Hoppla!

Was ist das denn für weißes Zeug? Ich glaube, es bleibt in diesem Jahr erst zum zweiten Mal überhaupt Schnee liegen. Der Blick in den Garten ist jedenfalls winterlich heute morgen.

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Da ist es eigentlich schade, dass Rumpfstabi auf dem Programm steht. Ein Tag Laufpause muss vor dem Samstagslauf sein, der vermutlich trotz des angekündigten miserablen Wetters ordentlich lang wird. Und schließlich war ich ja gestern früh unterwegs, zwar nicht sehr lang, dafür aber mit einigen Tempopassagen.

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Die Wochenbelastung will ich nicht zu schnell wieder steigern. Nur nichts übertreiben. Ich muss ja erst zum Luxemburg-Marathon am 28. Mai wieder richtig fit sein.

Allen ein schönes und aktive Wochenende!

 

Mit den Neuen zur Mariensäule

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Nach den Impressionen aus der Mitte Frankreichs gibt es heute mal wieder einige Fotos von Trier. Um zu einem der schönsten Aussichtspunkte der Stadt zu kommen, ist allerdings ein ziemlich mächtiger Anstieg zu bewältigen. Und damit es sich lohnte, war es gleich die erste Bewährungsprobe für den neuen Zuwachs im eh schon ziemlich vollen Laufschuhregal.

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Nach einem Gespräch mit André über die DS Gel-Trainer von Asics habe ich mir die neueste Version davon am Freitag bei einem kurzen Besuch im Laufgeschäft inklusive Test auf dem Band gegönnt. Von der 17er Version war ich begeistert, mit der geänderten 18er Version habe ich mir den Fuß verletzt. Nachdem André von dem 19er geschwärmt und ich gelesen habe, dass die neuen Versionen wieder von Passform und Dämpfung an die alten Varianten erinnern, bin ich nun also Eigentümer eines Paars Asics DS Gel-Trainer 20 … und sehr zufrieden nach den ersten 28 Kilometern. Gewohnt eng anliegend und direkt, dabei nicht zu hart und leicht gestützt. Ein Schuh für flotte Marathons.

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So bunt wie die neuen Treter zeigte sich heute die Natur nicht. Denn nach dem Regen der Nacht war es der erste Morgen, der an den Spätsommer erinnerte, mit bedecktem Himmel, Temperaturen unter 20 Grad und Nebelschwaden im Wald. Angenehm also für einen längeren Lauf.

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Mit Christoph, Marc und André durch Olewig, wo angesichts des Hopfens vor dem Brauhaus unseres Trikotsponsors einfach ein kleines Werbefoto gemacht werden musste. Dann war schon bald die Konrad-Adenauer-Brücke erreicht, über die es weiterging bis Euren.

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Dort führt eine kleine Straße steil und in einigen Serpentinen hinauf bis nach Fusenig. Zwar sind es nur um die 150 Höhenmeter, die es zu bewältigen gilt. Aber die verteilen sich auf nur knapp zwei Kilometern, was jede Unterhaltung zum ersterben bringt, weil sonst die Luft zu knapp wird. Gehen kam dennoch nicht infrage. Auch nicht auf dem zweiten Anstieg, der auf unbefestigtem Untergrund zum höchsten Punkt im Wald führt.

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Bevor wir dann wieder zwei Dutzend Höhenmeter tiefer den Ausblick von der Mariensäule genießen durften, lohnte sich noch ein kurzer Besuch der vor einigen Jahren renovierten Markuskapelle.

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Das Hotel dort ist gut gebucht, wie an der Zahl der davor geparkten Autos zu erkennen ist.  Ist ja auch eine ruhige, naturnahe und idyllische Ecke.

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Und dann – nach 16 Kilometern – die wirklich grandiosen Ausblicke vom Aussichtspunkt bei der Mariensäule. Neben dem Platz an der Sickingen Straße ist das sicher der beste Tipp, um Trier und das Moseltal von oben zu bewundern.

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Der Rest der Tour diente schließlich dazu, noch einige Kilometer zu sammeln und sich dabei zu unterhalten. Am linken Moselufer bis zur Konrad-Adenauer-Brücke, am rechten Moselufer zurück  und durch die Stadt nach Olewig.

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In der Fußgängerzone erwachte gerade das Leben und einige Passanten blickten etwas irritiert auf die vier Läufer. Aber das Hochzeitspaar im Palastgarten war viel zu sehr damit beschäftigt, sich für die Fotografin in die richtige Position dirigieren zu lassen, um sich von einigen schwitzenden Männern im Laufdress  irritieren zu lassen.

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Nach fast zwei Stunden Gymnastik und Rumpfstabi am Freitag und dem 2,5 Stunden-Samstagslauf fühlen sich nun nicht nur die Bein ordentlich durchbewegt und beansprucht an. Ein gutes Gefühl …

 

 

Rumpfstabi 2.0

Leute, habe ich Muskelkater! Wer glaubt, er hat dank jahrelang regelmäßiger Übung auf der  Gymnastikmatte eine wirklich starke Rumpfmuskulatur, der soll mal einige Stunden damit verbringen, einen mächtigen Nadelbaumstamm in für den Kaminofen angemessene Portionierungen zu bringen …

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Aber aus solchen Erlebnissen mit Kettensäge, Spaltkeilen, Vorschlaghammer und Spaltaxt lassen sich auch Erkenntnisse gewinnen. Zum Beispiel, dass beim nächsten Mal doch wieder Buche verarbeitet wird. Oder – noch besser – das Brennholz bereits „mundgerecht“ angeliefert wird.

