Wandern am Puy de Sancy

Einige Eindrücke aus der Auvergne habe ich bereits gegeben. Wie abwechslungsreich die Region der Vulkane, Schluchten, Seen und Flüsse ist, zeigt sich aber erst, wenn man sich aufmacht, entweder zu einer Mehrtagestour zu Fuß oder mit dem Rad. Wer – wie wir – einen festen Standort hat, fährt einige Kilometer mit dem Auto und startet dann seine Genusstour.

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Zum Beispiel auf den Puy de Sancy, dem mit 1885 Metern höchsten Berg der Auvergne. Zwar hat das noch nicht Hochgebirgsformat. Die Landschaft dort ist aber dennoch hochalpin. Das Gebirgsmassiv ist der erodierte Rest eine großen Vulkans und bietet sensationelle Ausblicke auch über die weite Hochebene Plateau de Artense in Richtung Süden, wo mit dem Puy Mary und dem Plomb du Cantal ähnlich hohe Gebirgsstöcke die Landschaft verzaubern.

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Im Winter wird hier auch Ski gefahren. Es würde sich bestimmt lohnen, die Auvergne im Schnee zu erleben. Und vielleicht daran zu denken, wie hart das Leben der Menschen vor noch nicht zu langer Zeit dort war. Familien mussten damals überwiegend mit einem großen Rad Cantal-Käse die kalte Jahreszeit überstehen. Aber das ist eine eigene Geschichte.

Hier Impressionen von einer wunderbaren Wanderung auf den Puy de Sancy. Wer schlecht zu Fuß ist, oder wenig Zeit hat, kann sich auch von der Seilbahn hinaufbringen lassen. Aber dann verpasst er viel Natur und vor allem Ruhe. Aber seht selbst!

Unterwegs auf dem Rockenburger Urwaldpfad

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Prächtiges Frühlingswetter! Aber wie weit ist die Natur im Hochwald? Eine Wanderung auf der Traumschleife Rockenburger Urwaldpfad, einem der wunderbaren Rundwanderwege am Saar-Hunsrück-Steig, sollte die Erkenntnis bringen: Noch nicht ganz so weit wie im Moseltal. Aber der Frühling feiert auch auf der Höhe ein Fest.

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Zu den Details der empfehlenswerten, zwölf Kilometer langen Tour gibt es hier Infos zum Nachlesen.

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Kleine Einschränkung für ein grenzenloses Lob: Zwischen der Fischerhütte und dem Abstieg auf der sensationellen Holzleiter hinunter ins Tal der kleinen Dhron ist der Weg vom Holzeinschlag des Winters doch ziemlich übel zugerichtet.

Hier aber noch einige Eindrücke von den vielen schönen Seiten der Strecke:

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