Im Test: Asics Gel-FujiTrabuco 2 GTX

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Als ich vor zehn Jahren mit dem regelmäßigen Laufen begonnen habe, gehörte der damals graue Trabuco von Asics sehr schnell zu meinen Lieblingsschuhen. Das ging so weit, dass ich sie sogar bei Wettbewerben getragen habe, die auschließlich über Asphalt führten. Einige Jahre sind seitdem vergangen. Der Trabuco hat sich zu einem der beliebtesten Trailschuhe in Deutschland gemausert. Nun ist die neue Generation aus dem Markt. Die wollen getestet werden.

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Die Optik: Von den grauen „Laufmäusen“ von früher ist nur das Asics-Signet übrig geblieben. Der Gel-FujoTrauco 2 GTX präsentiert sich farbenfroh in Orange, Silber, Blau und Schwarz. Die Laufschuhwelt ist bunt geworden. Mir gefällt das. Optisch ein heißes Teil.

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Die Passform: Viele Läufer wollen vor allem im Gelände einen eng anliegenden Schuh. Diesen Anspruch erfüllt der Trabuco. Der Innenschuh umschließt den Fuß komplett und vergleichsweise fest. Asics spricht von einer „Monosock-Konstruktion“. Alles aus einem Stück. Das Gefühl ist typisch Asics. Wer deren Schuhe mag, fühlt sich in jedem Fall wohl. Das Sofagefühl des eher weichen Ur-Trabuco gibt es allerdings nicht mehr. Das Versprechen, durch eine spezielle Konstruktion zu vermeiden, dass kleine Steinchen in den Schuh gelangen, erfüllt sich zumindest in meinem Fall nicht immer. Aber das ist sicher auch eine Frage des Laufstils. So einen Geröllhaufen wie einst finde ich nach dem Laufen jedenfalls nicht mehr in meinen Schuhen.

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Die Sohle: Hier hat sich wirklich viel getan in der Trabuco-Familie. Das signalisiert schon die Optik: Auch die Sohle ist en Farbenspiel aus Schwarz, Silber, Blau und Orange. Die „90-Grad-Flexkerben“ an der Außensohle versprechen guten Halt und eine gewisse Agressivität. Als Schutz gegen Steine und Stöße auf felsigem Untergrund hat Asics dem Schuh eine schützende Zwischensohle spendiert. Gel-Elemente im Vorderfuß und Fersenbereich sorgen für eine Dämpfung, die nicht das Gefühl für den Untergrund nimmt.

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Der Außenschuh: Wie schon beschrieben fabrlich auffallend gestaltet. Das Obermaterial ist glatter geworden. Gestützt wird der Fuß im Fersenbereich durch eine extern verklebte Konstruktion, die zusätzlich gut schützt. Besonders praktisch ist die kleine Tasche an der Zunge, unter der die gut haltenden Schnürsenkel verstaut werden können. Ein Markenzeichen der Trabuco.

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Der Praxistest: Ich mag diese Schuhe: Natürlich fühlen sie sich vor allem auf Feld- und Waldwegen wohl. Nasses Laub, Schlamm und Lehm, Pfützen und Steine – alles kein Problem. Das Profil greift sehr gut. Lediglich vor dem fränkischen Lehm kapitulierte auch dieser Schuh und verlor die Bodenhaftung. Die GoreTex-Membran macht den Schuh wasserdicht. Vermutlich taugt er auch für Schnee. Aber in diesem sonderbaren Winter konnte ich das noch nicht ausprobieren.

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Auch auf der Straße versagen die Schuhe nicht. Die Bodenhaftung ist – zumindest bei leichten Läufern – auch auf nassem Asphalt ausreichend. Da der Schuh insgesamt aber härter ausgelegt ist als früher, erhalten  unbefestigte Untergründe aber klar den Vorzug.

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Fazit: Der Asics Gel-FujiTrabuco 2 GTX erfüllt die Erwartungen an einen stabilen und griffigen Trailschuh. Mit 380 Gramm gehört er nicht zu den Leichtgewichten. Wer einen stabilen und wasserdichten Schuh will, wird  sich daran aber nicht stören. Für kurze und wirklich schnelle Läufe ist er sicher nicht die erste Wahl. Aber für Geländeausflüge im Wohlfühltempo taugt der Trabuco bei jedem Wetter und jedem Untergrund. Vor allem natürlich in der kältreen Jahreszeit. Ein echter Dauerläufer für Spätherbst und Winter!

Prädikat: Sehr empfehlenswert

Der von mir getestete Schuh – vielen Dank an Keller-Sports für das Material – ist die Version für Läufer mit Überpronation. Für Normalläufer gibt es eine weniger gestützte Version.

Testbericht: Recovermax

Lange Läufe brauchen viel Kraft, besonders bei hohem Tempo, vielen Höhenmetern oder der Kombination von beidem. Besonders wichtig wird da die ausgewogene Ernährung inklusive der Wahl des mineralstoffreichen Wassers.

1-DSC09689Müssen zusätzlich Nahrungsergänzungsmittel sein? Die Meinungen darüber gehen auseinander. Aber es gibt meiner Meinung nach auch für Freizeitsportler zumindest einige sinnvolle Produkte. Dazu gehört nach einem ausgiebigen Test sicher der Sportdrink Recovermax. von maxinutrition.

Das in einer 700 Gramm-Dose gelieferte Pulver soll besonders nach anstrengenden Läufen zur schnellen Regeneration beitragen.

„Die 3:1 Mischung aus Kohlehydraten und Proteinen sowie fünf wichtigen Elektrolyten – Magnesium, Calcium, Natrium, Kalium und Phosphat – fördert das Wiederauffüllen der Nährstoffspeicher und vermindert das Müdigkeitsgefühl nach dem Sport.“ Soweit das Versprechen des Herstellers. Aber wie ist es in der Realität?

Da der Drink (500 ml) innerhalb von 20 Minuten nach dem Training empfohlen wird, trinke ich in der Regel ein Glas vor dem Duschen und eines danach.

Geschmack: Orange, nicht zu süß, angenehm.

Wirkung: stillt den Durst und nimmt das erste Hungergefühl.

Wie groß nun der Unterschied nach dem Laufen mit und ohne den Sportdrink ist, kann ich zwar nicht wirklich sagen. Allerdings hatte ich schon das Gefühl, dass mir Recovermax gut getan und dazu beigetragen hat, dass ein langer Morgenlauf nicht die einzige körperliche Betätigung an diesem Tag bleiben musste.

Die Dose ist bald leer, dann werde ich mal sehen, ob die Regeneration ohne länger braucht. Und dann werde ich entscheiden, ob es die 25 Euro wert ist, die Maxinutrition dafür verlangt.

Vielen Dank an Maxinutrition für die kostenlose Überlassung der Testdose.