Im Test: Adidas Supernova Riot 5

5-DSC05698Premiere mit Adidas. Bislang hatte ich noch keinen Laufschuh vom Hersteller aus Herzogenaurach. So war es also ein Experiment, als ich den Adidas Supernova Riot 5 aus dem Schuhkarton befreite und zum ersten Mal seinem Zweck zuführte: dem Laufen im Gelände.

Der Schuh: Auf den ersten Blick wird klar, wozu dieser Schuh gemacht ist. Spaß im Gelände soll er bringen. Mit 340 Gramm ist er zwar kein Leichtgewicht. Aber bei einem stabilen Geländeschuh ist das zu tolerieren.

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Optisch kommt er seriös daher, der Riot. Schwarz überwiegt, korrespondierendes Weiß und silberfarben die unvermeidlichen drei Streifen. Als farblicher Kontrast dazu die orange Sohle dort, wo sie besonders stabil sein muss. Ein schöner Schuh, ohne Zweifel. Dazu tragen auch die gut haltenden Schnürsenkel und das im dezenten Wabenmuster  gehaltene Meshgewebe bei.

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Die Sohle: Das Continental-Logo ziert das schwarze Sohlenelement, signalisert maximalen Gripp. Und tatsächlich lässt sich daran nichts ausetzen. In jedem Gelände und bei jedem Wetter gibt der Riot Halt, auch bei Nässe auf Asphalt, wo er allerdings nicht wirklich hingehört.

Besonders auffällig ist die hinten überstehende Formotionsohle, die vermutlich auch den heftigsten Fersenläufern ein weiches und sicheres Auftreten ermöglicht. Mit seiner relativ hohen Sprengung begünstigt der Schuh das robuste Auftreten sowieso. Aber auch das ist typisch für einen stabilen Laufschuh, erst recht, wenn er fürs Gelände gemacht ist.

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Die Passform: Adidasschuhen wird nachgesagt, sie seien im Vorderfußbereich grundsätzlich schmal. Für den Riot 5 trifft das nicht zu. Ich empfinde ihn zum Beispiel deutlich geräumiger als die vergleichbaren Fujitrabuco von Asics. Mein bisheriger Lieblingstrailschuh hat also einen ernst zu nehmenden Konkurrenten bekommen. Besonders angenehm und auf den ersten Blick auffallend ist der tiefe Ausschnitt im Bereich der Knöchel. Da scheuert nichts. Der Fuß bleibt sehr beweglich und dennoch stabil gestützt. Für Überpronierer wie mich leider ein Muss. Wobei die von einem organgefarbenen Zugband gekrönte Fersenkappe hoch und fest anliegt – angenehm.

Der Praxistest: Ja!!! – Ein Schuh fürs Gelände, eindeutig. Kurze Passagen über Asphalt müssen auch mal sein. Das ist dann natürlich ein Kompromiss. Aber auf Schotter, Erde, Steinen, Splitt zeigt der Riot eindeutig seine Stärke – bei jedem Wetter. Und dank luftigem Mesh-Obermaterial gilt das sogar für warme Tage.

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Mein Fazit: Das Experiment Adidas ist geglückt. Ich werde bei Gelegenheit sicher auch mal einen Straßenschuh mit drei Streifen ausprobieren. Wer einen stabilen und gut profilierten Trail- und Geländeschuh sucht, ist mit dem Riot 5 in jedem Fall gut bedient.

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Vielen Dank an keller-sports für die Möglichkeit, diesen neuen Schuh zu testen.