereist und eingefroren – aber es war absolut ok.“ Das sollte sich allerdings am Wendepunkt nach 21,1 Kilometer ändern: „Wir mussten nun genau gegen den Wind laufen und spürten nun schlagartig die enorme Kälte.“ Der Grund: Durch den Wind sinkt die „gefühlte Temperatur“ auf unter -40 Grad. „Das fühlt man direkt“, erinnert sich Henkes. „Einzelne Bereiche des Körpers beginnen zu schmerzen, es läuft sich ungleich schwerer und der Körper braucht viel mehr Energie für den Wärmehaushalt.“

Schon nach 500 Metern ist die Gesichtsmaske steif gefroren, macht den Blick zur Seite kaum mehr möglich. Die dem Wind ausgesetzten freien Hautstellen schmerzen zunehmend, insbesondere im Bereich der Augenbrauen. „Wir haben uns Kilometer um Kilometer vorangekämpft, jeden Hügel gespürt, den wir davor gar nicht wahrgenommen hatten.“ Immer wieder Essen und trinken. Endlich kommt der Flughafen in Sicht. Noch knapp sieben Kilometer.

IMG_5575Kein Gedanke an die Zeit. Vier Kilometer noch. Eine letzte Stärkung. „Da habe ich nochmal einen Kraftschub bekommen, Gas gegeben und bin schließlich als erster über die Ziellinie gelaufen.“ Nach 4:14 Stunden. In die Pranken eines Eisbären. Zum Glück nur die  der als Eisbär verkleideten Frau des Lauffreunds aus der Schweiz.

IMG_5618Auftauen und Warten auf die anderen Teilnehmer bei Kakao, Kuchen und einem Bier, natürlich nicht im Freien. „Es war eine sehr krasse Erfahrung. Die zweite Hälfte war mein härtester und schwierigster Lauf bisher. Der Stolz und die Freude, das geschafft zu haben, hat aber alles überwogen“, schwärmt der Mann aus der Schneifel auch drei  Wochen nach dem eisigen Erlebnis.

IMG_5590Er wundere sich ein wenig über die vielen Anfragen von Medien, die ihn nun erreichen, plaudert er am Telefon. Auch Ausrüster hätten schon angefragt und Unterstützung angeboten. Für das nächste Abenteuer.

IMG_5876„Kanada hat schon ein wenig Appetit gemacht, noch etwas Verrücktes anzugehen“, nach nun insgesamt 16 Marathons seit 2007. Was läge näher, nach dem kältesten Lauf der Welt den heißesten folgen zu lassen? Der Marathon des Sables in der marokkanischen Sahara führt an sieben Tagen über eine Gesamtstrecke von 230 Kilometern. 2015 will Sven Henkes das Extrem in der Wüste  suchen, dann bei weit über +40 Grad. Das sind 80 Grad mehr als beim Polar Bear Marathon. Auf Eisbären wird er dabei nicht achten müssen.

Extra: Polar Bear Marathon

Der Polar Bear Marathon gilt mit Lufttemperaturen unter -40 Grad als kältester Marathon der Welt. Der Benefizlauf in Churchill/Kanada fand in diesem Jahr zum zweiten Mal statt. Er unterstützt Sportprogramme für die Eingeborenen im Tadoule Lake Reservate.

Die Strecke des Laufs kreuzt die Wege der Eisbären, die in jedem Oktober und November in die Hudson Bay ziehen, um über das Eis zu den Lebensräumen der Robben zu gelangen und zu jagen. Initiator des Polar Bear Marathons ist Albert Martens aus Steinbach bei Winnipeg gemeinsam mit der christlichen Organisation „Athletes in Action“.

Noch einige Fotos mehr im Laufportal

 

Einer geht noch

stafen-andres-lauf 2010 (30)Es gelingt mir nicht ganz, die Gedanken an alle Läufe auszublenden, die ich derzeit verpasse. Im Fall des Stefan-Andres-Laufs ist das allerdings geglückt, zumindest was den Termin betrifft. Denn irgendwie hatte ich bis heute morgen nicht auf dem Schirm, dass der schon am Sonntag stattfindet. Deshalb hatte ich ihn auch nicht in meiner Laufkolumne berücksichtigt, die heute im Trierischen Volksfreund erschienen ist.

Die Folge: Der Anruf eines verärgerten enttäuschten Vorsitzenden heute morgen, bei dem ich mich – einigermaßen peinlich berührt – nur entschuldigen konnte.  Natürlich hätte der Hinweis auf diesen schönen Landschaftslauf in den Kolumnentext gepasst, wie die ergänzte Version (siehe unten) zeigt.

Also Leute: Der Stefan-Andres-Lauf startet am Sonntag um 10 Uhr in Schweich. Lauft mit! Ich will nicht dafür verantwortlich gemacht werden, wenn zu wenige Teilnehmer kommen. Vielleicht warten im Ziel ja wieder Weinkönigin und Prinzessinnen.

Einer geht noch

Die Monate September und Oktober bringen für ambitionierte Läufer wahre Festtage. Die Auswahl an Veranstaltungen ist groß, auch für die Freunde der Königsdisziplin. Ich meine dabei den Marathon.

Die Bewältigung von 40 Kilometern plus X auf den eigenen Beinen ist seit dem heroischen Lauf des Pheidippides von Marathon nach Sparta der Traum jedes Läufers – natürlich möglichst ohne sich dabei körperlich zu ruinieren. Einige Jahre lang jede Menge Trainingskilometer und Läufe über wachsende Distanzen lautet das Rezept dafür. Wer dann beim großen Lauf nicht nur lang, sondern auch flott unterwegs sein will, muss auch über zehn Kilometer eine gute Zeit haben. Vielleicht liegt in dem Streben danach ja die Ursache für die Beliebtheit der Zehnkilometerläufe.

Nun wird es im Oktober noch eine Möglichkeit geben, Tempohärte zu zeigen. Die Laufgemeinschaft Meulenwald will nicht mehr nur im Frühjahr einen der schönsten Landschaftsläufe organisieren. Auf dem Gelände des Industriegebiets Region Trier in Föhren soll es am 12. Oktober auch schnell zugehen. Anmeldungen zum 1.?IRT-Lauf sind ab sofort möglich (www.lg-meulenwald-foehren.de).

Ein sehr schöner Landschaftslauf mit großer Tradition ist natürlich auch der Stefan-Andres-Lauf, der am Sonntag über 22 anspruchsvolle Kilometer von Schweich nach Leiwen führt.

Wer schon vorher seine Tempohärte testen will, hat dazu am Freitag beim Flutlichtmeeting im Trierer Moselstadion die Möglichkeit. Wobei wir wieder bei Pheidippides wären. Hätte sich der rennende Grieche einst gut vorbereitet, wäre es ihm nach dem langen Lauf sicher besser ergangen – er wäre nicht tot umgefallen.

Von der Mosel in den Hochwald

Zwei Tage Seminar an der Mosel. Gestern noch ein kleines Morgenläufchen bei Sonnenaufgang..

Gleich geht’s los zum Marathon im Hochwald. Nach zwei Wochen Extremtapering bin ich etwas nervös, wie das sein wird. Aber zumindest sind die Temperaturen nicht zu hoch.

Ihc nehme mal Lightweight und Trailschuhe mit. Nach dem Regen in der vergangenen Nacht könnte mehr Profil gefragt sein.

Drückt mir die Daumen. Ich werde berichten.