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Nach dem intensiven Krafttraining am Samstag kann ich mich heute zumindest wieder einigermaßen normal bewegen. Vielleicht schaffe ich es ja sogar zum Lauftreff am Abend  …

Nachschlag mit Matte

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Weil bei der gemeinsamen Trainingseinheit von Der TV bewegt! am Abend überwiegend Lauf-ABC und Rumpfstabi-Übungen auf dem Programm standen, war ich am Dienstag bereits am Morgen unterwegs.

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Ganz ohne Laufen geht es bei unserer Trainingsaktion für den Trierer Stadtlauf aber natürlich nicht ab. Eine schöne Vier-Kilometer-Runde durch den Weißhauswald hat auch am Ende eines Tages etwas für sich.

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Spaß hat die Truppe reichlich. Und natürlich wird in Erwartung dessen, was da kommen wird, auch ordentlich gescherzt.

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Bevor die mitgebrachten Gymnastikmatten allerdings zum Einsatz kommen, verrät Coach Michael einige fortgeschrittene Formen von Lauf-ABC-Übungen …

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Die – zugegeben – als Foto ziemlich lustig aussehen. Und nicht nur da.

Aber dann endlich das Signal zum Mattentraining unter blauem Himmel. Planken und halten und strecken und halten und beugen und halten …

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Übungen für die Rumpfstabilität gehören nun mal zu jedem guten Lauftraining.

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Für einige im Team ist das trotzdem Neuland. Aber natürlich sind alle diszipliniert und halten durch. Alles für den Muskelkater heute … Den Start beim Firmenlauf über fünf Kilometer wird der auch nicht verhindern.

 

 

 

Entspannte 18

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Nein, ich bin nicht volljährig geworden. Das habe ich schon ein paar Jährchen hinter mir. Aber damals hätte ich mir sicher nicht träumen lassen, wie lässig ich drei Jahrzehnte und ein bisschen später mal 18 Kilometer aus dem Stand und ohne besondere Verpflegung laufen würde …

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Das Wetter überraschend gut, nur ein wenig Wind, ansonsten heiter bis wolkig. Der Frühling drängt mit Macht ins Land. Überall bereits Grün an den Zweigen, Na ja, nicht überall, aber die Mandelbäume und Forsythien lügen nicht, die Weiden kleiden sich in frische Farbe, Und am  – ich glaube es ist – Schwarzdorn zeigen sich die ersten weißen Blüten. Vielleicht ist es ja auch der Weißdorn.

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Nach 45 Minuten Stabiübungen 16 Kilometer in Pace 5:20 min/km stand für heute im Trainingsplan. Da hab‘ ich mir doch glatt ausnahmsweise mal Musik ins Ohr gesteckt für eine Runde durchs Tiergartental, um die Mattheiser Weiher, an der Mosel entlang und durch die City und den Palastgarten zurück nach Olewig. Dann eben doch 18 Kilometer.

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Viele Fotos, deshalb soll’s das mit Text für heute gewesen sein. Morgen wird es wieder anstrengend … Aber das wird eine neue Geschichte.

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Flotte 14

Nein, wer angesichts der Überschrift vermutet hat, ich hätte mich in ein junges Mädchen gekuckt, den muss ich enttäuschen oder kann ihn beruhigen, je nachdem …

Gemeint ist vielmehr der Höhepunkt meiner ruhigen Trainingswoche: 14 Kilometer mit der Pace-Vorgabe 4:20 min/km. Ganz alleine, weil mein junger Laufpartner, der mit mir gemeinsam das Abenteuer Düsseldorf-Marathon angehen will,  am Morgen anderweitig zu tun hatte. Und was würden die Beine sagen, nachdem sie am Montag auf Klumpfuß gemacht hatten?

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Es lief sich, war zwar nicht entspannt, vor allem nicht am Anfang und am Ende. Aber es hat funktioniert. 4:17 im Durchschnitt. Wäre da in Höhe der Schleuse nicht plötzlich der Weg zu Ende gewesen und ich kurzzeitig orientierungslos, vielleicht hätte ich auch die 4:15 geschafft.

Fotos von der Runde – ja es war eine echte Runde von der Konrad-Adenauer-Brücke zur Eisenbahnbrücke Konz und auf der anderen Moselseite zurück –  gibt es nicht. Dafür war keine Zeit. 😉

14 km strecke

Noch etwas zum Thema ruhige Woche. Vor dem Tempodauerlauf lautete die Anweisung auch noch 30 Minuten Rumpfstabi. Aber das war gar nicht so schlecht. Das hat munter gemacht.

  • 15 Minuten Rumpfstabi für Anfänger
  • 15 Minuten Rumpfstabi für Fortgeschrittene
  • 14 Kilometer im Tempo 4.20/km
  • Stretching

Donnerstag ist wieder Ruhetag. Sag‘ ich doch: eine ruhige Woche.