Einer mehr

Wie habe ich es nur geschafft, fast täglich zu bloggen? War das vor sieben Monaten wirklich so viel einfacher als heute? Oder ist es tatsächlich eine Frage der Prioritäten?

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Nun ja, in den beiden Läufe in dieser Woche habe ich einen Kilometer draufgepackt, so dass es nun 6000 Meter sind, die ich zunehmend beschwerdefrei unterwegs bin. Es geht sogar schon ohne mehrfache Dehnpause dazwischen.

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Die Adduktoren beruhigen sich langsam, und auch der Kopf wird langsam freier. Es gibt sogar Passagen, in denen ich nachdenken oder nur die wunderbar herbstliche Natur genießen kann, ohne auf den Körper zu achten.

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Leider ist es um 8 Uhr am Morgen doch ziemlich düster, was das Fotografieren etwas erschwert. Aber nach der Zeitumstellung am Wochenenende wird das dann etwas besser sein. Ganz finster ist es zu dieser Zeit nicht einmal Mitten im November.

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Mal sehen, in der kommenden Woche wird dann ein komplette Tiergartenrunde ausprobiert, sofern mein Orthopäde am Montag nichts dagegen hat. Es läuft wieder, und Anne ist mittlerweile ein wunderbares Beispiel, dass sich Geduld lohnt, auch wenn zwischendurch die Verzweiflung nah scheint.

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Das kleine Biest macht wieder Spaß.

Frühlingserwachen

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Die Nebelschwaden haben sich früh verzogen. Blauer Himmel und Sonne. So stelle ich mir einen Frühlingstag vor. Da es eh Zeit wird nachzusehen, wie sich die Natur auf dem Petrisberg entwickelt hat, wage ich also wieder einen Testlauf. Schließlich sind die Leistenprobleme ja nur eingebildet … Das nehme ich mir mal für diese zehn Kilometer vor. Und leidlich gelingt es auch. Mit reichlich Fotostopps waren die Beschwerden sogar im erträglichen Rahmen. Weniger jedenfalls als zuletzt. Deshalb bin ich optimistisch. Ich muss ja nicht unbedingt lange Strecken laufen, bevor ich wieder beschwerdefrei bin.

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Es macht jedenfalls wirklich Spaß an so einem Prachttag unterwegs zu sein, das Erwachen der Natur zu bewundern und sich die Relikte der Landesgartenschau anzusehen. Die Partnerschaftsgärten, das Wasserband, den Turm Luxemburg und das Naherholungsgebiet Petrispark. Da lohnt es sich auch, wieder mal Fotos zu zeigen.

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Euch allen ein frohes Osterfest!

Es war schon besser …

Ruhig ist es geworden in meinem Laufblog. Dabei hätte ich so viel Energie für größere Taten. Aber leider scheint sich die Serie  – zwei gute Jahre, ein schlechtes – tatsächlich als solche zu manifestieren. Warum sich vor einigen Wochen immer wieder bei längeren Strecken zunehmende Leistenbeschwerden eingeschlichen haben, kann ich nicht sagen. Aber auch nach zwei Wochen Pause ist es nicht besser geworden.

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Heute früh war das Wetter so prächtig, da musste ich es einfach probieren, nachdem mein Urologe gestern nichts Auffälliges finden konnte. Kein Leistenbruch, keine verdächtige Verdickung, die an einen Narbenbruch denken ließe. Entzündungshemmende Mittel und Abwarten ist sein vorläufiger Therapievorschlag …

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Nun ja, wie gesagt: prächtige Morgensonne. Zumindest eine kleine Tiergartenrunde als Test sollte erlaubt sein …  Nun ja, die knapp acht Kilometer waren schön, aber leider nicht beschwerdefrei. Es war schon besser, deutlich besser also. Aber ich weiß, dass ich irgendwann wieder beschwerdefrei sein werde. Allerdings glaube ich kaum, dass es bis Ende Mai so gut sein wird, um in Luxemburg den Marathon zu laufen. Die Hoffnung bleibt

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… und für Übermut ist an so einem traurigen Tag wie heute eh kein Platz. Belgien kommt nicht zur Ruhe. Mein Mitgefühl gilt den Betroffenen und deren Familien.

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Es werde Licht!

Wie wichtig der Morgenlauf heute war, ist mir gerade erst bewusst geworden, als ich noch einmal auf die Fotos geschaut habe. Ohne viel Text stelle ich sie deshalb ein. Nur der Hinweis sei erlaubt: Es geht aufwärts mit der Helligkeit. Wenn sich die Wolken lichten, dann lassen sich sogar schon zwischen 8 und 9 Uhr ein paar Sonnenstrahlen genießen. Es werde Licht!

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Durchatmen

So, das Wochenwerk ist getan, aktueller Artikel geschrieben, Aufmacher und Hintergrund für Montag ebenso. Da will ich nochmal kurz durchschnaufen und ein paar Zeilen im Blog schreiben. Schließlich habe ich noch einige Fotos von gestern (!) früh.

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Spektakulär sind die zwar nicht. Aber so sieht es nun mal an einem grauen Morgen nach viel Regen aus. Die Drachenrunde über den Petrisberg hat dennoch Spaß gemacht, Luft in die Lungen gepumpt und ganz nebenbei auch Recherchezwecken gedient. Denn da oben soll ein Ankunftszentrum des Bundesamtes für Migration und Flüchtligne entstehen. Das Schild hängt schon.  Und heute gab’s dazu auch die lange angefragten Infos, allerdings vom Land. Die BAMF-Pressestelle stellt sich tot. Na ja, sind vielleicht ebenso (über)gefordert wie die Mitarbeiter, die Hunderttausende Asylanträge bearbeiten müssen.

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Der See mit den Entchen ist übrigens nicht immer da. Das ist eine in Rheinland-Pfalz übliche Retensionsfläche, wo sich das Wasser bei heftigem Regen versammeln und dann versickern darf. Darunter liegen übrigens die Überreste eines römischen Bauernhofs. Die hatten sie zur Landesgartenschau 2006 ausgegraben. Sind aber längst wieder unter Wiese und Erde verschwunden.

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Morgen geht’s dann voraussichtlich zum Trail in die Eifel. Egal, wie sind ja nicht aus Zucker …

11.11

Ich bin kein großer Fan des Karnevals, gönne aber allen, die in den kommenden Tagen richtig närrisch feiern ihren Spaß. Schmunzeln musste ich heute früh beim Blick auf die Uhr nach dem Morgenlauf dennoch. Distanz 11.11 … War das nicht auch die Uhrzeit, zu der die närrischen Tage beginnen? Doch, ganz sicher! Ich wünsche viel Spaß, wenig Ärger und möglichst auch keine Kopfschmerzen morgen.

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